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Das war es dann...


By ultra - Posted on 06 Mai 2014

Das war es dann...

Das letzte Spiel der Saison stand an, zu Gast der Stralsunder HV. Die Mecklenburger konnten schon in der Vorwoche den Aufstieg in die 3.Liga feiern und somit völlig befreit aufspielen. Für uns ging es um alles, den nur mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt aus eigener Kraft sicher gewesen.

Wer jedoch dachte, dass Stralsund die Punkte verschenken würde, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Die Gäste machten schnell deutlich, warum sie in dieser Saison nur fünf Punkte abgeben mussten. Beim Stand von 3:7 nahm Trainer Untermann die erste Auszeit, denn im Angriff fehlten die Ideen und in der Abwehr die Absprache. Auf der Tribüne versuchte man währenddessen die Zwischenstände der Spiele von Loitz und Neuruppin zu bekommen, denn das eigene Spiel zu gewinnen schien nicht möglich. Viel änderte sich nicht, die Gäste spielten ihren "Stiefel" runter und konnten sich Tor um Tor absetzen. Bei Stand von 8:14 ging es in die Kabinen.

Die zweiten 30 Minuten verliefen ähnlich: Die Abwehr der Gäste stand wie eine Wand und wenn sich dann doch einmal eine Lücke auftat, dann nagelte der Stralsunder Keeper das Tor zu. 14:24, 16:29 und 18:35 lauteten die weiteren Zwischenstände, ehe beim Stand von 21:38 die Partie beendet wurde.

Um 19:26h erreichte uns dann das Ergebnis aus Neuruppin und die bittere Erkenntnis, dass wir abgestiegen waren.

"Es lag nicht an diesem letzten Spieltag, die fehlenden Punkte haben wir in anderen Spielen liegen gelassen. Das ist sehr schade! Jetzt heißt es erst einmal Urlaub für alle Beteiligten, um dann mit voller Kraft in eine gute Vorbereitung zu starten!" resümierte Co-Trainer Wittkopf nach dem Spiel.

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Der Stralsunder HV hat sich auch im letzten Saisonspiel beim PSV Berlin keine Blöße gegeben und bezwingt die Hauptstädter mit 38:21. Dabei war sich Trainer Norbert Henke vor Spielbeginn gar nicht so sicher, wie sein Team agieren würde, umso stolzer äußerte er sich nach dem Spiel "die Jungs haben hier einen hochprofessionellen Auftritt hingelegt. Ich finde es fantastisch, wie sich jeder Einzelne motivieren konnte und zum Saisonfinale, bei dem es für uns ja um nichts mehr ging, eine so starke und konzentrierte Leistung abrief".

Zu Beginn der Partie legte der SHV schnell auf 3:0 vor und setzte sich bereits Mitte der 1. Halbzeit schnell auf 4:10 ab. Dabei bestach die Truppe vom Sund durch eine hervorragende Abwehrarbeit mit einem stark aufgelegten Tom Korth im Kasten, der die gesamte Spielzeit zahlreiche herausragende Paraden zeigte. Im Angriff hingegen gingen die SHV-Akteure teilweise leichtfertig mit Ihren Möglichkeiten um, und es gelang den Sundstädtern nicht, das geplante schnelle Konterspiel aufzuziehen. Dennoch konnten die Gäste den Sechs-Tore-Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff behaupten.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes legte die SHV-Sieben schnell weitere Treffer nach und setzte sich in der 37. Spielminute erstmals auf zehn Tore zum 10:20 ab. Damit war bereits frühzeitig eine Vorentscheidung gefallen. Dennoch versuchten die Berliner weiterhin das Tempo hoch zu halten und ermöglichten dem SHV durch eigene Unzulänglichkeiten nun sein Tempospiel aufzuziehen. Andre Machel bewies in Hälfte zwei dabei gute Abschlussqualitäten sowohl vom Kreis, als auch von der Linksaussenposition und konnte sich am Ende insgesamt sechsfach in die Torschützenliste eintragen. Über die Stationen 15:28 und 18:33 in der 55. Spielminute warfen sich die Hansestädter zu einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 21:38 Auswärtserfolg. Die Gastgeber standen nach dieser Niederlage auf Grund des zeitgleichen Heimerfolges des HC Neuruppin als Absteiger aus der Oberliga Ostsee-Spree fest.

SHV: Kokoszka 7, Basic 7/2, Ney 1, Machel 6, Vanek 2/1, Brandt 7, Hinz 6, L.Effenberger 1, Eggebrecht 1

Zeitstrafen: PSV 2 / SHV 3 (RB)

Quelle: www.stralsunder-hv.de

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