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Berger-Festspiele ermöglichen hart erkämpften Sieg - Aufstiegsplatz!


By unti - Posted on 02 Dezember 2012

Berger-Festspiele ermöglichen hart erkämpften Sieg - Aufstiegsplatz!

- Torhüter-Routinier Bryan Bänecke - Grippe
- Linksaussen-Rookie Nils Vergin - Innenbandriss
- Nahwurfspezialist Marcel Buchholz - Infektion
- Rückraum-Bomber Cem Tscherner - Schultereckgelenksentzündung
- Köpke und Fischer zwar da, aber sichtbar angeschlagen.

Das Trainerteam des Polizei SV Berlin war wirklich nicht zu beneiden. Innearhalb weniger Stunden flatterten Coach Daniel Untermann und seinem Co Sebastian Schadow die Absagen ins Haus. Aus der Not eine Tugend machend, wurde Darius Finck von der Zweiten wieder abgezogen, Nils Wildau zum dritten Match innerhalb von zwei Tagen beordert und auch der Alt-Internationale Enrico Kempe stellte sich für den Notfall zur Verfügung, nachdem er kurz zuvor mit dem Trainer zusammen die Reserve der SG FES bezwungen hatte.

Alles in Allem war es genau diese Not, aus der heraus das Rezept zum Siegen bestimmt wurde. Kapitän Denny Groth wollte den unbedingten Willen von seinem Team sehen - er selber ging mit bestem Beispiel voraus.
Nach sehr holpriger Startphase liessen sich die Wild Boys nicht aus der Ruhe bringen. Kontinuierlich wurde der zwischenzeitliche 4-Tore-Rückstand aufgearbeitet. Bis zum Pausentee hatte man bereits auf 11:12 verkürzt.

In Ermangelung von wirklichen Alternativen beorderte Coach Untermann Martin Berger auf die rechte Rückraumposition, zurückdenkend an das Vorbereitungsturnier, als eben dieser Spieler der SG FES deutliche Probleme aus dem Rückraum bereitete. So sollte es auch wieder kommen. Mit seiner besten Leistung seit Tragen des PSV-Trikots, war Berger der Mann der Stunde. Neben ihm führte Christian Untermann endlich wie erwartet das Spiel und Clemens Sirotenko war ein ständiger Unruheherd.
Aber auch auf dem linken Flügel musste aufgrund von Köpkes krankhaft bedingter Ermattung mit Dennis Wittkopf ein Spieler ran, der dort nicht zu Hause ist.

Mit einem großen Kraftakt, sich gegen jeden anderen Mann auf dem Feld durchsetzen zu müssen, schafften es die 1. Herren sich entscheidend abzusetzen und dank einer guten Defensive die Torhüter zu unterstützen.

Beim 31:29 erfolgte der Abpfiff und die körperlich lädierten PSVer feierten nicht nur zwei Punkte, sondern auch das Erklimmen des Aufstiegsplatzes, da der VfL Lichtenrade gegen Hermsdorf patzte.

"Einer vor und zwei Punkte - das war das Ziel. Das wurde erreicht - mehr kann man nicht verlangen. Großer Dank geht auch an Enrico Kempe, der sich eine Stunde auf die Bank gesetzt hat, um für den Notfall parat zu stehen.", so ein zufriedener Trainer Untermann, der allerdings mit den leeren Rängen haderte. "Ich erwarte für die Mannschaft Rückendeckung aus den Reihen der Vereinsmannschaften. Vor allem der Jugendtrainer und ihrer Spieler. Verein ist mehr als 1,5 Stunden Training und am Wochenende ein Spiel."

Schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Geisbergstraße besteht zu solcher Unterstützung die nächste Gelegenheit. Auf einem Aufstiegsplatz stehend, hätten es sich Mannschaft und Trainer sicherlich verdient.

Wachtel (1.-20.), Finck (20.-60.); Sirotenko (4), Köpke, Kuche (2), Untermann (6), Schaub, Groth (4), Kempe (ne), Fischer (2), Wittkopf (3), Berger (9/1), Ninnenmann (ne), Wildau (1)

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