Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Am eigenen Anspruch gescheitert


By unti - Posted on 04 November 2012

Am eigenen Anspruch gescheitert

Bis zur 45. Minute sahen die Zuschauer in der Lilli-Henoch-Halle ein spannendes, wenn auch kein schönes Spiel. Zu fahrig agierten die beiden Teams des PSV und der Adler aus Lankwitz.

Mit einem guten Start sah zunächst alles bestens aus für die Hausherren, doch etliche Nachlässigkeiten im Abschluss führten statt zu einer 5-Tore-Führung zu einem knappen Rückstand, welchen man bis zur Halbzeit, vor allem durch feine Leistungen von Clemens Sirotenko, egalisieren konnte.

Mit 12:12 ging es in die Kabine, die Kleinigkeiten wurden besprochen. Doch wie in der Woche zuvor, wussten Leistungsträger wie Untermann, Berger, Buchholz und Kuche diese nicht umzusetzen. Letzterer überstand dann nicht einmal die zweite Spielminute der zweiten Hälfte und wurde mit dem roten Karton zum Duschen geschickt.

Auf der anderen Seite schaffte es ein völlig entfesselt spielender Christoph Traulsen all seine Klasse auszuspielen und seine Mannen mitzureissen. Doch mit vier Treffern in Folge brachte auf Seiten des PSV Nils Vergin sein Team beim 22:23 wieder in Schlagdistanz.
Doch anstatt nun die Schlagzahl zu erhöhen, reihten sich Fehler um Fehler. Einzig der zweite A-Jugendliche im Bunde, Nils Wildau, lieferte eine kämpferisch engagierte Leistung ab.
Am Ende konnte man noch froh sein, beim 25:31 nicht vollends untergegangen zu sein.

"Fakt ist, wir sind vorerst raus aus dem Titelrennen. Wenn sich vermeintliche Leistungsträger nicht dringend in Einstellung und Selbstreflexion hinterfragen, werden wir nicht um den Aufstieg spielen. Mit jeder Faser, in jeder Sekunde, welches ja bekanntlich mein Motto ist, sind einige seit Wochen nicht dabei. Im Vorbeigehen gewinnt man keine Spiele, schon gar nicht, wenn der Gegner solch eine tolle Truppe vorbeischickt.", so ein frustrierter Trainer Untermann.

Am kommenden Freitag sind die Männer um Kapitän Denny Groth erneut gefragt, wenn es in der Uhlandstrasse gegen den Charlottenburger HC geht. Diese holten gegen Tegel und Rotation drei Punkte. Grund genug, dem Gegner vollends Respekt und entsprechende Gegenwehr beizumessen, will man sich nicht aus dem Titelrennen verabschieden.

Bänecke, Wachtel, Finck; Sirotenko (5), Kuche (1), Untermann (1), Wildau (2), Buchholz, Groth (2), Vergin (4), Fischer, Wittkopf (5/2), Berger (5), Ninnemann, Mess

Bild: Nils Wildau lieferte eine engagierte Leistung in seinem ersten Saisoneinsatz

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