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Arbeitssieg beim Tabellenletzten - Wild Boys weiter auf Kurs


By unti - Posted on 08 Dezember 2012

Arbeitssieg beim Tabellenletzten - Wild Boys weiter auf Kurs

Es war das erwartet schwere Spiel. Lange mussten die Fans auf den Rängen mit der 1. Herren des PSV zittern, bis ein erneuter Sieg feststand.

Der Tabellenletzte - die zweite Vertretung der SG OSF - warf alles in die Waagschale, um den zuletzt bewiesenen Aufwärtstrend weiter fortzusetzen. In einer Sporthalle, für den sich der Bezirk Tempelhof-Schöneberg schämen muss, kamen die PSVer sicherlich auch aufgrund der geringen Gradzahl schwer auf Betriebstemperatur.

Vor allem der Alt-Internationale, Martin Siemon, machte es der Wild-Boys-Abwehr schwer. Er spielte seine ganze Klasse aus und kam schon in Hälfte eins auf stattliche acht Treffer.

Mit einem Rückstand von 14:16 ging es in die Halbzeit. Klar besprochen, wo die Hebel gesetzt werden müssen, starteten die Spieler um Martin Berger in die zweite Halbzeit. Beim 17:17 war nicht nur der Gleichstand erzielt, man konnte von dem Zeitpunkt an die Gastgeber auf Distanz halten.

Siemon aber brachte trotz Manndeckung seine Farben ins Spiel zurück. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst fiel Martin Berger mit einer Knieverletzung aus, dann bekam Christian Untermann die rote Karte. Nun war Bryan Bänecke da - er entschärfte den einen oder anderen Hundertprozentigen.

Mit vereinten Kräften brach man den Willen der Schöneberger und konnte in Unterzahl den Sieg sicherstellen. Dass ausgerechnet Peter Köpke es war, der die beiden entscheidenden Treffer erzielte, konnte vorher niemand ahnen. Denn bis dato war er mit allerlei Trickwürfen deutlich an den guten Schlussmännern von OSF gescheitert.

Beim 29:27 kam der Abpfiff und die nächsten Punkte, sowie der Aufstiegsplatz waren gesichert.

In der kommenden Woche erwartet Trainer Daniel Untermann nichts anderes. "Mir ist es egal, ob es schön wird. Wir wollen aufsteigen, da ist jeder Sieg ein guter Sieg. Und gegen Lichtenrade werden wir nun wieder mit verändertem Kader auflaufen müssen. Aber das ist unser Plus. Wir sind durch die Ausfälle schwerer einzuschätzen.", so der Coach nach dem Spiel.

Am Samstag (18.00 Uhr) kommt es dann zum Top-Spiel des kommenden Wochenendes, wenn General Stefan Krai mit seinem Lichtenrader Heer in der Lilli-Henoch das letzte Spiel seines Filius Darius gewinnen möchte, bevor dieser wieder ab Januar das Trikot der Füchse überstreifen wird.

Bänecke (1.-60.), Heere (bei einem 7m); Sirotenko (5), Köpke (2), Kuche (3), Untermann (2), Wildau, Schaub (ne), Mess (ne), Groth (2), Fischer (4), Wittkopf, Berger (12/6), Ninnemann

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