Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Einer allein reicht eben nicht...


By ultra - Posted on 30 September 2013

Einer allein reicht eben nicht...

Heimspiel gegen Neuruppin oder auch Vorletzter gegen Letzter. Es ging um viel, wir wollten endlich die ersten Punkte holen. Unsere Gäste wollten dies natürlich auch. Es kam also auf den Willen und den Kampfgeist an, Punkte die uns bis zum heutigen Tage eigentlich auszeichneten. Eigentlich!!! Um der Sache vorzugreifen, waren die Fontanestädter diejenigen, die den Sieg mehr wollten und somit auch die zwei Punkte mit nach Hause nehmen durften.
Dabei ging es nach kurzem Abtasten zügig zur Sache und von Anfang war klar, dass sich beide Teams nichts schenken werden. Bis zum 5:5 ging es hin und her, dann kam unsere stärkste Phase, in der sich vor allem Florian Longardt hervortat. Wurfgewaltig setze er die Akzente und wir uns Tor um Tor ab. Beim Stand von 11:7 gab es eine Zeitstrafe gegen den HC Neuruppin. Eigentlich die Chance sich weiter abzusetzen. Doch stattdessen bekamen wir wie gegen Lübbenau in Überzahl zwei Tore. Über ein 14:12 ging es zum 16:16 Halbzeitstand.

Schon hier wurde klar, dass sich die Gäste nicht einfach ergeben werden. Den Neuruppinern schien, im Gegensatz zu uns, klar zu sein, dass es hier nur zwei Punkte geben wird, wenn man sich komplett reinhängt. In der zweiten Hälfte markierten sie den ersten Treffer und zeigten somit ihren Willen. In der Folge gab es recht magere Handballkost und man schleppte sich von 18:18 zum 20:20. Keines der Teams setzte sich entscheidend ab. Der HC Neuruppin war es, der in dieser Phase das Quentchen mehr Willen zeigte und sich beim Stand von 26 :29 einen drei Tore Vorsprung erkämpfte. Dieser Vorsprung sollte reichen, auch weil wir kein Mittel fanden uns in irgendeiner Art und Weise gegen diese Niederlage zu stemmen. Der unbedingte Wille dieses Spiel zu gewinnen, war leider nicht mehr zu erkennen.

Sehr erfreulich war das Comeback von Christian Untermann, der nach langer Verletzung wieder auf dem Parkett stand.

Fazit:

Solche Spiele gewinnt man, wenn man 110 Prozent gibt. Wir hatten uns viel vorgenommen, konnten dies leider nicht über die gesamte Spielzeit umsetzen. Der Kampfgeist aus den ersten drei Spielen blieb anscheinend in der Kabine. Man muss in dieser Liga in jedem Spiel mit vollem Einsatz dabei sein und kämpfen, kämpfen, kämpfen!!!

In der nächsten Woche müssen sich alle voll reinhängen, damit man am Samstag gut gerüstet ist für das Auswärtsspiel in Neubrandenburg.

Kader: Bänecke, Lasarzik 1, Metelmann 3, Longardt 7, Boldt 1, Untermann, Kuche 2, Heere, Fischer 4, Groth, Vergin 7/6, Bräunig 2, Wildau 3, Wolf

Tags
Bild des Benutzers ultra

Zugpferde Weidner und Schröder

Berlin (gü) Großer Erleichterung bei den Oberliga-Handballern des HC Neuruppin. Der erste Saisonsieg ist eingefahren. Am Sonntag setzten sich die Schützlinge von Marcin Feliks im Kellerduell beim Polizei SV mit 34:30 (16:16) durch.

"Uns allen fällt schon ein Stein vom Herzen", gab Feliks seine Erleichterung nach Spielschluss offen zu. Wie im Vorfeld erwartet, verlief die Partie beim PSV überwiegend ausgeglichen. Jedoch legten die Gäste erst einmal einen klassischen Fehlstart hin. Nach zwölf Minuten lagen sie 5:9 zurück. "Beide Mannschaften haben um jeden Zentimeter auf dem Parkett gekämpft", so Feliks, der sein Team zusehends besser ins Spiel kommen sah. Und ein Mann hatte daran einen gehörigen Anteil: Malte Weidner. Auf der Mitte verteilte er geschickt die Bälle, suchte stets die freie Position und "führte das Team in toller Manier", lobte der Coach den Zugang. Und immer wieder fand Weidner in Mike Schröder einen erfolgreichen Abnehmer am Kreis. Letzterer war eiskalt. Feliks befand im Anschluss sogar: "Er hat sein bisher stärksten Spiel im HCN-Dress gemacht." Nach der 17:16-Führung kurz nach der Pause gaben die Fontanestädter fortan einen Ein-Tore-Vorsprung nicht mehr aus der Hand, bauten sie beim 24:26 sogar aus. Den 26. Treffer erzielte Sören Klünder mit einer Energieleistung (45.), wurde dabei zu Boden gezogen. Der Berliner Gegenspieler sah die Rote Karte, doch auch Klünder musste raus (dritte Zwei-Minuten-Strafe). In der Schlussphase stand der HCN kompakt in der Abwehr und ließ sich den ersten Saisonsieg nicht mehr aus den Händen nehmen.

HCN: Fornal/Kröcher - Galus, Breu (11), Müller (7), Lück, Kaczmarczyk (1), Klünder (5), Schröder (9), Witt, Kaberidis, Weidner (1)

Quelle: www.hc-neuruppin.de

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr