Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Der Wind fegte durch Luckau


By ultra - Posted on 17 März 2014

Der Wind fegte durch Luckau

Eingangs bitten wir zu entschuldigen, dass die Berichterstattung heute das Trainerteam übernimmt. Der Redakteur hatte am Wochenende MAL private Dinge zu erledigen.

Aber nun zum Abstiegsduell in der Ostsee-Spree-Liga: Die Vorzeichen waren klar, denn der Gewinner würde im Kampf um den Klassenerhalt im Rennen bleiben. Die Anspannung war schon im Bus deutlich zu spüren und die letzten taktischen Fragezeichen wurden per Videoanalyse aus dem Weg geräumt. Punkt 18 Uhr ging es dann endlich los, mit dem besseren Start für die Gastgeber. Von 2:0 über ein 4:2 ging es dann zur ersten Führung in der 20. Minute zum 8:9. Die Partie war bis zu diesem Zeitpunkt hart umkämpft. Marvin Heere, der für den erkrankten Bryan Bänecke zwischen den Pfosten stand, bot bis dato eine gute Partie hinter unserer sehenswert organisierten Abwehrreihe. Es war der klassische Abstiegskampf, genau das zeigten auch die Spreewälder mit ihrer geordneten Deckung. In den letzten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts boten wir unsere beste Phase und konnten mit einem 4-Torevorsprung (9:13) in die Halbzeit gehen.

Letzte Kleinigkeiten wurden vom Trainerteam beim Pausentee aus dem Weg geräumt und eins war klar: Wir mussten mit der gleichen Einstellung und Geschlossenheit in Hälfte zwo agieren, um in der teilweise hitzigen Partie zu bestehen. Dann ein kleiner Schock für uns: Durch einen Zusammenprall von Regisseur Christian Untermann mit seinem Gegenspieler waren wir gezwungen, ihn für den Rest des Spiels zu ersetzen. Das Spiel bekam auf unserer Seite einen kleinen Bruch und die Mannen aus Luckau kamen Tor für Tor zum 17:18 ran. Nun lag es an uns, den Kopf hoch zu nehmen und das Spiel wieder in unsere Hände zu bekommen. Yves Kuche gelang es nun wieder das Spiel an sich zu reißen und clever Regie zu führen. „Lucien Fischer hat 60 Minuten gezeigt, dass er mit einer der besten Deckungsspieler in der Liga sein kann, er stellte Rückraumshooter Freund kalt“, lobte Trainer Rainer Untermann. Es gelang uns nun wieder unseren Vorsprung zu halten und immer wieder die passende Antwort auf das Spreewalder Spiel zu haben. Beim Stand von 21:23 hatten wir nun wieder eine 2-Toreführung. Diese gaben wir bis zum Schluss auch nicht mehr aus der Hand. Beim Stand vom 23:25 war es vollbracht und es hallte nur noch „Auswärtssieg, Auswärtssieg, Auswärtssieg!“
„Wenn wir mit dieser Härte, Entschlossenheit und Leidenschaft in die nächsten Spiele gehen, werden wir unsere Ziele auch erreichen. Jetzt haben wir 14 Tage Zeit, uns mit einer hohen Trainingsbeteiligung auf den nächsten Gegner vorzubereiten“ analysierte Co-Trainer Dennis Wittkopf nach dem Spiel.

Auf diesem Weg möchten wir uns als Trainerteam stellvertretend für die Mannschaft für die tolle Unterstützung bei den mitgereisten Fans bedanken! Wer Lust und Zeit hat, darf uns gerne auch am 29.03. auf dem Weg nach Loitz begleiten und uns bei der „Mission Klassenerhalt“ unterstützen!

Aufstellung: Heere, Wilhelm, Metelmann 3, Lasarzik 2, Longardt, Vergin 6, Schmidt 2, Untermann 3, Kuche 4, Fischer 1, Groth 1, Marschall 1, Wildau 2

Tags
Bild des Benutzers ultra

HC Spreewald – Polizei SV 23:25 (9:13)

Der HC Spreewald hat es verpasst durch einen Heimsieg gegen einen weiteren Mitabstiegskandidaten das Tabellenende in der Oberliga zu verlassen.

Die Ankündigung auf ihrer Homepage dass man nach der 3...1:32 Niederlage im Hinspiel im Spreewald noch etwas gut zu machen hätte wurde nach dem Abpfiff zur Realität.

Schwache 10 Minuten der Gastgeber vor der Pause reichten aus um den Gästen den entscheidenden Vorsprung zu verschaffen.

In kämpferscher Hinsicht gaben beide Mannschaften alles. Die Gäste suchten mit sehr hohem Einsatz immer wieder die kleinste Lücke in der HC Abwehr, die sich vereinzelt auftat weil der Nebenmann nicht konsequent genug und rechtzeitig aushalf. So erhielten die Gäste auch 7 Strafwürfe und der HC dagegen nur 2 Strafwürfe zugesprochen.

Licht und Schatten in Punkto Ballgewinne und Ballverluste oder Fehlabspiele wechselten sich bei einigen HC Akteuern ab. So hatte Jens Kranick in diesem Spiel trotz seines hohen Einsatzes einen schwachen Tag erwischt. Auch von Pascal Freund mit seinen 3 Feldtoren war in anderen Vergleichen schon bedeutend mehr zu sehen. Der A Jugendliche Eric Zimmermann, der nur in der Abwehr eingesetzt wurde zeigte eine sehr abgeklärte Leistung und spornte zusätzlich seine Nebenleute noch an.

Die Gastgeber legten durch Chris Guhrenz und Nils Werner gleich ein 2:0 vor. Nach dem 2:2 Ausgleich sorgten Pascal Freund, Sven Neuendorf und Nils Werner für die 4:2 und 5:3 (12.) Führung. Bis zum 6:4 (14.) hielt die 2 Tore Führung des HCS. Danach konnten die Gäste jeweils die ein Tore Führung der Gastgeber beim 6:6, 7:7 und 8:8 ausgleichen. Inzwischen hatten die Gastgeber mehrere klarste Chancen nicht genutzt und durch technische Fehler die Gäste in Ballbesitz gebracht. Das Angriffsspiel der Gastgeber geriet ab der 20. Minute ins Stocken. Anstatt mit einer Auszeit zu reagieren und sich taktisch neu auszurichten passierte nichts. Der HCS vergibt noch einen Strafwurf und die Gäste nutzen sogar ihre Unterzahlsituation unverständlicherweise zu 3 Gegentoren. Mit dem 6:1 Lauf in den letzten 10 Minuten vor der Pause setzen sich die Polizisten bis auf 9:13 ab was schon fast einer Vorentscheidung gleich kommt.

Die Gastgeber verkürzen durch Nils Werner und Wolfgang Freimann nach der Pause zwar auf 11:13 aber in der nächsten Überzahl der Gäste erfolgt das 11:15. Trotz des zweiten gehaltenen Strafwurfs von Daniel Wegner fehlt der zündende Funke bei den Gastgebern. In der 38. Minute beim 12:17 führt der PSV erstmals mit 5 Toren. Angetrieben durch mehrere gute Paraden von Florian Kleindienst setzen die Gastgeber zu einer Aufholjagd an. Nils Werner (2) Christian Dressel (2) und Pascal Freund verkürzen innerhalb von 6 Minuten auf 17:18 (45.). Mehr lassen die Gäste aber in den restlichen 15 Mnuten nicht mehr zu. Die Gastgeber können beim 18:19, 19:20, 20:21, 21:22, 22:23 und 23:24 zwar immer den Anschlusstreffer erzielen aber zu mehr reicht es nicht. Da die HCS Abwehr die Räume am Kreis eng macht und sehr aggressiv verteidigt bringen die Gäste den wurfgewaltigen Moritz Metelmann im Rückraum jetzt mehrfach in Wurfposition und bleiben durch seine Treffer im Spiel. Trotzdem man die zweite Halbzeit mit 14:12 für sich entscheidet geht das sehr wichtige Spiel auf Grund 10 schwacher Minuten vor der Pause verloren.

Tor: Daniel Wegner, Florian Kleindienst
Feld: Nils Werner 7, Pascal Freund 5/2, Felix Schulz 1, Chris Guhrenz 3, Jens Kranick, Paul Schwebel, Wolfgang Freimann 3, Marcus Bischoff, Pascal Würfel, Eric Zimmermann, Sven Neuendorf 2, Christian Dressel 2,

[Burkhard During]
Quelle: www.hc-spreewald.de

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr