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1. Herren bleiben seit November ungeschlagen


By unti - Posted on 20 Januar 2013

1. Herren bleiben seit November ungeschlagen

Die 1. Herren des Polizei SV bleiben seit November weiterhin ungeschlagen. Auch wenn es das Endergebnis anders vermuten lässt, war der Sieg gegen den BTV 1850 nie gefährdet.

Bereits die Vorbereitung auf das Spiel war besonders. Man liess Sand in Nostizhalle bringen, um die gleichen Rutschbedingungen zu erzeugen, die Filzkugel wurde auf unnatürlich Bar gepumpt. Los konnte es also gehen.

Der PSV spielte seine Angriffe zunächst nicht routiniert genug gegen die übermotiviert harte Defensive der Kreuzberger. Doch man war immer in Führung und konnte diese auch bis zur Halbzeit behaupten. 13:10 für die Wild Boys, nie die Chance für den BTV auszugleichen.

Was auch immer in der Kabine gesagt wurde, es war genau das richtige. Mit Elan und Spielwitz zog das Team um Kapitän Denny Groth auf 22:13 davon.
Der neue Torhüter der Gastgeber wurde nun zum Statisten erklärt und wurde Mal um Mal überwunden. Als Verstärkung konnte er sich noch nicht auszeichnen und durfte die Schuhe dann vor dem Abpfiff ausziehen.

Spielmacher Yves Kuche musste dann allerdings mit Nasenbruch vom Feld, nicht die einzige Blessur aus dem ruppigen Spiel der BTVer, die ihre Unzulänglichkeiten mit Brutalität hatten ausgleichen wollen.

Auf Seiten des PSV liess man nun das Spiel etwas zu schnell ausklingen und erlaubte dem Gegner noch eine Ergebniskosmetik auf den 29:28 Endstand.

"Dreckiges Spiel, Sieg, zwei Punkte, Tabellenführer, seit November nicht verloren. Das sind genau die Punkte, die nachher wichtig werden. Nun gilt die ganze Konzentration dem Spiel gegen Tegel. Denn ein zweites Mal wollen wir denen keine Punkte schenken.", blickt Coach Untermann gleich wieder auf die nächste Aufgabe, freute sich aber besonders über den erfolgreichen und vor allem von der Körpersprache überaus engagierten Auftritt von Nils Wildau, der zuvor bereits im Juniorteam im Einsatz war.

Ob Yves Kuche bis nächsten Sonntag wieder fit werden wird, darf bezweifelt werden. Aber die Rekonvaleszenten sind auf dem Weg der Besserung. Vielleicht bietet sich dann ja jemandem die Chance sich wieder ins Rampenlicht der derzeit sehr homogenen Mannschaft zu spielen.

Bänecke (1.-30.), Wachtel (30.-60.); Sirotenko (4), Köpke (3), Tscherner (ne), Kuche (1), Untermann (4), Wildau (4), Groth (2), Vergin (2), Fischer, Wittkopf (2/2), Berger (6), Ninnemann

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