Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Ein Lebenszeichen


By Heike - Posted on 18 März 2013

Ein Lebenszeichen

Genau einen Punkt hat die Dritte des PSV Berlin im Jahr 2013 und seit Beginn der Rückrunde nun geholt. Viel zu wenig, will man nächste Saison erneut in der Stadtliga spielen. Beim letzten Gegner, dem ATV zu Berlin, den man in der Hinrunde in heimischer Halle noch mit einem Tor besiegen konnte, wurde letzten Freitag in kalter Halle eine ganz schwache Leistung geboten. Ideenlos und ohne Kampf musste man sich völlig verdient mit 35:21 geschlagen geben.
Mit der zweiten Vertretung von TUS Hellersdorf traf die Dritte am Sonntag auf einen Gegner, der den PSV im Hinspiel auswärts mit 27:25 nur knapp schlagen konnte. Und bis auf die letzten Minuten spielte man damals auf Augenhöhe. Aber die Hellersdorfer stehen am anderen Ende der Tabelle, sind sie doch auf Platz vier gelistet.
Die Devise war also klar. Nur wenn an diesem Tag alle mehr als 100% geben, können die zwei Punkte geholt werden, die so wichtig sind im Kampf gegen den Abstieg. Und diese Ansage scheint gefruchtet zu haben. Der PSV kommt stark ins Spiel und geht mit 2:0 in Führung. In der Abwehr stark, zwischen den Pfosten Torhüter, die Rückhalt geben. Es funktioniert so gut wie alles. Strukturiert wird der Angriff aufgebaut und die Mitspieler in Position gebracht, um die Tore zu machen. Auch eine Auszeit der Hellersdorfer half ihnen nicht. Man ließ nicht locker und ging völlig verdient mit einer 18:11-Führung in die Pause.
In der Kabine heißt es also die Konzentration hoch halten und weiter sicher in der Abwehr zu stehen. Ganz so sollte es jedoch am Anfang nicht werden. Hellersdorf konnte beim Stand von 19:14 das erste Mal den Rückstand wieder auf fünf Tore verkürzen. Aber man ließ sich nicht beeindrucken und behielt die Zügel in der Hand. Immer wieder wurden schöne Tore herausgespielt. Zwar kam Hellersdorf noch einmal beim Stand von 29:26 auf drei Tore heran, aber mit einem Endspurt auf 31:27 setzte der PSV sich schließlich wieder ab und machte den Sack zu. Beim Stand von 33:28 wurde das Spiel dann abgepfiffen und die Freude und Erleichterung nach den zwei wichtigen Punkten war den Spielern wahrlich anzumerken.
Nun heißt es den glimmenden Hoffnungsfunken zu einem Feuer zu entfachen. Der nächste Spieltag ist erst am 14. April gegen den aktuellen Tabellenführer, der dritten Vertretung des OSC-Schöneberg-Friedenau. Es ist fünf vor Zwölf und es zählen nur noch Siege. Und auch wenn die Leistung an diesem Sonntag stark war, die Liga hat noch stärkere Gegner, die tiefer unten in der Tabelle stehen als die Mannschaft aus Hellersdorf. Die Devise lautet: Konzentration hoch halten. Mit dem Spirit und der Einstellung dieses Spiels kann die Dritte es schaffen. Man hat es in der eigenen Hand.

Kader: Finck, S. Wilhelm, E. Wilhelm, Kempe (8), Matthes (5), Untermann (5), Fruhriep (4/4), Bittrich (3), Schaub (3), Walther (2), Just (1), Wolf (1), Krell und Schneevoigt

André

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