Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Auch auf der Zielgeraden siegreich


By Heike - Posted on 01 Mai 2012

Auch auf der Zielgeraden siegreich

Bei tropischer Hitze trat der frisch gebackene Meister der Bezirksliga A bei der zweiten Vertretung von Turnsport 1911 in der Koloniestraße an, zum Glück war die Halle noch kühl. Auch wenn somit für den PSV nichts mehr auf dem Spiel stand, galt es doch, die so erfolgreiche Rückrunde ohne eine Niederlage zu beenden. Dabei stellte sich der Gegner im Vorhinein als Favoritenschreck heraus, schließlich konnte Turnsport in den letzten beiden Spielen den direkten Konkurrenten Handballfreunde Pankow ein Unentschieden abtrotzen und dem HC Pankow, bis dato auf Platz 3 der Tabelle liegend, sogar besiegen. Sollte der Gegner also zu Unrecht am unteren Ende der Tabelle stehen?
Mal wieder trat der PSV mit einer völlig neuen Bank an. Wenn sonst die ersten 5 Minuten nicht die Stärke des PSV waren, diesmal legte man los wie die Feuerwehr. Als ob sämtliche Anspannung aufgrund des Leistungsdrucks in der Liga von den Schultern gefallen wären, stand es nach 8 Minuten 3:7 und der Gegner sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Denn Turnsport musste gewinnen, wollte man in der nächsten Saison noch in der Bezirksliga spielen. Leider schaffte es der Gegner unseren Spielfluss zu unterbrechen und kurze Zeit später stand es 9:9. Der PSV gab sich nicht auf und spielte nun wieder miteinander. In der Abwehr stellte man sich wieder besser auf den Gegner ein, der seinen Rückraum ständig neu aufstellte. Und so hieß es recht schnell wieder 10:14. Damit der Nachmittag für die Zuschauer nicht zu langweilig wurde, wurde man selbst wieder nachlässig und warf überhastet den Ball gegen den Torhüter. So kann man auch zur Motivation des Gegners beitragen, denn dieser sah wieder Land und kämpfte sich auf 14:15 heran. Nach einer weiteren 5:0 Serie des PSV war man gedanklich schon in der Halbzeit und beim Stand von 16:21 läutete auch die Halbzeitglocke. Man konnte viele einfache Tore machen, aber die Abwehr zeigte doch größere Lücken. Und so starteten wir in der Abwehr konzentrierter in die zweite Hälfte, aber weiterhin wollte man im Angriff die Tore mit der Brechstange werfen und schließlich schlug auch noch die Defekthexe zu. Nach einem unglücklichen Zusammenprall musste das Spiel erst einmal für längere Zeit unterbrochen und ein Spieler des PSV ins Krankenhaus gebracht werden. Und als ob das geflossene Blut den PSV in Schockstarre versetzt hätte, fand der PSV nur schwer wieder zurück zum Spielfluss. Dem Gegner ging es jedoch nicht anders und so konnte Turnsport aus dieser Verunsicherung kein Kapital schlagen. Die Führung wurde so leicht ausgebaut auf 20:27, aber kurz danach sollte es ganze 7 torlose Minuten dauern, bis der PSV die magische Grenze von 30 Toren geknackt hatte. Danach schienen jedoch alle Fesseln gelöst und der Gegner aus dem Wedding, der spielerisch nun nichts mehr entgegen zu setzen hatte, war mit seinen Kräften am Ende. So wurde aus einem 21:30 doch noch ein hoher und verdienter 23:37 Erfolg, der vor allem in einer starken Abwehr begründet liegt, die in der zweiten Halbzeit nur 7 Tore zuließ. Aber kurz vor Ende mussten doch noch ein Verlust beklagt werden, als der Gegner im Konter völlig unnötig den Keeper des PSV von den Beinen holt und sich dieser dadurch auch noch am Knie verletzt. Der PSV baut damit auch am vorletzten Spieltag seine eindrucksvolle Rückrundenbilanz aus.
Nächste Woche geht es dann zum Saisonfinale beim HC Pankow. Dieser musste am frühen Sonntagmorgen eine bittere Niederlage bei den Handballfreunden aus Pankow einstecken und muss nun noch um den Relegationsplatz für die Stadtliga bangen. Der Gegner wird folglich bis in die Haarspitzen motiviert sein. Aber der PSV will die Rückrunde niederlagenfrei beenden. Es wird also ein heißer Tanz.
Gratulieren möchten wir auch den Handballfreunden aus Pankow, die mit diesem Sieg gegen den HC den zweiten Platz gesichert und somit den Aufstieg in die Stadtliga perfekt gemacht haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison mit genauso spannenden Begegnungen wie in diesem Jahr.

Kader: S.Wilhelm (1), E. Wilhelm, Bittrich (9/1), Bläsche, S. (7), Vollmer (5), Bläsche,D. (4), Bolle (3), Schneevoigt (3), Fruhriep (2), Krell (2), Buder (1) und Schubert.

Fazit: Ein klarer, aber mit insgesamt drei Verletzten ein zu teuer bezahlter Auswärtssieg.

André

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr