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Derby Teil 1 endet ohne Sieger


By ultra - Posted on 08 April 2014

Derby Teil 1 endet ohne Sieger

Am Sonntag hatten wir die SG OSF zu Gast, das nachhaltig bestplatzierte Berliner Team der Oberliga Ostsee-Spree. Im Hinspiel konnten wir zwei Punkte aus der Schöneberger Sporthalle entführen, daher waren wir guter Dinge, auch diese wichtigen Punkte holen zu können.

Von Beginn an zeigten wir, wessen Heimspiel das war! Wir legten in konzentrierter Abwehrarbeit den Grundstein und konnten dann im Angriff sehr leicht zu Toren kommen. Über 6:3 und 11:6 konnten wir uns auf 12:7 absetzen, ehe die Gäste ihre Auszeit nahmen. Diese brachte die SG besser ins Spiel, so schmolz der Vorsprung auf drei Tore und wir reagierten unsererseits mit einer Auszeit kurz vor der Halbzeit. Nochmal ordnen, Tor erzielen und Gegentor verhindern, so die Ansage. Wir erzielten ein Tor, verhinderten ein Gegentor und gingen beim Stand von 14:10 in die Kabine.

Die zweite Hälfte begann vielversprechend. Wir konnten die ersten zwei Treffer markieren und somit sechs Tore Vorsprung erspielen. Dann bekamen die Gäste jedoch ihre zweite Luft. Von 16:10 ging es zum 18:16 und dem folgerichtigen Timeout unsererseits. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Jetzt war Derby!!!
Über ein 18:18 ging es zum 18:20. Zwei Tore Rückstand, wer dachte das war's, sah sich getäuscht. Unsere Männer gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran. Beim Stand von 23:22 können wir uns die Führung zurückholen. Die Zuschauer erlebten jetzt ein spannendes, von Kampf geprägtes Derby.
24:24 stand es 40 Sekunden vor dem Ende, die Gäste nahmen ihre Auszeit. Für uns gab es nur ein Ziel, auf jeden Fall ein Gegentor verhindern. 15 Sekunden vor dem Ende mussten die Gäste abschließen. Gehalten, langer Pass, Torwurf, Aluminium, Abpfiff.

Aufgrund zweier unterschiedlicher Halbzeiten endete das Derby ohne Sieger.

Somit ist alles angerichtet für DEN Abstiegskrimi und Derby Teil 2: Am 17.04. (Gründonnerstag) kommt es um 20:00h zum vorentscheidenden Duell gegen die SG TMBW in der Lilli-Henoch-Hölle! Seid dabei und unterstützt unser Team lautstark und leidenschaftlich - Forza PSV!

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Punkt gewonnen oder verloren - Part V

Im Derby gegen die Nordberliner vom PSV Berlin erkämpfte sich die SG OSF nach einer spielerisch wenig überzeugenden Partie beider Teams einen Punkt zum 24:24.

Wieder mit Philipp Wieschollek an Bord, aber nach wie vor ohne Philipp Böttcher traten die Mannen um Alex Schwabe an, um beide Punkte aus Füchsetown zu entführen und Revanche für die bittere Hinspielniederlage zu üben. Ebenso wenig war man gewillt, in irgendeiner Form Schützenhilfe im Abstiegskampf zu geben.
Beim PSV stand die identische Hinspielaufstellung auf dem Protokoll, Metelmann fehlte erneut.

Leider trauten die geneigten Zuschauer, von denen heute auch wieder einige Fans der Gastmannschaft den Weg nach Hohenschönhausen fanden - danke an dieser Stelle für die Unterstützung - ihren Augen nicht recht. Die SG mischte unglückliche mit schlechten Offensivaktionen, kam es doch einmal zum Abschluss, entschärfte Bryan Bänecke in der Anfangsviertelstunde so ziemlich jeden Ball.
Im Gegenzug hatten es die Gastgeber nicht schwer, über Gegenstöße und einfaches Auflösen auf zwei Kreisläufer zum Abschluss zu kommen und setzten sich schnell auf 4:0 ab. Auch im Anschluss sollte es nicht unmittelbar besser werden, wenngleich die SG mit dem ersten Treffer zum 4:1 durch den heute vorne wie hinten sehr solide aufspielenden Philipp Wieschollek langsam aufwachte. Kevin Klofts Paraden am Anfang, eine wesentlich agilere Deckung im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren Garanten dafür, dass der PSV immerhin nicht noch weiter enteilen konnte. Allerdings blieb es offensiv bei einer positiv ausgedrückt sehr wechselhaften Vorstellung, auf jede gute Aktion folgte eine schlechte.
So konnte trotz verbesserter Deckungsleistung nicht wirklich an Toren aufgeholt werden; mit einem verdienten 14:10 für den Gastgeber ging es in die Kabine.

Auch nach der Pause sah es zunächst nicht nach Besserung aus. Die Polizisten wurden zwar zunehmend besser verteidigt und einfallsloser, dennoch fand der Ball immer irgendwie den Weg ins Schöneberger Tor. Bestes Beispiel dafür der Dreher von Nils Vergin aus dem Nullwinkel, von dem böse Zungen behaupten, der Abschluss erfolgte ca. 3 Sekunden nach Aufkommen auf dem Boden. Was schon andere Gegner erfahren durften, bekam in der Folge aber auch der PSV zu spüren: Die SG OSF gab sich nie auf. Dazu kamen ein paar Szenen, die den Kampfgeist der Schöneberger noch weiter anstachelten. Zunächst ging Nils Vergin nach einem Kopftreffer gegen Julien Groenedijk mit Rot vom Feld, wenige Minuten später trat Tobias Erdmann in der Offensive einem Gegenspieler unglücklich auf den Fuß und fiel den Rest des Spiels verletzt aus.
Die verbleibenden OSFler ließen sich davon indes nicht beirren. Gestützt auf einen immer stärker werdenden Groenedijk, der sich auch von einem zweiten Kopftreffer wenige Minuten später und einem wenige Zentimeter am Kopf vorbeigeworfenen 7-Meter in der Folge nicht beirren ließ, holte man vom Stand von 18:13 konsequent Tor um Tor auf und krönte den 7:0 Lauf mit der Führung zum 18:20. Sicher verwandelte 7-Meter von Quoc Cuong Le und die durch den Ausfall Vergins deutlich geschwächte linke Abwehrseite des Gastgebers - von Marcel Buchholz mit couragierter Leistung gegen den Ex-Verein ausgenutzt - trugen in dieser Phase das Spiel der SG.
Leider verpasste man es, den Sack zuzumachen und ließen den PSV wieder ausgleichen (20:20).
In der Folge hieß es dann nur noch PSV Berlin gegen Sascha Höfer. Der bereits in der Vorwoche in überragender Verfassung aufspielende Spielmacher steuerte 3 der letzten 4 Tore auf Seiten der SG bei und machte auch in der Abwehr ein fehlerfreies Spiel.
Beim 24:24, Ballbesitz und 45 zu spielenden Sekunden war dann einmal mehr Zittern angesagt. Pessimisten fühlten sich an ein Spiel gegen eine gewisse HSV Insel Usedom erinnert, doch es sollte anders kommen. So hoben die beiden schwachen Schiedsrichter trotz druckvollen Angriffsspiels der in Unterzahl agierenden SGler direkt nach einer abgepfiffenen 7-Meter-würdigen Aktion den Arm zum Zeitspiel, sodass PSV 20 Sekunden vor Ende noch einmal in Ballbesitz kam. Dieser resultierte in einem Pass, den Marius Wessel abfangen konnte. Noch 8 Sekunden auf der Uhr. Der versuchte Gegenstoßpass zum durchstartenden Robert Kohrs (besser wäre der völlig unbedrängte Maik Clausen auf der Gegenseite gewesen) wurde sofort im Gegenzug abgefangen und ermöglichte Lucien Fischer einen völlig freien Abschluss von der verwaisten Rechtsaußenposition. Glücklicherweise war das Lattenkreuz in dieser Situation Freund der SG, der Nachwurf von der ebenfalls verwaisten Linksaußenposition kam dann zu spät.

Über Punktgewinn oder -verlust kann man sich in Anbetracht des Spielverlaufs sicher streiten, betrachtet man die letzten Sekunden des Spiels, kann man allerdings nur von einem Gewinn sprechen.
Schade, dass mit dem Ergebnis ein ausgeglichenes Punktekonto am Ende der Saison nicht mehr möglich ist, schön dabei allerdings, dass man die punktgleiche TSG Lübbenau durch das bessere Torverhältnis wieder in der Tabelle überholen konnte.
Neues Ziel sollte somit der 7. Platz sein, wofür man in zwei Wochen im Heimspiel gegen die TSG Lübbenau bereits einen sehr großen Schritt machen kann.

[...]

Aufstellung:
Julien Groenendijk (TW), Kevin Kloft (TW), Sascha Höfer (5), Quoc Cuong Le (5/5), Marcel Buchholz (4), Marius Wessel (3), Robert Kohrs (3), Maik Clausen (2), Dorian Schnabel (1), Philipp Wieschollek (1), Benjamin Noichl, Manuel Frank, Marius Dierberg, Tobias Erdmann.

Quelle: www.sg-osf.de

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