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Der Trainer im Schnellfeuer


By OnRed - Posted on 24 April 2013

Der Trainer im Schnellfeuer

Vor dem letzten Heimspiel baten wir unseren Cheftrainer, Daniel Untermann, uns kurz und knackig zu antworten:

A - Aufstieg
Ich bin hier am 01.06.2011 angetreten, um spätestens diese Saison in die OSL mit den Männern aufzusteigen. Der Weg bis heute war steinig, sehr steinig zum Teil. Es hat sich aber gelohnt.

B - Belastung
Ich habe jetzt das vierte Jahr beim Polizei SV hinter mir. Noch nie war die Belastung so hoch und der Druck so groß wie in dieser Saison. Es war definitiv zu viel für mich. B- und A-Jugend, die Kummerkastentante für alle Jugendtrainer, Männertrainer, Einsatz- und Paßkoordinator, Aushelfer, Spieler etc. etc. etc.
Aber man lernt daraus.

C - Charakter
Den haben wir mehrfach in dieser Saison gezeigt. Egal ob wieder einer mehr verletzt war, irgendwelche Außenstehenden Unruhe verursachen wollten oder wir mal ein Spiel verloren haben - letztendlich hat alles gepasst.

D - Durchbruch
Uns haben ja viele Leute zwei Jahre lang belächelt. Das soll auch ruhig so sein, denn spätestens nach dem Final Four hatten wir auch den öffentlichen Durchbruch geschafft. Das war für mich ein Beweis unserer Arbeit.

E - Entscheidungen
Als Cheftrainer musst Du manchmal auch Entscheidungen treffen, die nicht von jedem verstanden werden. Wichtig ist, dass man sich stets dessen bewusst ist, dass es auch nach hinten losgehen kann. Jetzt waren auch einige Entscheidungen zu treffen, vor allem was den Kader für die kommende Saison anbelangt.

F - Final Four
Eines meiner großen Highlights in meiner bisherigen Amtszeit. Vor allem der Sieg gegen meinen Heimatverein, die SG TMBW Berlin, war ganz großes Kino. Da kann ich mich immer wieder bei meinem Team bedanken für dieses disziplinierte Auftreten und die Begeisterung, die man auf die Tribüne transportiert hat.

G - Genugtuung
Wenn man so viel in die Mannschaft investiert, Zeit, Engagement, Arbeit, dann will man am Ende auch die Saat ernten. Es ist schon eine große Genugtuung, dass man sich selber in die Liga gearbeitet hat. Mit völlig umgekrempeltem Kader, eigenen Jugendlichen und viel geopferter Zeit.

H - Heimspiele
Die Rekordkulisse zum Pokalviertelfinale war sicherlich der Knaller der Saison. Ich hoffe, am letzten Heimspieltag gegen OSF ein ebenso ausverkauftes Haus zu erleben. Ansonsten waren die Heimspiele ausbaufähig besucht. Sicherlich musste sich der eine oder andere daran gewöhnen, dass wir von Samstag auf Sonntag umziehen mussten. Wollen wir im nächsten Jahr erfolgreich bestehen, dann muss die Halle jedes Heimspiel zum Tollhaus werden.

I - Identifikation
Will ich die Leute begeistern, muss ich als Spieler echt sein und echt bleiben. Ich denke, das hat ein Großteil meiner Mannschaft stets hervorragend umgesetzt.

J - Jahreswechsel
Als wir pünktlich zum Weihnachtsfest die Tabellenführung übernahmen, war ich mir sicher, dass wir den Aufstieg packen werden.

K - Krimi
Das Rückspiel beim BFC Preußen war sicherlich ein Krimi. Die Woche zuvor empfand ich das Spiel gegen Rotation weniger als Krimi, vielmehr als hausgemacht Dusseligkeit. Uns hat diese Niederlage eine ganze Menge gebracht. Danach war jedem klar, dass es auf einem Bein nicht ins Ziel geht.

L - Leidenschaft
Leidenschaft kommt von Leiden. Bei einigen Spieler besteht da innerhalb des Trainingsprozesses noch deutlich Luft nach oben. Wir müssen an unsere Leistungsgrenzen gehen, um künftig weiter erfolgreich zu spielen.

M - Meisterschaft
Ich würde mich sehr freuen, wenn die Jungs diese Meisterschaft zu Hause unseren Fans schenken. Mit dieser Meisterschaft geht für mich ein zweiter Meilenstein beim PSV zu Ende. Dann heisst es, sich wieder neue Ziele zu stecken und die Mannschaft und vor allem das Umfeld weiter auf die Zukunft vorzubereiten.

N - Niederlagen
Für mich gab es nur eine wirklich unerwartete Niederlage. Das war der Auftritt beim VfL Tegel, welcher dann aber freundlicherweise Preußen und Rotation auch je ein Match abgenommen hat.

O - Ostsee-Spree-Oberliga
Von Spree wird in der kommenden Saison nicht viel übrig bleiben. Aber das wollten wir so - nun heißen die Gegner nicht mehr Hermsdorf, Charlottenburg oder Rotation, sondern Usedom, Stralsund und Cottbus.

P - Privatleben
Was?

Q - Qualität
Wenn ich mir die Qualität unseres Kaders anschaue, dann ist mir nicht bange um die Zukunft. Natürlich wird uns der eine oder andere verlassen, dafür kommt dann eben ein neues Gesicht. Der Großteil des Teams geht aber mit uns weiter. In dieser Saison hatten wir in der Summe den mit Abstand besten Kader der Liga. 21 Spiele, 21 unterschiedliche Kader.

R - Reserveteams
Ich habe sowohl der 2. als auch 3. Herrenmannschaft geholfen, egal an welcher Stelle, erfolgreich durch die Saison zu gehen. Mit der 3. Männer hat die Zusammenarbeit ganz großen Spaß bereitet.

S - Siegergen
Spiele, die wir im Vorjahr noch verloren hätten, haben wir diese Saison für uns entschieden. Das lag sicherlich auch an den Typen innerhalb der Mannschaft.

T - Traum
Mein ganz großer Wunsch wäre es, wenn wir die kommende Saison mit so wenigen Ausfällen wie möglich absolvieren und dadurch unsere ganze Qualität auf die Platte bringen.

U - Umstellungen
Nach zwei Jahren geht mein treuer Partner Sebastian Schadow ins Privatleben. Das ist für mich sicherlich die größte Umstellung.

V - Visionen
Man sollte sich seine Visionen bewahren. Ohne diese gibt es keine Weiterentwicklung.

W - Wochenende
Was?

X - X-Faktor
Unser X-Faktor war in dieser Saison sicherlich, dass sich alle Beteiligten weiterentwickelt haben. Man merkt, da wächst was.

Y - iiiiiiiieeeeehhhhhhhaaaaaaaaa
Als wir in der letzten Woche aufstiegen und wir live vor Ort waren, war die Freude natürlich riesengroß. Aber jetzt heißt es nochmal Vollgas zu geben, um den letzten Punkt zur Meisterschaft einzufahren.

Z - Zuschauer
Unsere Fans, von den Trommlern angefangen, über die Spielerfrauen bis zu den ImmerdaMuttis, egal wer dazugehört, waren in der Liga das Maß aller Dinge. Das macht mich sehr stolz.

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