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Die Meistersaison im Zeitraffer - ein Rückblick


By unti - Posted on 22 Februar 2012

Die Meistersaison im Zeitraffer - ein Rückblick

Drei Tage sind ins Land gegangen und der Jubel ist immer noch nicht verklungen. Im Lager des PSV Juniorteams ist man völlig seelig ob der erkämpften Meisterschaft in der Ostsee-Spree-Oberliga.
Zeit, noch einmal zurück zu blicken auf eine Saison, die alles beinhaltete, was den Sport so attraktiv macht.

Mai 2011
Nach der verpassten Berliner Meisterschaft rüstet man sich beim Polizei SV für die neue Spielzeit. Mit den Spielern Tscherner, Schmidt, Wildau, Klaue, Köster und Heere stoßen sechs neue Akteure zur Mannschaft. In der Qualifikation zur Ostsee-Spree-Oberliga besiegt man die SG AC/Eintracht und den TSV Rudow, kann dem Favoriten Lichtenrade ein Unentschieden abtrotzen, nachdem man mit sieben Toren hinten lag.

Juni 2011
Die Bundesliga-Qualifikation ist eine Nummer zu groß für den PSV. Gegen die Topteams aus Hamburg, Potsdam und Co. setzt es ausschliesslich Niederlagen. Nach dem Abschluss der Quali verlassen mit Lasse Nehring und Jonas Schicke zwei Spieler die Mannschaft, um sich ihrem Heimverein anzuschliessen und dem Leistungshandball "Leb wohl" zu sagen. Gerne hätte man sie gehalten.

Juli 2011
Fitneßcoach Robert Wohlert macht die Wild Boys und das Juniorteam fit für die Saison. Jedenfalls diejenigen, die anwesend sind. Ein neues Gesicht taucht auf. Nils Vergin wird von Trainer Daniel Untermann aus dem Ärmel gezaubert, eine Verpflichtung, die sich im Laufe der Saison noch als entscheidend herausstellen soll.

August 2011
Kurz vor dem Saisonstart verlassen mit David Köster (Potsdam) und Marvin Klaue (Hermsdorf) das Juniorteam. Vom Bundesligisten HSG Konstanz stößt Sebastian Mess zur Mannschaft und komplettiert damit den nun 14 Mann starken Kader.

September 2011
Mit dem Europapokalteilnehmer HC Olimpus-85-USEFS aus Chisinau/Moldawien empfängt das Juniorteam zwei Tage vor dem Saisonstart einen echten Knaller zum Testspiel. Vor allem Cem Tscherner hatte das Zielfernrohr richtig justiert und netzte acht Treffer ein. Endstand war 37:45.

Gleich zwei Tage später der Saisonauftakt. Der Favorit der SG Lira/Preussen zieht von dannen und führt sicher mit sieben Toren. Doch dann war er plötzlich da, der Teamgeist, der das Juniorteam durch die Saison tragen sollte. Mit einem wahren Kraftakt drehte man das Spiel. 27:25 Sieg. Perfekter Saisonstart.

Eine Woche später stand dann der Auftritt beim zweiten Favoriten auf dem Programm. In Neubrandenburg ein Spiegelbild des ersten Spiels. Nach aussichtslosem Rückstand ein Kampf bis aufs Messer. Spiel gedreht, 24:22 Sieg, 4:0 Punkte. Die Rückfahrt wird legendär - DJ Cowboy entwickelt sich zur Partymaschine.

Auch der HC Empor Rostock muss sich eine Woche später geschlagen geben. Mit einem bärenstarken Marvin Heere zwischen den Pfosten besiegt man die Küstenstädter 33:28. Man befindet sich in einem Rausch, 6:0 Punkte.

Oktober 2011
Die Spielpause tat dem Team von Trainer Daniel Untermann nicht gut. In Cottbus muss man sich strecken, um nicht zu verlieren. Dank einer überragenden Leistung von Kapitän Christian Untermann und Kreisläufer Sebastian Mess rettet man in letzter Sekunde mit dem Treffer von Alen Hodzic beim 35:35 einen Punkt. 75 Sekunden vor dem Ende lag man noch mit drei Treffern hinten. Punktgewinn also...7:1 Punkte und eine abermals überragende Rückfahrt im Partybus.

November 2011
Der Oranienburger HC kommt mit großem Mundwerk und geht ganz kleinlaut. 48:35 deklassiert vor allem die zweite Reihe um Tobias Hoffmann, Manuel Borchardt und Dennis Bläsche die Randberliner. Der höchste Sieg und vor allem endlich ein Spiel ohne Herzflimmern. 9:1 Punkte, immer noch Platz eins.

Schock vor dem Auswärtsspiel bei der SG AC/Eintracht. Alen Hodzic und Sebastian Mess kamen auf dem Weg zum Spiel in einen Autounfall. Doch der Rest des Teams gleicht dieses aus. Angeführt vom überragenden Trio Untermann, Strehlow, Vergin lässt man dem amtierenden Berliner Meister keinerlei Chance und siegt mit 37:30. 11:1 Punkte. Langsam wird es unheimlich.

Zwei Tage später hat man keine Probleme im Landespokal. Die SG Hermsdorf wird erwartungsgemäß mit 33:15 in die Schranken gewiesen.

Dezember 2011
Landespokal - Viertelfinale. Es passt einfach nicht an diesem Tag. Dennis Bläsche fehlt plötzlich, die Schiedsrichter völlig überfordert und das eigene Zielfernrohr nicht richtig justiert. Mit 23:29 verliert man beim Favoriten aus Lichtenrade und scheidet aus dem Landespokal aus.

Zehn Tage später. Gleicher Gegner, gleiche Halle. Jeder Platz in der Zescher Str ist besetzt, die Kulisse eindrücklich. Und wieder wird es nichts für schwache Nerven. Mit sechs Toren im Rückstand kämpft man sich heran und dreht das Match noch. 26:25 Sieg, 13:1 Punkte. Herbstmeister und ungeschlagen ins Weihnachtsfest. Soll das schon die Entscheidung sein?

Januar 2012
Die Weihnachtsgans lag noch im Magen, die Einstellung stimmte nicht und der SV Fortuna Neubrandenburg nutzte die letzte Chance auf das Titelrennen. Eine deftige Klatsche 13:34 beziehen die Mannen des Juniorteams. Damit ist die erste Niederlage besiegelt. 13:3 Punkte.

Eine Woche später macht man sich auf ins schöne Rostock. Klar ist, ein Sieg muss her. Doch da haben die Rostocker etwas dagegen. Auch gegen die fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen muss man sich erwehren. Es nützt nichts. Man unterliegt am Ende mit 29:36. 15:5 Punkte. Jetzt scheint alles verloren, bittere Tränen werden vergossen. Doch schon auf der Rückreise beweist das Team Charakter und schwört sich auf den Rest der Saison ein.

Einen Tag später glauben alle zu träumen, als das Ergebnis aus Neubrandenburg eintrudelt. Gegen Lichtenrade hat man nur remis gespielt. Damit sind alle drei Teams punktgleich. Die Sonne scheint wieder.

Februar 2011
Endspurt in der Saison. Neubrandenburg scheint aus dem Rennen, verliert in Rostock. Man darf keinen Punkt mehr liegen lassen, das ist allen klar. Mit einer riesigen Fanschar reist man nach Oranienburg und kann dort ganz knapp siegen. Vor allem Vergin und Borchardt begeistern die Zuschauer beim 35:33 Erfolg. 17:5 Punkte, punktgleich mit Lichtenrade.

Letztes Spiel. Die Lilli ist prall gefüllt. Nur ein Sieg zählt. Sieben Sekunden vor dem Abpfiff vergibt die SG AC/Eintracht den Ausgleich und das Juniorteam ist am Ziel aller Träume. Der Rest ist Geschichte. Als Aufsteiger und maximal Geheimfavorit in die Saison gestartet, holt die Mannschaft als erstes Team die Meisterschaft in der Oberliga Ostsee-Spree und trägt sich damit in die Geschichtsbücher ein.

Das Meisterteam werden wir Euch noch einmal in einem gesonderten Bericht präsentieren.

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