Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Für den Kopf wichtig


By Dierechteklebbe... - Posted on 23 Januar 2012

Für den Kopf wichtig

Am vergangen Samstag mussten wir zu später Stunde beim Schlusslicht SCC antreten. Die Hausherren aus Charlottenburg, die sicherlich auch nicht vor Selbstvertrauen strotzten, unterschätzten wir nicht und stellten uns auf ein gut ausgeprägtes Kreisläufer- und körperbetontes Spiel des Gegners ein.

Dem großen Kader sei Dank konnten wir auch diesmal mit einer vollen Bank antreten.

Nach den vier Niederlagen am Stück hatten wir uns vorgenommen wieder über die komplette Spielzeit als geschlossene Mannschaft aufzutreten, mehr Emotionen zu zeigen und von Spiel zu Spiel zu schauen.

Wir starteten in der Deckung sehr kompakt, fassten ordentlich zu und das Zusammenspiel zwischen Torwart und Deckungsverband sah stark verbessert aus.

Im Angriff erspielten wir uns eine Menge Gelegenheiten, scheiterten aber zu oft am gegnerischen Schlussmann oder hatten Wurfpech. Allerdings war „die Königsposition“ auf halb Links bestens besetzt und hielt uns mit ihren Treffern aus der zweiten Reihe auf Kurs.

Wir setzten uns langsam über die Stationen 3:5 und 9:12 ab und zwangen SCC zur Auszeit.

In der Folgezeit kam der SCC durch das Zusammenspiel des routinierten Rückraums und der Kreismitte auf Grund kleinerer Nachlässigkeiten unsererseits in der Deckung immer wieder zum Erfolg. Doch wir hielten gegen, konnten mit 15:12 in die Pause gehen.

Nach der Pause hatten wir im Angriff unsere Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Die Abwehr stand aber weiterhin gut. Kam ein SCC-Spieler zum Abschluss, scheiterte dieser des öfteren an unserem starken Schlussmann.

SCC kam Tor für Tor ran und beim Stand von 17:17 schafften sie den Ausgleich. Anders als in den vorangegangen Wochen glaubten hier aber alle an einen Sieg und das spürte auch jeder Einzelne.

Der Gegner wurde langsam müde, das Spiel von Zeit zu Zeit leichter zu durchschauen und der SCC schadete sich zu allem Überfluss durch Disziplinlosigkeiten immer wieder selbst. Wir starteten noch einmal durch und nutzten fast jede Gelegenheit, ob im Überzahlspiel oder im einfachen Tempogegenstoß. Beim Stand von 21:17 war der Wille der Hausherren gebrochen und wir siegten am Ende verdient mit 29:21.

Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung! Jeder Spieler bekam seine Spielanteile und konnte diese nutzen. Fast jeder war auf dem Protokoll als Torschütze wieder zu finden. Wenn wir die kleinen Abstimmungsschwierigkeiten im Deckungsverband abstellen, wird sich zukünftig das eine oder andere Gegentor vermeiden lassen.

Daran gilt es in den nächsten Wochen weiter zu arbeiten, immer wieder mit einen Erfolgserlebnis aus der Deckung und dem gewonnenen Selbstvertrauen in den Positionsangriff zu gehen oder einfache Tore aus dem Tempogegenstoß zu erzielen.
Es geht nicht nur um die gewonnenen zwei Punkte, sondern vielmehr wie die Mannschaft aufgetreten ist. Dies ist ein kleiner Schritt zurück in Richtung der altbekannten Stärke.

Ab jetzt richtet sich der Fokus ausschließlich auf das nächste Spiel am 11.02. gegen die Reserve von Narva Berlin, die am Wochenende gegen die zweite Vertretung aus Spandau erfolgreich war.

Anpfiff ist um 18 Uhr in der Lilli-Henoch-Werferhalle!

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