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DerbyNiederlage der Zwoten vs. Rotation P´berg II


By ultra - Posted on 23 Oktober 2015

DerbyNiederlage der Zwoten vs. Rotation P´berg II

Schon zwei Wochen vor dem Ligaspiel gegen die SG Rotation P. B. II begann der Kader der Zwoten deutlich zu schrumpfen. Krankheits-, verletzungs- und (leider auch) urlaubsbedingt mussten wir auf insgesamt 7 Stammkräfte verzichten. Somit stand unser „Auswärtsspiel“ beim Nachbarn unter keinem guten Stern. Unser Ziel war es deshalb durch Kampf und Einsatz die drohende Niederlage erträglich zu halten. Mit einem verschlafenen Beginn – vor allem in der Abwehr – war jedoch schnell klar, dass bei Zwischenständen von 6:1, 9:2, 10:3, 11:4, 12:5, 16:6 und 19:7 (Halbzeitstand) heute hier nichts zu holen ist.

Auch mit Beginn der zweiten HZ lief der Ball nicht besser und vom Ergebnis her ist die zweite HZ ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten (Endstand 39:15). Abschließend sind noch ein paar Worte zur Einstellung und zum Teamgeist hinzuzufügen.

Unser Schlachtruf „3-2-1-Team“ sagt eigentlich alles, wir stehen für einander ein und kämpfen als TEAM. Ein Teamgeist kann jedoch nicht nur für 60 Minuten gelebt werden. Gerade bei der bekannten, dünnen Personaldecke hat man als Einzelner durchaus die Möglichkeit im positiven Sinne das TEAM zu unterstützen – oder aber man zeigt schon mit der unmittelbaren „Spielvorbereitung“ (Vorabendgestaltung) dem restlichen TEAM gegenüber seine „Einstellung“.

Berichte aus Sicht des Gegners:

SG R.P.B. II vs Polizei SV II (39:15)

Rotation mit starkem Drehmoment

Das herausragende Spiel gegen den PSV muss aus gegebenen Anlass mit einer 30 jährigen Ehe vergleichen werden - an dieser Stelle Glückwunsch. Dieses funktioniert hervorragend, weil die Positionen devot und dominant, wie in einer Ehe, von Anfang an klar verteilt worden sind.

Mit 10:2 nach 14 Minuten beanspruchte die 2te auf dem Parkett die dominante Position eindeutig für sich. Die Abwehr organisiert von Mucki und Mr. OneHandBlock Matze vernichtete mit kollektiver Aggressivität bereits in der ersten Halbzeit jede Spiellust des Gegners. Der Angriff fokussiert darauf durch Druck Lücken für den Nebenmann zu reißen, war von den bereits existierenden Löchern überrascht, was die fehlende Konzentration beim Abschluss erklären könnte. Nichtsdestotrotz ging man mit einem deutlichen 18:7 in die Halbzeit.

Berauscht von dem Gefühl der Machtausübung, dem daraus resultierenden Lustgewinn und der Option auf 2 Kisten startete man mit entsprechender Einstellung in Halbzeit 2. Die Richtung war klar vorgegeben, so dass neue Mitspieler, wie derjenige mit den lustigen MickeyMaus-Socken direkt vom Kollektiv assimiliert wurden. Das Potential zwischen Mitte- und Kreis blitzte in dieser ersten zarten Begegnung bereits unübersehbar auf. Wie wird’s erst laufen, wenn dieser charmant chaotische Haufen gespickt mit Neuzugängen noch enger zusammenwächst.

Gebrochen gab sich der PSV die letzten 15 Minuten hin, was in einer Endlosschleife endete. Abwehr blockt, pass auf Flügelflitzer Daniel,Tor … Block, Flitz, Tor, Block, Flitz, Tor, usw.. Zunächst lustig, stets erfolgreich, dann aber zunehmend langweiliger und auf eigene Mitspieler demotivierend einwirkend, explodierte Einer im Versuch diese Schleife zu durchbrechen, verstrickte sich in Diskussionen und holte sich 2x2 Minuten ab. Mit 39:15 rollt Rotation an die Spitze der Landesliga und stellt nach fünf Spielen als Aufsteiger stärksten Angriff und „das Prunkstück“ die stärkste Abwehr.

Damit Rotations 2te in der Euphorie nicht überdreht und die Rolle nicht zu heiß läuft, verordnete Coach Roland 2 Wochen Trainingspause, forderte jedoch mentale Fokussierung. Dem Nachgehend trifft man sich am kommenden Freitag zum Gesellschaftsspiele-Abend um sich weiter Kennenzulernen, Zusammenwachsen und gemeinsam die Stimmung der Euphorie zu genießen.

Tore: Matthias Becker (TW), Maurice Sassenberg (9), Philipp Arndt, Daniel Grützner (beide 7), Paul Goslawski (4), Tobias Toense, Lucas Weckwerth, Sven Grunow (alle 3), Matthias Gornis (2), Chris Jordan (1)

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