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Ein langer Weg - gemeinsam ins Jahr 2012


By unti - Posted on 28 Dezember 2011

Ein langer Weg - gemeinsam ins Jahr 2012

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Zeit, Vergangenes Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorn zu wagen.

Bewegung - so lautete das Motto im Sommer. Bevor die Teams des Polizei SV in die Vorbereitungen starteten, mussten wichtige Entscheidungen gefällt und mit Leben gefüllt werden.

Das Fazit im Sommer kurz zusammengefasst:
Der Abstieg der 1. und 2. Herren aus der Ostsee-Spree-Liga, bzw. Verbandsliga musste als bittere, wenn auch erwartete Wahrheit konstatiert werden. Die 3. Herren entgingen diesem Schicksal nur sehr knapp.
Das Juniorteam wurde auf der Zielgeraden noch abgefangen und verlor ein einziges Punktspiel. Der Lohn war die Berliner Vizemeisterschaft. In der B-Jugend erreichte man dank der individuellen Klasse der in der A-Jugend eingesetzten Spieler noch den 5. Platz in der Landesliga, die männliche C-Jugend den 3. Platz ebenfalls in der Landesliga.

Nun also der Startschuss in eine neue Saison.

Die männliche C-Jugend sorgt überraschend für Furore in der Verbandsliga. Nach erfolgreicher Qualifikation blieb man lange ungeschlagen. Gegen die Platzhirsche im Berliner Jugendhandball ist man noch chancenlos, doch ein excellenter 4. Platz in der höchsten Spielklasse ist aller Ehren wert. Zudem steht man als einziges Jugendteam im Pokalhalbfinale. Die Arbeit von Thoralf Jüstel und seinem Vorgänger Mario Müller trägt Früchte, die es gilt, im eigenen Garten weiter zu düngen, um sie selber eines Tages zu ernten.

Die männliche B-Jugend ist der wohl schwärzeste Punkt des Jahres - wenn nicht der letzten Jahrzehnte - in der PSV-Geschichte. Das Team von Ruppert Weyer, welches sich für die Verbandsliga qualifizierte, musste abgemeldet werden. Die verbliebenen Spieler sind nun bei unseren Bezirksnachbarn von Rotation Prenzlauer Berg in guten Händen gelandet. Hier gilt es, die gesamte Aufmerksamkeit drauf zu lenken, schnellstmöglich dieses Loch zu füllen. Unter kompetenter Führung sollte dies auch bald wieder gelingen, wenn die talentierten C-Jugendlichen aufrücken.

Die männliche A-Jugend stellt derzeit das erfolgreichste Team im Leistungsbereich des Polizei SV. Seit eineinhalb Jahren verlor man lediglich ein Spiel im Punktspielbetrieb, in der laufenden Saison noch gar keines. Lediglich ein Unentschieden in Cottbus musste man bisher verbuchen. Der Jahrgang 1993 bildet bereits im dritten Jahr das Gerüst, welches sich kontinuierlich weiterentwickelt hat und nach der verlorenen Meisterschaft im Sommer noch härter an sich gearbeitet hat. Lohn ist der Platz an der Sonne, welchen man nun noch fünf Spieltage verteidigen muss, um sich als erster Meister der neu gegründeten Ostsee-Spree-Liga in die Chroniken zu bringen. Der Verlauf war so nicht zu erwarten, hatte man nach der Qualifikation mit Jonas Schicke und Lasse Nehring zwei gewichtige Abgänge zu verkraften. Hinzu kam der Weggang von David Köster und Marvin Klaue, deren Engagement beim PSV nur eine Kurzgeschichte wurde.
Doch dem Trainerteam Daniel Untermann und Herbert Mühlenbruch gelang es, aus etablierten Kräften und den Neuzugängen Manuel Borchardt, Nils Wildau, Lorenz Schmidt, Marvin Heere, Cem Tscherner, Sebastian Meß und Nils Vergin ein schlagkräftiges Team zu formen. Mit viel Arbeit, vor allem aber der besonderen Atmosphäre innerhalb der Mannschaft, welche sich immer wieder zurückkämpfte, wenn es schon aussichtslos schien, darf man langsam von der Meisterschaft träumen. Man ist sich aber dessen bewusst, dass die Kontrahenten auf Ausrutscher schielen. Nun gilt es, die Kräfte nochmals zu bündeln und mit aller Kraft die bereits am 19. Februar endende Saison erfolgreich zu beschliessen. Danach hat man dann ausreichend Zeit, das neue Juniorteam zu formen, welches dann in der kommenden Spielzeit an den Start gehen wird.

Die 3. Herren haben sich endlich wieder zu dem etabliert, was das überragend engagiert für den Verein arbeitende Trainerduo Heike Gedrange und Jens Israel schon immer für ihre Aufgabe gesehen haben. Ein Pool für alle PSV'er, die weniger Zeit haben, weniger Einsatzzeiten sehen oder aber den absoluten Spaß suchen, fernab der höheren Ligen. Auch wenn der Weg dahin durchaus holprig verlief, hat es das Engagement aller Beteiligten bewiesen, dass es zusammen eben sehr gut geht.
Mit ständig wechselnden Besetzungen kämpfte man sich mittlerweile an die Tabellenspitze und schnuppert bereits an der Meisterschaft. Diese wird dann herausspringen, wenn mannschaftsübergreifend weiterhin so gut zugearbeitet wird.

In der 2. Herrenmannschaft konnte mit Patrick Lehmann ein ehemals erfahrender Spieler, aber Trainernovize dazu gewonnen werden, die Geschicke des Teams zu leiten. Somit wurde gewährleistet, dass frischer Wind von Aussen zu dem engagierten Arbeiten von Spielertrainer Philipp Arndt hinzukam, nachdem Robert Kretschmann sich zurückzog.
Mit einem großen Gerüst an langjährigen PSV-Spielern war auch schnell der Kern des Teams gehalten, hinzu sollten vor allem die erfolgreichen 92'er Jahrgänge aus der eigenen Jugend stoßen. Dies gelang im Laufe der Saison immer besser und macht deutlich, wie wichtig der eigene Unterbau ist, um immer wieder frisches Blut in den eigenen Reihen zu sehen. Mit Martin Walther, Muhidin Ramic und Konstantin Wohlers stehen drei A-Jugendliche an der Seite von Alteingesessenen. Der Saisonverlauf stimmt positiv. Bis auf wenige Zähler liegt man im Soll. Bleibt man vom Verletzungspech verschont, wird man das gesteckte Ziel einen Aufstiegsplatz zu ergattern, auch erreichen.

Die grössten Veränderungen erlebten sicherlich die 1. Herren. Nach dem Wechsel im Trainerstab auf das neue Gespann Untermann/Schadow, war einiges an Arbeit notwendig, um ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Hierbei entschied man sich bewusst für sehr junge und talentierte Spieler. Mit einem sauberen Saisonstart von 14:0 Punkten stand man auch lange auf Platz eins der Verbandsliga. Doch die Warnungen vom Trainerteam blieben unerhört und man liess kurz vor dem Jahresende noch fünf Zähler, drei waren eingeplant. Man wäre blauäugig, würde man meinen, man marschiert ohne Widersacher durch die Liga. Der TSV Rudow, der im Schnitt 10 Jahre älter als die Wild Boys ist, macht sich ebenso berechtigte Hoffnungen auf den Titel. Ob es am Ende für den Polizei SV reicht, um die Meisterschaft zu holen, wird vor allem vom Engagement und der Stressresistenz des Teams abhängen.

Es liegt ein spannendes Jahr 2012 vor dem Polizei SV und seinen Mitgliedern, Fans und Spielern. Nur gemeinsam und als Einheit wird man die gewünschten Erfolge einfahren. Gehen wir es gemeinsam an, sportlich, organisatorisch und monetär können wir alle noch Reserven mobilisieren. Lasst es uns angehen!

Auf ein erfolgreiches Jahr 2012.

Daniel Untermann

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr