Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Ein Derby mit viel Spiel, Spaß, ...


By ultra - Posted on 29 September 2014

Ein Derby mit viel Spiel, Spaß, ...

...aber ohne Spannung!!!

Mit Spannung wurde es erwartet, das Aufeinandertreffen der beiden Absteiger. Die SG TMBW war zu Gast in der Lilli-Henoch-Halle. Schaut man sich die jüngere Handballgeschichte an, ein Duell welches immer für beste Unterhaltung und Spannung auf den Zuschauerrängen sorgte. Eines nehmen wir vorweg: Unterhaltung gab es!!!

Wir wollten natürlich die Niederlage gegen den TSV Rudow vergessen machen und gingen dementsprechend motiviert und konzentriert in diese Partie. Der Schlüssel zum Erfolg sollte die Abwehr sein. Ein gut funktionierender Innenblock gab gleich zu Beginn den Takt vor und drängte die Gäste immer wieder zu leichten Ballverlusten. Diese wurden durch schnelles, aber kontrolliertes Umschalten im Angriff sofort in Zählbares umgewandelt. So waren die Tempelhofer nach nur knapp sieben Minuten gezwungen die grüne Karte zu legen. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 8:3. Dieses Timeout brachte uns allerdings nicht aus dem Tritt. Immer wieder gelangen uns leichte Ballgewinne, die zu einfachen Toren führten.

Wir waren den Gästen in allen Belangen wie Kraft, Schnelligkeit, Energie überlegen. 11:4, 13:5 und 17:7 waren die weiteren Stationen, ehe beim Stand von 19:9 der Pausentee eingeläutet wurde.

„Na hoffentlich nicht so wie letzte Woche!“

Ein Satz den man in der Halbzeitpause oft hörte und der anscheinend bis in die Kabine drang. Es folgte der Anpfiff zur zweiten Halbzeit und schnell war klar, dass man kein zweites Mal einen solchen Vorsprung aus der Hand geben wollte. Solide wurde da weiter gemacht, wo man in Hälfte eins aufgehört hatte. 20:11, 29:18 und 33:21 waren die Zwischenstände, ehe beim Stand von 36:22 die Partie abgepfiffen wurde.

„Wir haben von Beginn an gezeigt, dass wir diese zwei Punkte wollten. Anscheinend waren die Tempelhofer von dieser Dominanz überrascht. Das Team hat heute eine hervorragende Leistung geboten.“ so Co-Trainer Wittkopf nach dem Spiel.

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Es tut nicht Not lange um den heißen Brei herum zu reden. Der PSV hat uns heute Nachmittag die Ohren lang gezogen und zwar so richtig.

Von Beginn an war man den Gastgebern, die zu beinahe jedem Zeitpunkt auf beinahe jeder Position den jeweils besseren Mann aufbieten konnten, phasenweise hoffnungslos unterlegen. Jeder Fehler im eigenen Angriff - und Fehler gab es in der Anfangsphase zu Hauf - wurde durch das Gegenstoßspiel der Polizisten schnurstracks bestraft. Ein sehr starker Innenblock traf auf eine zum Teil überforderte Angriffsreihe, die keine Tiefe in ihr Spiel bringen konnte und den Ball oft schon vor dem eigentlichen Abschluss vertändelte. Zum Pausentee war die Kiste theoretisch längst gegessen. Hätte sie aber eigentlich gar nicht sein müssen. Der PSV spielte uns zwar in Halbzeit 1 regelrecht an die Wand, musste aber beinahe mit der Ersten Sieben durchspielen, um die Qualität zu halten. Früher oder später hätte es eine Frage der Kraft werden können, wo uns unsere breite Bank hätte in die Karte spielen können. Einzig der Konjunktiv wirft keine Tore.

Tatsächlich versuchten wir über eine offensive Deckungsvariante einen neuen Zugang zum Spiel zu finden. Dieses Mittel griff letztlich aber auch nicht. Näher als 8 Tore kamen wir nicht mehr heran. Der PSV verwaltete den eigenen Vorsprung mühelos und baute ihn bald noch ein wenig aus. Man kann den Jungs in der zweiten Hälfte nicht den Vorwurf machen, sich aufgegeben zu haben. Die Gastgeber waren aber schlicht zu stark, um noch irgendetwas anbrennen zu lassen.

Am Ende des Tages bleibt festzustellen, dass es auch heute nur zwei Punkte zu vergeben gab, die nun eben beide in Hohenschönhausen verbleiben. Dass es eine Saison mit Höhen und Tiefen wird, war abzusehen. Für ein Team aber, dass sich am Ende der Spielzeit in der Nähe des ersten Tabellendrittels positionieren will, was unser Kader rein personell sicherlich hergeben kann, ziemt es sich sicher nicht so hoch zu verlieren, wenn man schon verliert. Diese Meinung teilen die Coaches sicher, was das Team im der nächsten Trainingswoche wohl auch unweigerlich zu spüren bekommen wird. Nichtsdestotrotz heißt es jetzt Mund abputzen, nächste Woche möglichst in die nächste Pokalrunde einziehen und dann wieder zwei Punkte daheim gegen den BTV erkämpfen.

Glückwunsch an den PSV zum beeindruckenden Auftritt und danke an die Tribüne.

Quelle: www.sg-tmbw.de

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