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Blaues Auge - Wild Boys sichern über den Kampf einen Punkt im Derby


By unti - Posted on 29 Oktober 2012

Blaues Auge - Wild Boys sichern über den Kampf einen Punkt im Derby

Derby bleibt Derby - so lässt sich das Spiel der 1. Herren bei dem OSL-Absteiger aus Prenzlauer Berg einfach zusammenfassen. In einem von Emotionen geprägten Nachbarschaftskampf trennen sich beide Mannschaften 25:25 unentschieden.

Der Start der Wild Boys mehr als vielversprechend. Mit flüssigen Kombinationen und tollen Einzelleistungen ging der Polizei SV folgerichtig mit 7:4 in Führung. Doch dann versagte der Angriffsmotor.
Bissig war man, pfiffig eher nicht, knorke schon gar nicht. Die insgesamt sechs Heber gegen den überragenden Schlussmann der Rotationer brachten auch zwischenzeitlich Trainer Daniel Untermann zur Weißglut. Vergins erste Nullnummer im Erwachsenenbereich, nachdem er kurz zuvor schon sechzig Minuten beim Juniorteam auf der Platte stehen musste, ein Novum. Berger kämpft trotz hohem Fieber, Cem Tscherner gibt ihm trotz deutlich anzusehender Verletzung einige Minuten Verschnaufpause. Dies alles ist Derby.
Aber auch die Gegenseite liess nicht locker und das sogar sehr gut. In der 57. Minute sahen die Mannen von Trainer Harald Schneider wie die sicheren Sieger aus. Doch mit seiner Auszeit tat der dem PSV einen Gefallen und Coach Untermann stellte sein Team nochmals ein.

Mit Erfolg.

Aus einem 23:25 Rückstand egalisierten die Wild Boys den Sieg des OSL-Absteigers und gewannen für viele in der Halle unverdient noch einen Punkt.

"Ich habe von meinem geschätzten Kollegen Harald Schneider eine Nachricht bekommen, in welcher stand 'Du Glücksschwein'. Dem kann ich nicht zustimmen. Denn Abpfiff ist nach sechzig Minuten. Und wenn sich Rotation die Butter vom Brot nehmen lässt, weil wir drücken, dann ist das wenig Glück. Aber wie bei der A-Jugend, bin ich mit der Trainingsbeteiligung vor so einem Spiel absolut nicht einverstanden. Das wird über kurz oder lang nicht ausreichen, um Crunsh-Spiele zu gewinnen. Ein Glück haben wir heute einen erneut bärenstarken Dennis Wittkopf erlebt und auch sein Namensvetter am Kreis, Dennis Ninnemann, machte eine Sahnepartie. Sicher seine Beste bisher im PSV-Dress.", resümierte der PSV-Trainer nach dem Abpfiff.

Damit ging für den Coach ein erfolgreicher Derbysonntag mit 3:1 Punkten zu Ende, den er einem der treusten Fans - Henry - widmete, in der Hoffnung, dass er schnellstens wieder auf die Beine kommt.

Am kommenden Samstag steht dann das absolute Spitzenspiel der Verbandsliga auf dem Plan. In heimischer Lilli-Henoch-Halle empfangen die Mannen um den genesenden Kapitän Denny Groth den Spitzenreiter des BFC Preussen. Hier muss ein Heimsieg her - die sensationellen Fans des heutigen Derbys sind also wieder gefragt.

Bänecke (1.-60.), Wachtel; Sirotenko (2), Köpke (1), Tscherner, Kuche (2), Untermann (1), Buchholz (4), Vergin, Fischer, Groth, Wittkopf (11/10), Berger (2), Ninnemann (1), Mess

Bild: Die Fans kamen mit den neuen Wintermützen von Mutter Müller und legten eine sensationelle Partie hin. Danke an solch eine Fanbase!!!

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von SG Rotation Prenzlauer Berg e.V. - Handball -, Dienstag, 30. Oktober 2012 um 09:32 ·

Nach den Vorberichten zu urteilen, sollte es ein spannendes Spiel im Velodrom werden. Und das war es auch! PSV hat seine, für ihre Kommentare, berühmt berüchtigten Zuschauer in Hülle und Fülle mitgebracht, doch der Rotationsblock war zählbar stärker vertreten, wofür wir uns als Mannschaft bedanken. Auch wenn die Gäste den besseren Start hatten, traten die Rolle-Mannen als TEAM den stürmenden PSVlern entgegen. So konnte man von einem 2:6 Rückstand auf 8:8 ausgleichen. Das Ziel war es, das schnelle Konterspiel und die zweite Welle des Gegners frühzeitig zu stören. Das funktionierte von Minute zu Minute besser, so dass Rotation kurz vor Halbzeitende sogar das erste Mal in Führung ging. Man muss auch ganz klar die Leistung des Torhüters Matthias Gornig hervorheben, der sich in diesem Spiel sogar noch steigerte. Halbzeitstand war 14:12 für Rotation.

In der Kabine war man sich einig auf einem guten Weg zu sein, den PSV an diesem Tag schlagen zu können. Hoch motiviert ging es in die zweite Halbzeit. Rotation konnte den Gegner bis zur 52. Minute auf Distanz halten, auch wenn diese nicht groß war. Der zweite Torhüter für diesen Tag, Ulrich Rauhuth , konnte sich in dieser Phase auch mit einem wichtigen gehaltenen 7m auszeichnen, der auf Grund der starken Leistung von Matthias Gornig auf der Bank verweilen musste. Doch dann kämpfte sich der PSV mit ein paar für den Gegner glücklichen Entscheidungen der Unparteiischen heran und konnte in der letzten Spielminute noch den Ausgleich zum 25:25 erzielen.

Dadurch, dass Rotation dem Gegner die meiste Zeit des Spiels voraus war, muss man leider sagen, dass die Mannschaft einen Punkt unnötig abgegeben hat und PSV einen Punkt gewonnen hat. Ich glaube jeder ist gespannt auf das Rückspiel. Rotation hat sich als wahre Mannschaft gezeigt hat, die 100% motiviert war. Kein Meckern untereinander, sondern motivieren auch wenn mal ein Ball daneben ging. Den Aufwärtstrend der Mannschaft werden wir beibehalten und in den nächsten Spielen auch weiter ausbauen. So sollte es dann in der Tabelle auch bald besser aussehen.

Der nächste Gegner führt uns in den Norden von Berlin zu der SG Hermsdorf/Waidmannslust. Anpfiff in der Place Moliere 4, Cite Foch ist um 15 Uhr.

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