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Das Phrasenspiel - Wild Boys siegen bei der SG FES


By unti - Posted on 18 September 2011

Das Phrasenspiel - Wild Boys siegen bei der SG FES

Das erwartet schwere Spiel, am Ende wird die Henne fett, in der Deckung gewinnt man Spiele, jede gute Mannschaft braucht ein breite Bank….man könnte die Phrasenliste endlos weiterführen, am Ende aber berichtet man über einen verdienten Sieg der Wild Boys im ersten Auswärtsspiel bei der Heimmacht der SG FES.

Die Gastgeber erwiesen sich als die erwartet schweren Gegner, welche über die gesamte Spielzeit gut dagegen hielten und vor allem bestens auf das Spielsystem des Polizei SV eingestellt waren.

Satte dreizehn Mal war die Partie, mit Ausnahme des Anwurfs, ausgeglichen.

Ein munterer Kampf, nicht schön, aber effektiv, entwickelte sich und die beiden Schiedsrichterinnen würden an dieser Stelle, bestünde kein Maulkorbzwang 48 Stunden nach dem Spiel, gelobt werden.

Dass nach einem 17:17 zur Halbzeit dann doch ein 35:30 Erfolg für die Wild Boys heraussprang, hatte einige Macher. Niclas Schauer, mit einer nicht zufriedenstellenden Vorbereitung beseelt, spielte sich nach der Verletzung von Arian Thümmler in einen Rausch und war der Spieler des Tages. Philipp Pohl, in Halbzeit eins keine Hand an den Ball bekommend und durch A-Jugend-Keeper Marvin Heere ersetzt, brachte sich über die Wut der Auswechslung in eine Verfassung, die die Gegner in Halbzeit zwei zur Verzweiflung trieb. Und zu guter letzt Marcel Buchholz, der nach gerade überstandenem Nasenbeinbruch, erst in der Schlussviertelstunde eingewechselt wurde und mit fünf blitzsauberen Treffern zum Entscheider der Partie avancierte.

„Das Spiel musste erstmal gewonnen werden, dreckig, holprig, aber siegreich. Alles andere ich mir egal.“, so das Resümee von Coach Daniel Untermann, der auch von der Leistung eines Michael Jetschni angetan war.

„Der Vorteil unserer Truppe ist es, dass wir in jedem Spiel agieren können und mit unserer tollen Bank wuchern. Die, die in der letzten Woche hervorragend waren, wurden heute durch ganz andere Spieler ersetzt.“, freute sich auch Co-Trainer Sebastian Schadow über den Sieg.

Während die Wild Boys, sowie die SG ASC/VfV Spandau ungeschlagen blieben, sorgten der TSV Rudow (unentschieden) und die SG Hermsdorf (0:4 Punkte) für faustdicke Überraschungen.

In der kommenden Woche gastiert dann der BFC Preussen mit seiner Reserve in der Lilli-Henoch-Halle. Auch da müssen sich die Spieler um Kapitän Matthias Trambow deutlich stecken, wollen sie ihre weiße Weste behalten.

Pohl (1.-15. & 30.-60.), Heere (15.-30.); Kapa (5), Thümmler (2), Trambow (2), Schauer (7), Schmidt (2), Buchholz (5), Jetschni (3), Groth (2), J. Finck (1), T. Strehlow (ne), Wittkopf (1), Berger (6/1).

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1. Männer unterliegt PSV 30:35 (17:17)

Der Gegner war gut, der Gegner war aber wie erwartet nicht übermächtig. Und so schmerzt die Niederlage, denn eigentlich ging das Spielkonzept vom Coach auf. Gut eingestellt auf die, nennen wir es so, offensive 3:3-Deckung und mit einer entsprechend angepassten Anfangsformation kam die SG, erstmals auch mit Neuzugang Stefan im Kader, gut im Spiel an. Pojo und Timme waren sofort da und auch Manu macht dieser Tage unerhört Freude. Die Gäste reagierten schon bald und die Deckungsformation wurde umgestellt. Auch der Rückzug stimmte, insgesamt 5 Tore gegen den flinken S. Kapa über die gesamte Spielzeit sind wahrscheinlich einfach nicht zu verhindern. Auch die Hauptauslösehandlung des PSV in der zweiten Welle wurde im Vorfeld besprochen und entsprechend konsequent verteidigt. Das Hauptproblem, warum es am Ende nicht für den Heimsieg reichte, ist ganz klar in der Positionsabwehr zu suchen. Hier wähnte sich die SG deutlich stärker, war aber nur selten am Limit und erlaubte den Gästen zu viele einfache Durchbrüche, sogar in Überzahl. Weitere Mankos waren die Unaufmerksamkeit bei langen Pässen des Gegners von Außen zu Außen, der zu geringe Druck im Angriff gegen die 5:1-Deckung im weiteren Spielverlauf, die noch fehlende letzte Einbindung der beiden neuen Außen ins FES-Spielsystem und vielleicht die eine oder andere Hand weniger am Ball im Vergleich der Torsteher beider Teams, auch wenn gerade mit zunehmender Spielzeit die Wurfoptionen der Gäste weitaus freier waren, als die der SG.

Die SG hielt lange mit, in einigen Phasen war man gar drauf und dran das Ruder rumzureißen. Auch zwischenzeitliche Rückschläge (13:16) wurden schnell wieder gekontert (16:16, HZ 17:17). In Hälfte zwei setzte sich der PSV erstmals auf vier Tore ab (22:26), doch auch hier wurde dagegengehalten, gekämpft und bis zum 28:29 erneut gekontert. Aber dann war es vorbei! Nochmals 3 Tore in Folge waren zu viel und am Ende täuschen 5 Tore Rückstand beim 30:35-Endstand ein wenig über den sehr engen Spielverlauf hinweg. An diesem Tag war der PSV jedoch insgesamt besser und die 2 Punkte sind nicht unverdient.

Aus SG-Sicht bleibt festzuhalten, dass man vor guter Kulisse ein ordentliches Spiel gezeigt hat. Vor allem die Umkehrbewegung Abwehr-Angriff und auch Rückwärtsbewegung ist im Vergleich zur Vorsaison deutlich auf dem Weg der Besserung. Schade, dass es mit zunehmender Spielzeit versäumt wurde, an den eigenen Konzepten im Angriff festzuhalten. Hier gab es zum Ende hin doch die eine oder andere Einzelaktion zu viel. Trotz allem gab es auch allerhand Positives, was die Mannschaft unbedingt mitnehmen muss ins nächste Auswärtsspiel am Samstag beim starken Aufsteiger OSF II (ebenso 2:2 Punkte). Von den zustimmenden Worten der SG-Gemeinde kann sich die Mannschaft nichts kaufen, sie hat aber Werbung für sich gemacht und wird sicher auch zukünftig auf die Unterstützung der an diesem Abend anwesenden SG-Supporter bauen können! Die eine Heimpleite, die es im Schnitt in den letzten 3 Jahren gab, setzte es diesmal gleich am Anfang, jetzt ist das Team gefordert, dass es nicht mehr werden! Also auf geht’s SG FES!

Nächstes Auswärtsspiel: Sa., 24.09., 20.15 Uhr, Geisbergstr.

Nächstes Heimspiel: So., 02.10., 16.00 Uhr, Glambecker Ring.

Team und Tore: Hexer (TW), Svenne (TW, 1x2min); Pojo (6, 1x2min), Timme (6), André (5(3)), Manu (2), Jan (2), Christian (2), Stefan (2), Rico (2(1)), Bö (1, 1x2min), Haesel (1), Roman (1), Heiko; MV Matthias Glöckler.

Siebenmeter: FES 4/5, PSV 1/1; Zeitstrafen FES 3, PSV 6.

Quelle: www.sg-fes.de

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