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Eieiei - unrühmlicher Abschluss der Hinrunde


By unti - Posted on 25 November 2012

Eieiei - unrühmlicher Abschluss der Hinrunde

Das Berliner Stadtderby konnte der BSV 92 deutlich für sich entscheiden und besiegte den Polizei SV mit 37:23. Wer nach zwanzig Minuten Spielzeit die Halle verließ, wird dies für einen schlechten Scherz halten. Das Juniorteam führte zu diesem Zeitpunkt mit bis zu fünf Treffern.

Wie aus einem Guss starteten die Spieler des PSV in das Derby, diszipliniert wurden die Angriffe vorgetragen, aggressiv verteidigt. Da machte es dem Team auch nichts aus, dass sich ein neues Schiedsrichtergespann versuchte zu finden. Es funktionierte einfach beim PSV. Und alles was auf das Tor kam, vereitelte ein bärenstarker Marvin Heere.

Auszeit BSV, Umstellung auf defensive Ausrichtung, keine Wirkung. Dann verletzte sich Regisseur Tommy Just, der zuvor sehr umsichtig das Spiel in den Händen hielt. Als hätte jemand den Stromkasten ausser Funktion gesetzt, sind die dann folgenden vierzig Minuten zu beschreiben.
Blutleer, unmotiviert und die Ursachen stets woanders suchend, bekam niemand mehr ein Bein auf die Erde. Lediglich Heere im Kasten, als auch Jonas Heinks zeigten eine engagierte Partie.

BSV nutzte die Schwäche des Juniorteams und kam zu vielen schönen Treffern. Besonders schön der Volleytreffer - mit Vollspann oder nicht, schön war er. Solch ein kurioses Tor sieht man selten beim Handball. Nicht jeder kam in den Genuss des Sehens, man suchte noch.

Am Ende stand ein völlig verdientes 23:37 an der Anzeigetafel. Coach Daniel Untermann war froh, das Erlebte nicht sofort in Worte fassen zu müssen. Mit Abpfiff ging es im Flug nach Rudow zur 1. Herren.
"Was soll ich zu dem Spiel sagen? Zwanzig Minuten top, 40 weniger als Flop. Über die Schiedsrichter äußere ich mich nicht. Weil an 14 Toren kann kein Unparteiischer Schuld tragen. Glückwunsch an die Spieler des BSV, die mir außerordentlich gute Bewerbungen gezeigt haben."

Damit ist die Hinrunde beendet - das Juniorteam steht genau dort, wo Trainer Untermann seine Mannen vor der Saison eingeordnet hatte. "Die drei Sportschulen marschieren vorne weg, dann kommen der BSV und der PSV. Nächste Woche muss in Spandau im ersten Rückspiel gepunktet werden, dann sind wir ganz dicht vor Saisonziel Nummer eins, nämlich die erneute Qualifikation zur OSL und damit die Berechtigung zur Qualifikationsrunde der Bundesliga."

Nun heisst es erst einmal die Niederlage aufzuarbeiten, um dann mit frischen Kräften in die Rückrunde zu starten.

Heere, Simon; Vergin, Heinks, Stutenbecker, Schmidt, Reincke, Just, Müller, Matthes, Wildau, Jansen, Strehlow, Fredersdorff, Neumann

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