Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Am Ende steht der Anfang


By Dierechteklebbe... - Posted on 17 Mai 2011

Am Ende steht der Anfang

Am letzten Spieltag hieß es für die 2. Männer sich ehrenvoll und fair aus der Verbandsliga zu verabschieden. Wie in den Spielen zuvor war der Gegner besser platziert, sollte ein stärkeres Selbstbewusstsein und vor allem noch ein Ziel zu erreichen haben. Die Gäste aus Spandau konnten durch den Sieg Platz 2 sichern und hätten somit ein Relegationsspiel gegen den Zweitplatzierten aus Brandenburg inne gehabt. Doch dieses Ziel hatten auch die Ligakonkurrenten aus Hermsdorf, die uns lautstark anfeuerten, damit sie die Chance bekämen den begehrten Platz zu erreichen.

Motiviert durch den Support und wieder einmal die Ehre zu haben, das Zünglein an der Waage zu spielen, begannen wir fast wie in der Vorwoche. Unsere stabile Abwehr ließ den Gegner nicht zu einfachen Toren kommen und wir konnten ein ums andere Mal den Ball schnell nach vorne tragen. Die Spandauer spielten, wie schon im Hinspiel, von der ersten bis zur letzten Minute ihr Spiel und ließen sich nicht sonderlich beeindrucken. Das Positive in dieser Phase des Spiels war es, dass wir uns auch auf unser Spiel besannten und uns zwischenzeitlich auf 2 Tore zum 8:6 absetzen konnten. Durch eine Umstellung der Spandauer Abwehr konnten diese zwischenzeitlich auf 9:9 ausgleichen, aber wir ließen uns davon nicht beeindrucken und zogen auf 4 Tore zum 13:9 davon. In zwei aufeinanderfolgenden Zeitstrafen ließen wir uns zu schnellen Abschlüssen hinreißen und luden unseren Gegner wieder ins Spiel ein, so dass Spandau noch einmal zum 14:14 ausgleichen konnte. Doch auch diesmal hatten wir die beste Antwort parat und zogen wiederum mit 4 Toren zum Halbzeitstand von 19:15 davon.

In der Pause erfreuten wir uns der Abgeklärtheit bis dahin und mussten nun in den folgenden 30 Minuten mindestens die gleiche Leistung abrufen. Eingestimmt und voller Spielfreude gingen wir die 2. Halbzeit an. Nach 10 Minuten des 2. Abschnitts war die Messe gesungen und Spandau hatte kein Mittel gefunden um unsere Abwehr auseinander zu ziehen. Es schien nicht wirklich viel zu funktionieren und so musste Spandau ein Tor nach dem anderen hinnehmen. In ungewohnter Weise lies sich der Gegner auch noch dazu hinreißen die Leistung der Schiedsrichter zu bewerten und wir erfreuten uns über den ersten Teil unseres Gastgeschenkes. Der zweite Teil landete bei gespielten 29:20 auf dem Kampfrichtertisch. Am Ende gewannen wir die 2. Halbzeit mit 15:7 und bis auf 2 Feldspieler, sowie die beiden Torhüter, konnten sich alle Spieler in die Torschützenliste einreihen.

Im letzten Spiel konnten wir den vierten Sieg mal wieder gegen ambitionierten Gegner feiern und uns dadurch bei allen Fans und Spielerfrauen für ihre Unterstützung (insbesondere für den Kampfgericht-Support) bedanken. Mit dem Abschluss der Saison möchte ich nur einen kleinen Rückblick in die vergangene Saison wagen, um nicht von der stetig aufsteigenden Leistung abzulenken und die letzten Worte unserem scheidenden Trainer Robert Kretschmann überlassen.

Nach der Aufstiegssaison hieß es den angefangenen Umbruch fortzuführen und die Stützen des Teams zu ersetzen, die ihre Leistung in der ersten Männer unter Beweis stellen wollten. Dass wir dabei viel Lehrgeld zahlen mussten war logisch, allerdings teilweise zu deutlisch, so dass wir das Selbstbewusstsein eines Aufsteigers nicht auf der Platte darstellen konnten. Mit viel Willen und Kampf konnten wir gegen direkte Konkurrenten die ersten Punkte einsammeln und unsere Sicherheit im Spiel wiederfinden, aber brachten immer noch keine Konstanz in unser Spiel. Da wir uns zu sehr mit der Situation in der ersten Männer befassten und gerade die entscheidenden Spiele gegen BTV und BSV verloren hatten, fühlte sich ein jeder in der Mannschaft in der Ehre gepackt und so konnten wir endlich mit mehr Mut und noch mehr Willen auftreten, um die letzten Spiele für uns zu entscheiden. In der kommenden Landesliga-Saison werden wir mit fast dem gleichem Kader starten und sehen dieser mit den zuletzt gezeigten Leistungen sehr optimistisch entgegen.

Die letzten Worte überlasse ich nun Robert:
Ich, als scheidender Trainerpart möchte mich bei den Spielern und dem gesamten Umfeld für eine tolle Zeit bedanken in der ich fast durchweg positive Momente erlebt habe, selbst wenn es sportlich mal nicht optimal lief. Der Zusammenhalt im Ganzen und die Aufopferung eines Einzelnen für jeden anderen Mitspieler im Team ist mehr als vorbildlich und beste Werbung für Teamsport. Selbstverständlich gilt mein Dank auch Philipp, für die umfangreichen und akribischen Trainingsvor- und Spieltagsnachbereitungen, sowie Kiki für ihre neuen und abwechslungsreichen Inputs abseits des Handballtrainingsalltags.

Robert

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr