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Eine nicht belohnte starke Mannschaftsleistung zum 2. Advent


By Heike - Posted on 11 Dezember 2012

Eine nicht belohnte starke Mannschaftsleistung zum 2. Advent

Egal ob auf dem Schlitten oder mit dem Schneemobil, letztendlich fanden sich alle Spieler relativ pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt in der Peter-Huchel-Straße ein.
Mit durchwachsenem Engagement und mittlerer Einsatzbereitschaft bewältigte man die ersten 30 Minuten gegen die Erste von SC Eintracht erstaunlich gut. Uns war nicht so richtig bewusst, dass man an diesem Tage doch vielleicht den einen oder anderen Punkt mit nach Hause nehmen könnte. Mit einem leichten Vorsprung für den SC trennte man sich zum Pausentee. Nachdem wir unsere Kräfte für die letzten 30 Spielminuten mobilisiert hatten, wollten wir noch einmal unser Bestmöglichstes geben, um dem Tabellen-Zweitplatzierten ordentlich Dampf zu machen. Leider konnten wir unser Vorhaben nicht so richtig verwirklichen und so setzten sich die Eintrachter langsam ab. Drei Minuten vor Schluss trennten uns noch 4 Tore zum eigentlich verdienten Unentschieden, bei diesem doch recht ausgeglichenen Spiel. Mit einer Manndeckung gelang es uns noch eine überraschende 3:0-Serie hinzulegen, womit der Gegner ziemlich überfordert schien. Aber leider endete das Spiel etwas zu früh und uns fehlte nur ein Tor. Man trennte sich mit einem 28:29 für Eintracht Berlin.
Fazit: Die Einstellung stimmte, nur die Chancenverwertung hat uns diesmal das Genick gebrochen.
Arian

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Puuuhh!

Durchatmen. Nach turbulenter Schlussphase gewinnt die 1. Männer mit 29:28 gegen den Polizei SV und verdient sich das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer am Ende doch noch.

Doch der Reihe nach. Der vorletzte Hinrundenspieltag war angebrochen und es gastierte mit dem PSV III eine Truppe im Huchel-Dom, die von uns bereits im Vorfeld nicht nur der guten Ordnung halber, als sehr stark einge
schätzt wurde. Bereits im letzten Spielbericht wies ich auf die Gefahren der Truppe hin und spätestens 16:35 Uhr fühlte ich mich bestätigt. Da begann nämlich das Aufwärmprogramm beider Mannschaften und Polizisten hat neben einigen A-Jugendlichen auch Christian Untermann aus der ersten Männermannschaft mit im Gepäck.
Wir waren personell eher gebeutelt und mussten neben Yves und Guido auch auf Andre, Philipp und Felix verzichten. Trotzdem erlaubt es unsere Kadergröße mittlerweile, dass wir selbst bei 5 Ausfällen noch eine schlagkräftige Truppe auf die Platte bringen können. Wichtig war uns, mit voller Konzentration in diese Partie zu gehen und möglichst frühzeitig aus den Startlöchern zu kommen, um direkt einen gewissen Vorsprung heraus zu spielen.

Nunja, unser Start war eher verhalten. Wir lagen schnell mit 2:4 hinten und hatten einige Bälle im Gegenstoßversuch weggeworfen. Immerhin konnten wir uns nun stabilisieren und unsere Chancen besser nutzen. Folge war, dass wir und leicht absetzen konnten und mit 7:4 in Führung gingen. Schon hier zeigte sich, dass wir hinten enormen Aufwand betreiben mussten und im Angriff ebenfalls kaum einfache Tore gelangen. Bis zum 10:6 sah es so aus, als könnten wir das Spiel in ruhiges Fahrwasser leiten, doch dann entglitten uns die Zügel etwas und die Polizisten konnten bis zum 15:13 Halbzeitstand aufschließen.

Erstes Ziel also klar verfehlt. Wir konnten mitnichten an unsere bisher gezeigten Leistungen anknüpfen. Der Gegner machte genau das, was wir erwarteten: Er nutze seine für diese Liga überragenden individuellen Möglichkeiten durch die Herren Kempe und C. Untermann und machte uns somit das Leben sehr schwer. Doch wir führten und das war am Ende das einzige, was zählte. Wir nahmen uns vor, im Angriff druckvoller zu agieren und vor allem die hohe Fehlerquote abzustellen. Zu viele Fehlpässe und Fehlwürfe prägten unser Spiel, so dass wir es den Gästen auch nicht besonders schwer machten im Spiel zu bleiben.

Nach dem Pausentee sah es dann auch so aus, als könnten wir unserem Tabellenplatz gerecht werden. Durch nun besseres Spiel im Angriff und einer starken Defensive konnten wir unseren Vorsprung über 20:15 bis zum 24:18 ausbauen und wähnten uns ca. 12 Minuten vor Schluss auf der Siegerstraße. Was dann folgte, kann ich heute immer noch schwer in Worte fassen. Die PSV Mannen konnten schnell auf 25: 22 verkürzen und es zeichnete sich ein echter Krimi ab. Doch bei 4 Toren Vorsprung (29:25) und noch 1:52 zu spielen, müsste doch eigentlich alles geklärt sein? Denkste, wir verloren in zwei Minuten und in offener Manndeckung rekordverdächtige 3 Mal den Ball und können am Ende von Glück reden, dass die verbleibende Spielzeit von 8 Sekunden ab dem letzten Ballverlust dem PSV nicht mehr reichte, um einen wirklich gefährlichen Wurf auf das Gehäuse zu bringen. Endstand 29:28

Tja, was soll man zu solch einem Spiel sagen? Ich versuche mich mal einer wohlwollenden Einordnung. Man muss klar sagen, dass wir nicht gegen den PSV III gespielt haben, der sonst in der Stadtliga A aufdribbelt. Alleine Sportfreund C. Untermann erzielte 11 Treffer und hielt seine Farben fast im Alleingang im Spiel. Also das das Spiel eng war ist meiner Meinung nach kein Problem. Doch gerade die letzten 10 Minuten dürfen uns so nicht noch einmal agieren. Na klar agierten wir die letzten 2 Minuten auch noch in Unterzahl, doch einen 4 Tore Vorsprung muss man auch in Unterzahl ins Ziel bringen und einfach cleverer agieren.
Mund abputzen – weitermachen! Das muss die Devise sein. Am Ende ist Handball doch ein einfaches Spiel. Einer vor reicht eben aus, um zwei Punkte zu erhalten. Das das keine Glanzleistung war, da brauchen wir nicht drüber reden. Doch am Ende zählt der Sieg und die Tatsache, dass wir am nächsten Spieltag zum Abschluss der Hinrunde im Spitzenspiel antreten dürfen. Dann gastieren wir bei der dritten Vertretung der SG OSC Schöneberg Friedenau, die noch ohne Punktverlust auf dem 1. Tabellenplatz steht und sicherlich als Favorit ins Rennen geht. Gelingt es uns, in der Trainingswoche die Fehler aus dem PSV-Spiel aufzuarbeiten und abzustellen, steht einem hochklassigen Spiel nichts weiter im Wege.

Vielleicht doch noch ein Wort zur Schiedsrichterin vom Wochenende. Beide Mannschaften hatten doch arg mit der Regelauslegung zu kämpfen. Um es mal sehr freundlich auszudrücken. Es gab doch viele Situationen, wo selbst der bevorteilte nicht genau wusste, was da jetzt genau gepfiffen wurde. Leider ist der jungen Sportfreundin das Spiel dann sehr entglitten und die Fehler häuften sich dann doch entscheidend, gerade in der Schlussphase zu unseren Ungunsten. Diese Kritik muss an dieser Stelle erlaubt sein. Ich bin mir auch sicher, dass Sie selbst am besten weiß, dass das keine Glanzleistung war und am Ende sind wir alle nur Menschen, die Fehler machen. So wie wir Spieler eben auch nicht unsere Leistung abriefen. Also sei auch ihr ein schlechter Tag zugestanden, zumal sie diese hitzige Duell auch noch alleine pfeifen musste.

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6. Eine kleine Delegation des Schöneberger Pöbels hatte nach dem Spiel in Hellersdorf keine Lust auf Kaffee und Kuchen bei Kerzenschein und entschied sich deswegen, dem Spiel zwischen Eintracht Berlin und PSV III einen Besuch abzustatten. Was man geboten bekam, war ein illustres Handballspiel zwischen zwei ebenbürtigen Gegnern, mit einem besseren Ende für die Gastgeber. Der Pöbel hatte sehr viel Spaß und bedankt sich für die gute Nachmittagsunterhaltung.

Bild des Benutzers unti

dass das Spiel nur so einen kurzen Bericht bekommen hat. Stoff für einen Roman hat es ja geboten.

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