Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Abgewatscht - Wild Boys unterliegen Rudow und geben die Tabellenführung ab


By unti - Posted on 04 Dezember 2011

Abgewatscht - Wild Boys unterliegen Rudow und geben die Tabellenführung ab

Die Wild Boys des Polizei SV Berlin unterliegen auch in der Höhe verdient dem neuen Spitzenreiter des TSV Rudow mit 22:33 und geben damit die Tabellenspitze ab.

Das Spiel am Samstagabend hätte noch Stunden andauern können, es wäre nie zu gewinnen gewesen. Der TSV Rudow kochte die PSV Wild Boys dermassen ab, dass die Routine der alten und erfahrenden Spieler den Ausschlag gab und das Ergebnis entsprechend ausfiel.

Kein Spieler auf Seiten der Gastgeber fand jemals zu seiner Form und wenn so etwas wie ein Fünkchen Hoffnung aufkeimte, wurde es im Keim gleich wieder erstickt. Sei es durch die unzureichende Trefferausbeute, welche symbolisch durch Goalgetter Simon Kapa (0 Treffer aus 7 Versuchen) dargestellt war, oder aber die immer einen Schritt schnelleren Rudower, denen jeder Ball förmlich in die Hände sprang. Die Weihnachtsfeier wurde den Spielern des Polizei SV gründlich verhagelt.

"Wir haben nicht in einer Sekunde des Spiel die Körpersprache an den Tag gelegt, die nötig gewesen wäre, um erfolgreich zu sein zu können.", so der ebensfalls glücklose, aber noch erfolgreichste Torschütze Dennis Wittkopf.

Mit der 22:33-Klatsche wurden die jungen Spieler der Gastgeber auf den Boden der Tatsachen geholt und in der kommenden Woche werden entsprechende Maßnahmen erfolgen, um den Teamgeist, den die Mannschaft bisher so auszeichnete, wieder zu beleben.

"Wir sind heute ins offene Messer gelaufen und haben für unsere Naivität bitter bezahlt. Jetzt erwarten wir entsprechende Reaktionen. Oder um es mit den Worten von Mario Barth zu sagen: Nicht quatschen, machen!", so das Resümee von Co-Trainer Sebastian Schadow.

Die Spitzenposition mussten die PSV Wild Boys nun vorübergehend an den TSV Rudow abtreten, doch diese Pole Position wieder zurück zu holen, daran arbeiten nun Trainer Untermann und seine Mannen akribisch. Mit einem Punkt Rückstand ist man nun statt der Gejagte der Jäger.

Pohl, D. Finck; Sirotenko (2), Kapa, Thümmler (3), Trambow, Untermann, Schauer (4), Buchholz, Jetschni (3), Groth (1), Vergin (1), Wittkopf (5), Berger (3)

Tags
Bild des Benutzers ultra

Die Vorrausetzungen für das Spiel beim Tabellenersten waren optimal. In den Vorwochen wurde erst Spandau I souverän aus der Spitzengruppe und eine Woche später Spandau II aus dem Pokal gekegelt.
Mit Ausnahme der Linkshänderfraktion konnte auf den komplette Mannschaft zurückgegriffen werden.
Beim Gegner handelte es sich zwar um den Tabellenführer, aber die Wild Boys, so der vor der Saison selber verliehende Spitzname, hatten am letzten Spieltag gegen die eigentlich im unteren Drittel angesiedelte Zweitvertretung von OSC überraschend eine Pleite einstecken müssen.

Das Spiel stand ganz klar unter dem Motto "Man spielt nur so gut, wie der Gegner einen lässt". Die Verzweifelung vom jungen PSV-Team, das über die komplette Spielzeit niemals zu seinem schnellen Spiel fand, war förmlich greifbar. Rudow-Trainer Tilo Rautenberg hatte sich vorher akribisch auf das Spiel vorbereitet und die Mannschaft bestens eingestellt.
Von Beginn an diktierte der TSV das Spiel. Sicheres, ballverlustfreies Spiel vorne, effektive Torausbeute und Unterbindung des Tempospiels des Gegners wurde von Anfang an zelebriert. Lediglich beim Stand von 1:1 und 2:2 konnte PSV noch mithalten. Dann ging es recht schnell. Über 5:9 und 10:16 gewannen wir die erste Halbzeit mit 11:18. Insbesondere Phillip Höhna, der wohl an diesem Tag die roten Cornflakes morgens in der Schüssel hatte, schoss den Gegner aus dem Rückraum in Grund und Boden. Ebenfalls Kreisläufer Sebastian "Sippo" Heck und Torwart Oliver Klein verdienten sich Bestnoten.

Auf den klassischen Einbruch nach Beginn der zweiten Halbzeit verzichteten wir diesmal und zogen unser Spiel weiter durch. Phillip Höhna kannte noch immer keine Gnade und baute seine Torausbeute auf zwölf Tore (ohne einen 7m zu schießen) aus.
PSV stellte seine Abwehr auf eine offensive 1-5 um. Auch für diesen Fall wurden wir unter der Woche vom Coach eingestellt und so kamen wir zu einfachen Toren aus der Nahdistanz. Über 11:20, 17:28 und 21:31 plätscherte das Spiel zu einem Endstand von 22:33.

PSV findet sich nun hinter dem neuen Spitzenreiter TSV Rudow auf dem zweiten Platz wieder. Dahingehend bitter für unseren Gegner, da bei PSV nach der Niederlage die Weihnachtsfeier anstand.
Einziger Wehrmutstropfen ist die Knöchelverletzung von Phillip Gohl, der beim Jubeln (!) nach dem Spiel umknickte. Das wird er sich wohl ein paar Jahre anhören müssen.

PSV kriegt bereits Anfang Januar die Chance auf eine Revanche. Die Pokalauslosung führte die Polizisten am 07.01.2012 zum Rematch nach Rudow.

Es spielten für den TSV Rudow:
Tor: Oliver Klein (2 7m/davon 1 gehalten), Stefan Burkhardt (0/0)
Phillip Höhna (12 Tore), Marian Blanke (5), Sebastian Heck (4), Sebastian Weiß (4), Phillip Gohl (3), Alexander Ottho (2), Andy Baltruschat (2), Andre Mayer (1), Arne Brandt (0), Nico Brandt (0), Meik Beer (0)

Quelle: www.handball-rudow.de

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr