Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Allein auf weiter Flur - Martin Berger will immer siegen


By unti - Posted on 07 März 2012

Allein auf weiter Flur - Martin Berger will immer siegen

Er ist eine noch seltene Spezies im Team der PSV Wild Boys. Als einziger Linkshänder muss Martin Berger, der vor der Saison zurück zum Polizei SV wechselte, einen Bärenanteil von Verantwortung im Spiel tragen.
Durch die Verletzung von Philip Sura an der Wurfschulter, welche ihn für die komplette Saison aus der Bahn warf, sowie den Abgang von Simon Kapa zum MTV Altlandsberg, hat der im ersten Männerjahr befindliche Berger fast immer sechzig Minuten Spielzeit vor der Brust.

Trainer Daniel Untermann fühlt sich darin bestätigt, den jungen Köpenicker von der SG OSF zurückgelotst zu haben. Denn neben dem Umstand, ständig präsent und erfolgreich sein zu müssen, begeistert den Coach vor allem der unbändige Willen.

"Ich habe Martin von Beginn an viel Verantwortung übertragen, welche er meist auch bestens zu tragen weiß. Natürlich hat er auch mal einen schwarzen Tag, aber das muss auch zu werten wissen.", ist sich Untermann bewusst, was er an dem talentierten Linkshänder für Aktien hat.

"Wenn ich ihm jetzt noch das Decken beibringen kann, haben wir einen Top-Mann.", ist sich der Trainer sicher, dass Berger noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist.

Vielmehr verkörpert er das vor der Saison gestartete Projekt, jungen Spielern eine Chance auf qualifiziertes Training mit leistungssportlicher Ausrichtung zu geben. Das Ergebnis, unter anderem führt Berger mit 103/16 Treffern die interne Torbilanz an, bestätigt das Unterfangen.

Dass der als Sparfuchs innerhalb der Mannschaft bekannte Torgarant für die kommende Saison erneut und völlig selbstverständlich zugesagt hat, untermauert seine Absichten, mit dem PSV langfristig erfolgreich sein zu wollen.

Doch auch kurzfristig sollen aus sechs Spielen nach Möglichkeit noch sechs Siege her. Den Anfang will Berger mit seinem Team am kommenden Wochenende machen, wenn am Samstag der TuS Hellersdorf in der Lilli-Henoch (18.00 Uhr) gastiert.

Obwohl das Team von Gästetrainer Jens Matlik, der vor Saisonbeginn TuS-Ikone Gabi Jahnke ablöste, auf dem letzten Platz steht, ist der Gegner nicht zu unterschätzen. Auch die SG TMBW konnte als seinerzeit Letzter den Wild Boys beide Punkte abtrotzen. Vorsicht ist also geboten, ein Sieg wird trotzdem zur Pflicht ausgerufen.

Bild: Martin Berger (re.) macht nicht nur im Trainingsanzug eine gute Figur.

Tags

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr