Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Die Serie reißt


By Dierechteklebbe... - Posted on 12 Dezember 2011

Die Serie reißt

In unserem vorletzten Spiel der Hinserie sollte unsere Nachlässigkeit in eigener Halle endlich bestraft werden. Die Vorzeichen für dieses Spiel waren mehr als ungünstig zu bezeichnen, doch wollten wir unseren Heimnimbus und damit unsere Serie seit dem 26.03.11 ungeschlagen zu sein, aufrecht halten und die Tabellenspitze verteidigen.

Dabei begann alles relativ vielversprechend und wir konnten uns über die Stationen 1:0, 4:3 und 8:5 leicht absetzen. Wir spielten in dieser Phase einen relativ einfachen Ball und die robuste Deckung bescherte uns keine Probleme. Vielmehr ließen wir auf Grund der Neuordnung in unserer Abwehr den nötigen Biss vermissen und Eintracht kam zu relativ leichten Toren. Eine weitere Umstellung in der Abwehr ließ uns dann aber endlich die Sicherheit finden, die wir benötigen um zu schnellen Gegenstößen zu kommen und die einfachen Tore zu machen. Ein weiteres Manko in dieser Phase war trotz einer 4-Tore-Führung die Torausbeute. Wir ließen dem Gegner somit in dem Gefühl, dass sie heute noch etwas holen könnten obwohl wir mit 16:12 den Pausentee genießen könnten.

In den zweiten 30 Minuten sollte sich unser Hadern mit den eigenen Chancen und Fehlern zum Nachteil ausüben. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit unserem Spiel und der Gegner kämpfte sich in eine Welle der Euphorie. Jede Aktion, jedes Tor wurde bejubelt und somit kam Eintracht Tor um Tor ran. Unsere Frustration ließ sich nun in den Gesichtern Einzelner ablesen und weitere Fehler schlichen sich in unser Spiel. Als Eintracht das erste Mal bei 21:22 in Führung ging konnten wir noch gegenhalten und auf ein Tor verkürzen aber der Wille dieses Spiel zu drehen war gebrochen, da auch der gegnerische Torhüter mit Paraden glänzte. Trotzdem bekamen wir bei 28:29 noch die Chance und mit dem Schlusspfiff wäre der ungerechte Lohn ein Unentschieden gewesen. Doch auch diesen Wurf konnte der gegnerische Torhüter halten. Freude und Entsetzen gaben sich die Hände und ein unsäglicher Nachmittag ging zu Ende.

Am kommenden Wochenende gilt es nun einen alten Bekannten aus der letztjährigen Verbandsliga wiederzusehen und sich für die bezeichnende Niederlage aus der letzten Saison zu revanchieren um in der Spitzengruppe zu bleiben. Anpfiff am Sonntag in der Fritz-Wildung-Straße 9 gegen BSV 92 ist um 17 Uhr. Wir freuen uns auf alle Fans und wollen die Hinserie mit einem Sieg beenden.

Handball kann so einfach sein!

An alle die sich fragen, was der Autor dieser Zeilen schon wieder genommen hat, dem sei gesagt: Alles ok bei mir! Ich werde die Aussage oben am Ende des Berichts nochmal visuell untermauern! Mehr dazu später!

Doch erstmal zu den Rahmenbedingungen: Der Tabellenführer, der in 10 Spielen genau eine Niederlage hinnehmen musste trifft auf den Tabellenvorletzten, der die ersten sieben Spiele allesamt verloren hat und gerade mal 4 Pünktchen auf dem Konto hat. Die Ausgangslage war also klar. Wir konnten wiedermal mit gut gefülltem Kader beim PSV II antreten und hatten uns unter der Woche schon vorgenommen hier unabhängig vom Ergebnis eine gute Leistung abrufen zu wollen.
Mit konsequenten und disziplinierten Auftreten wollten wir den sehr positiven Trend bestätigen und am Ende dann gucken, für was es gereicht hat.

In die Partie starteten wir auch gewohnt sicher. Beide Mannschaften gaben von Anfang an Gas und wir konnten vorne gut mithalten. Probleme machte in Halbzeit eins noch die Defensive. Ohne den verletzten Adam musste sich der neu formierte Mittelblock erstmal aneinander gewöhnen und naturgemäß kam es dadurch zu einigen Abstimmungsschwierigkeiten, die die Polizisten eiskalt ausnutzen und immer wieder über den Kreis zum Erfolg kamen bzw. von dort den 7m ziehen konnten. Mehr Probleme hatten wir mit den wendigen Gegenspielern nicht. In der Offensive bestachen wir über weite Strecken des Spielabschnitts durch gute Bewegung und geduldig vorgetragene Angriffshandlungen. Immer wieder fanden wir die Lücke in der PSV-Abwehr und konnten so die vorhanden Probleme in der Deckung einigermaßen kompensieren. Leider verfielen wir am Ende der ersten Halbzeit in kurze Hektik, wodurch der Gegner bis zum Pausentee auf 16:12 davonziehen konnte. Wir schafften es in diesem Moment nicht mehr vorne den Ball sicher zu verwerten und leisteten uns mehrere technische Fehler, die ein Tabellenführer nun mal konsequent ausnutzt.

In der Kabine angekommen, waren wir dennoch positiv gestimmt. Wir waren sicherlich nicht schwächer als der Gegner und wussten, dass wir auf jeden Fall noch eine Schippe drauflegen konnten. Andy sprach das Defensivproblem an und verdeutlichte uns die Sache an einem künstlerischen Meisterwerk. Ich denke, jeder war inspiriert von soviel Kunst-Feeling in unserer Halbzeitansprache.

Inspiriert kamen wir auch wieder aufs Feld. Wer dachte, dass sich PSV jetzt kontinuierlich absetzen würde, der sah sich getäuscht. Wir rührten jetzt hinten Beton an und konnten immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Beim 21:21 hatten wir den Ausgleich geschafft und zwangen den Trainer der Konkurrenten zu einer frühen Auszeit. Sichtlich angeschlagen konnte der Gegner in dieser Phase nicht viel entgegensetzten und wir zogen unbeeindruckt unseren Stiefel durch. Bombensicher in der Verteidigung, passsicher in der Vorwärtsbewegung und konsequent im Abschluss zogen wir auf 22:25 weg und witterten schon so ein wenig, dass hier heute mehr drin war, als nur ein gutes Spiel für die Moral. PSV sah sich gezwungen sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und antwortete mit einer doppelten Manndeckung auf unsere Drangphase. Bei noch 5 zu spielenden Minuten erwies sich diese Maßnahme als gut, konnten wir doch den nun entstandenen Raum nicht so wirklich gut nutzen. Dennoch reichte es am Ende fast immer, um das Ding irgendwie durch die Abwehr zu wursteln und hinten kämpften wir mit einem großen Kämpferherz um die Sensation. 90 Sekunden vor Schluss führten wir immer noch mit 2 Toren und waren in eigenem Ballbesitz. Leider verpassten wir die Entscheidung durch ein, zwei Fahrkarten und gestalteten das Ding unnötig spannend. So kam es auch, dass wir 10 Sekunden vor Ende nochmal in die Abwehr gezwungen wurden, doch PSV konnte glücklicherweise am Ende nur noch von Außen sehr bedrängt werfen und Ivo hielt den Ball, auch wenn ein Treffer nicht mehr gegolten hätte, da die Zeit schon vorbei gewesen war.
Endstand 28:29

Wahnsinn! Phänomenal! Beeindruckend! Mir fehlen noch ein wenig die Worte für diese reife Leistung der Truppe. Wiedermal konnten wir den haushohen Favoriten ärgern und stabilisieren uns immer mehr auf dem Weg raus aus dem Tabellenkeller. Die Belohnung des Coaches haben wir uns aber auch redlich verdient.
Ach, da war ja noch was. Ich begann den Bericht mit dem Spruch: „Handball kann so einfach sein“. Nun ja, wer jetzt noch Erklärungsbedarf hat, dem empfehle ich mal einen Blick auf die wohlgestaltete „Wandmalerei“ des Trainers. Im Grunde war dies der Garant für den Erfolg, der knallhart in der Halbzeit analysiert wurde und für die Ewigkeit festgehalten wurde. Am Ende ist halt Abwehr immer noch am wichtigsten.

Am nächsten Sonntag wartet mit der SG Ajax/Altglienicke ein nächster direkter Konkurrent, der sicherlich als Favorit ins Spiel geht. Doch wir werden auch in dem Spiel versuchen alles aus uns herauszuholen. Mal seh'n, was am Ende dann dabei rumkommt!

Quelle: http://de-de.facebook.com/notes/1-m%C3%A4nner-sc-eintracht-berlin/handba...

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