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Bericht vom Peenetal-Cup 2014


By ultra - Posted on 26 August 2014

Bericht vom Peenetal-Cup 2014

Am vergangenen Wochenende reiste eine kleine Auswahl der 1. Männermannschaft zum, in den letzten Jahren zur Tradition gewordenen, Peenetalcup in Loitz.
Mit gerade einmal 9 Spielern war das Ziel dieser Reise schnell klar: Sich so gut verkaufen wie möglich und etwas fürs Teamgefühl tun!
Bereits am Freitag angereist, traf man sich zu einer kleinen Trainingseinheit in der Loitzer Peenetal-Halle, die gleichzeitig auch die Unterkunft für das gesamte Wochenende sein sollte. Danach folgte dann ein netter Grillabend, bei dem auch die drei neuen Gesichter des Teams - Rene Wagner, Rico Lange und Jonny Simon - ihren Integrationsprozess ins Team fortsetzen und festigen konnten!
Nun hieß es am Samstagmorgen Frühstücken (an dieser Stelle ein besonderes Lob an "Annis Partyservice", der sich um das Wohl aller, rund um das Turnier, hervorragend kümmerten!) und dann auf ins Turnier!
In der Gruppe des Polizei SV befanden sich mit Bad Doberan, ein altbekannter Gegner der letzten Saison und mit Stavenhagen, eine abgezockte Truppe, welche man noch aus dem Vorjahr gut in Erinnerung hatte!
Spiel 1 gegen den Bad Doberaner SV ging am Ende etwas zu deutlich mit 23:15 verloren, dabei zeigte man vor allem noch in der Defensive eklatante Schwächen! Der Angriff hingegen zeigte ein ums andere Mal, dass man sich, trotz wenig Erfahrung im Zusammenspiel, hervorragend ergänzte!

Das zweite Spiel musste nun also gewonnen werden, um das gesteckte Ziel Halbfinale zu erreichen! Doch die Stavenhagener wollten ihr übriges tun und unseren Männern hier ein Bein stellen! Vor allem die Stavenhagener Achse über Rückraummitte und Kreis stellte die nun von Coach Rainer Untermann umgestellte Defensive immer wieder vor Probleme! Allerdings war der Abwehr, mit dem neu formierten Innenblock Wagner/Groth anzumerken, dass sie immer besser ins Turnier fand. Im Angriff überzeugten hier vor allem Wagner auf der Mitte und Christian Untermann auf der halblinken Position. Schlussendlich stand der benötigte Sieg auf der Anzeigetafel (17:15 ) und die Mannen um Kapitän Denny Groth zogen ins Halbfinale ein!
Dort wartete eine ebenfalls bekannte Truppe aus der letzten Saison, der SV Fortuna Neubrandenburg. Schmerzlich erinnern sich heute noch Fans und Spieler an die desaströse Niederlage im Auswärtsspiel der vergangenen Spielzeit. Man hatte also die Chance auf Wiedergutmachung! Mit einer sehr starken Abwehrleistung blieb man - das gesamte Spiel über - auf Schlagdistanz und es entwickelte sich ein offener Fight um das Finalticket! Am Ende fehlte allerdings ein wenig die Luft, um mit den Neubrandenburgern, die locker drei Mal durchwechseln konnten, mitzuhalten. So stand ein 8:10 aus PSVer Sicht auf der Anzeige und man musste sich mit dem Spiel um Platz 3 begnügen!
In eben jenem Spiel stand dem Polizei SV der Gastgeber aus Loitz gegenüber. Loitz, mit einer fast komplett erneuerten Mannschaft, wollte sich natürlich mit einem Sieg von seinen Fans und vom Turnier verabschieden! Keines der beiden Teams konnte sich wirklich absetzen und so entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe! Am Ende schafften es unsere Mannen endlich einmal Ruhe auszustrahlen und sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen und so konnte man sich mit einem 15:14 den 3. Platz ergattern!

Für die Besetzung, mit der man angereist war, ein passables Ergebnis. Hätte man noch 1-2 Spieler mehr dabei gehabt, hätte es sicher auch für mehr gereicht!

Als Bilanz stellte man mit Christian Untermann, der in vier Partien 23 Tore erzielte, den besten Torschützen des Turniers, konnte die neuen Gesichter gut integrieren und einmal mehr konnte man zeigen, dass das Team, wenn es denn mal zusammen findet, absolut intakt ist!

Jetzt heißt es sich noch einmal in der finalen Phase der Vorbereitung noch besser einzuspielen - u.a. mit einem Trainingsvergleich gegen MTV Altlandsberg II - und sich so bereit für die neue Saison zu machen! Denn über allem steht das "Projekt Wiederaufstieg" - doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg...

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