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Ein Spiel dauert 60 Minuten!!!


By ultra - Posted on 18 Februar 2014

Ein Spiel dauert 60 Minuten!!!

Es ging nach Bad Doberan, Tabellenzweiter und seit dem Hinspiel nicht mehr verloren. Ein schweres Auswärtsspiel, ein sehr schweres.

Hochmotiviert und perfekt vom Trainer eingestellt, begannen wir sehr gut. 1:3 hieß es nach fünf Minuten. Beim Stand von 4:4 legte Trainer Rainer Untermann die grüne Karte, um abermals die Mannschaft einzuschwören und an die taktischen Vorgaben zu erinnern. Robert Lasarzik und Denny Groth organisierten die Abwehr von da an hervorragend. Dahinter stand ein Bryan Bänecke, der im Notfall das Tor vernagelte. Beim Stand von 9:9 ging es zum Pausentee. Abwehr top, Angriff ausbaufähig, so das Fazit der ersten 30 Minuten.

In Hälfte Zwei ging es wieder hin und her, beim Stand von 9:11 lagen wir mit zwei Toren vorn und wenig später stand es 13:11 für die Gastgeber. Wir liessen uns jedoch nicht hängen und kämpften uns wieder heran. Noch 8 Minuten zu spielen und 15:15, die Spannung war fast greifbar.

Beim Stand von 17:17 und noch 62 zu spielenden Sekunden, waren alle Optionen offen. Sieg, Niederlage oder Unentschieden?

Es war Crunchtime und mit einem kühlen Kopf war alles möglich. Leider hatten wir den kühlen Kopf nicht. Ein vermeidbarer Fehlpass brachte den Ballverlust, die deutlich abgezockteren Gastgeber konnten zum 18:17 einnetzen. Trainer Rainer Untermann setzte alles auf eine Karte und brachte den siebenten Feldspieler. Sekt oder Selters. SELTERS, denn ein weiterer vermeidbarer Fehlpass sorgte für den Endstand von 19:17.

"Wir hatten eine Minute vor Schluss alles in der Hand. Eine Minute vor Schluss bei Unentschieden und eigenem Ballbesitz darf man nicht verlieren." so ein enttäuschter Co-Trainer Dennis Wittkopf. "Die Cleverness hat gefehlt um diese Punkte mitzunehmen." so Wittkopf weiter.

Nach 59 Minuten Kampf und Einsatz stehen wir aufgrund mangelnder Cleverness mit leeren Händen da. Schade!!!

Aufstellung: Lasarzik 1, Longardt, Vergin 3, Schmidt, Untermann 1, Kuche 4/1, Fischer, Groth 1, Marschall 4, Bänecke, Wildau 3, Wolf

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DSV-Sieben quält sich zum Pflichtsieg

Nach Fahrkarten-Festival bezwingen Doberaner Oberliga-Handballer den PSV Berlin mit 19:17.

„Wir haben zwei Punkte. Fertig!“ Der junge Erik Harms (21) bilanzierte im Stil eines Routiniers und hatte damit das einzig Positive eines ebenso schwachen wie verrückten Handballspiels getroffen.

Zuvor hatten sich die Oberliga- Handballer des Bad Doberaner SV als favorisierter Tabellenzweiter gegen den Polizeisportverein Berlin (Rang 12) über 60 Minuten zu einem 19:17 (9:9)-Heimsieg gequält. Vor gut 200 Zuschauern in der Stadthalle sorgten die Hausherren mit einer unterirdischen Angriffsquote von weniger als 35 Prozent dafür, dass der fest eingeplante Heimsieg bis zum Schluss am seidenen Faden hing.

Dass er dennoch gelang, lag vor allem am überragenden Oliver Schröder. Der 28-jährige Schlussmann trug maßgeblich dazu bei, dass Trainer Lars Rabenhorst seinen lange geplanten Segeltörn in der Karibik (OZ berichtete) weiterhin genießen kann. Vertreter Stefan Kultermann war denn auch heilfroh über das Happy End und hatte gleichzeitig eine Erklärung für das streckenweise desolate Auftreten seiner Sieben. „Nach den nicht unbedingt eingeplanten Punktgewinnen in den Spitzenduellen gegen Stralsund und Cottbus war die Luft ein wenig raus. Es war klar, dass auch mal wieder so ein Spiel kommt“, analysierte Kultermann.

Ähnlich sah es DSV-Regisseur André Wilk. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir spielen bereits die gesamte Saison am Limit. Zum Glück haben wir am Ende den Kopf nicht völlig verloren", sagte der 33-Jährige, dem nicht entgangen war, das „der PSV eine ganz starke Abwehr hatte“.

In der Tat legten die handballerisch limitierten Gäste den Grundstein für das aus ihrer Sicht durchaus
achtbare Ergebnis in der Deckung, hinter der mit Torhüter Bryan Bänecke ein „Kleiderschrank“ mit kurzen Hosen den Doberaner Angreifern immer wieder den Schneid abkaufte.

In der Offensive waren die Hauptstädter wie schon im Hinspiel, in dem der DSV am 20. Oktober mit 29:32 seine bislang letzte Niederlage kassiert hatte, nur schwer zu stellen. Die Berliner spielten ihre Angriffe, bei denen die Akteure ständig ihre Positionen wechselten, eine gefühlte Ewigkeit aus und hatten 120 Sekunden vor Schluss beim 17:17 einen Punkt in der Hand.

Michael Höwt mit einer tollen Einzelaktion in Unterzahl und Christian Fandrich mit einem Wurf ins leere Tor, als die Berliner den Schlussmann durch einen siebenten Feldspieler ersetzt hatten, sorgten dafür, dass der PSVletztlich mit leeren Händen dastand. „Das ist eben der Unterschied, ob du Zweiter bist oder gegen den Abstieg kämpfst“, haderte ein enttäuschte Gästetrainer Rainer Untermann mit Fortuna und hatte dazu allen Grund.

Den Doberanern war's letztlich egal. „Das war das, was man einen dreckigen Sieg nennt“, redete Kapitän Falk Heinrich Klartext. Aber: „Auch solche Spiele musst du erstmal gewinnen.“ Stimmt! Vor allem wenn man sich ein derartiges Fahrkarten-Festival leistet wie der DSV am Sonnabend. Auf jeden Fall haben die Landwehrs & Co. nichts gegen die jetzt folgende dreiwöchige Punktspielpause. Erst am 8.März müssen die Doberaner wieder ran – beim Tabellenneunten TSG Lübbenau. Und dann
sollten sie wieder so weit „in Schuss“ sein, dass nach 60 Minuten das 14. Spiel in Folge ohne Niederlage steht.

Bad Doberaner SV: Schröder, French n.e. – Harms 1, Wilk 3, Lehwald, Heinrich 3, Jahn, Landwehrs 2/1, Fandrich 3, Höwt 5/2, Sadewasser 1, Glamann 1, Levold n.e.

PSV Berlin: Bänecke, Wilhelm n.e. – Schmidt, Fischer, Lasarzik 1, Longardt, Untermann 2, Vergin 2, Kuche 4/1, Wildau 3, Groth 1, Marschall 4, Metelmann n.e.

Siebenmeter: DSV 4/3, PSV 3/1.

Strafminuten: DSV 10, PSV 6.

Quelle: www.doberan-handball.de

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