Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Favorit wird seiner Rolle gerecht


By ultra - Posted on 16 Dezember 2013

Favorit wird seiner Rolle gerecht

Die letzte Fahrt in diesem Jahr führte uns nach Stralsund. Die Gastgeber mit der Chance auf die Tabellenspitze befinden sich gefestigt im Spitzentrio. Die Rollen waren damit klar verteilt. Unsere Devise lautete, sich so teuer wie möglich verkaufen und den "Großen" vielleicht ein wenig ärgern. Für Steve Marschall war es ein besonderes Spiel, er wurde sehr herzlich an seiner alten Wirkungsstätte empfangen.

Die Gastgeber machten von Anfang an klar, dass sie dieses Spiel für sich entscheiden wollten. Sehr routiniert und abgezockt wurden unsere Fehler bestraft. So konnte sich Stralsund schnell einen fünf Tore Vorsprung herausspielen. Beim Stand von 4:9 nahm Trainer Rainer Untermann die Auszeit. Respekt ablegen und die Fehlerquote minimieren, so lauteten die Vorgaben. Leider gelang uns die Umsetzung nur in Teilen. In der Folge setzten sich die Hansestädter weiter ab und beim Stand von 8:16 ging es in die Kabinen.
In der zweiten Hälfte konnten wir unsere Leistung vor allem in der Abwehr deutlich steigern. Gestützt von Denny Groth und Robert Lasarzik gab der gut funktionierende Innenblock die nötige Sicherheit. Im Angriff taute jetzt auch "Heimkehrer" Steve Marschall auf und kam zu einfachen Toren. Über 10:18, 14:21 und 20:26 ging es zum Endstand von 21:30.
"Wir haben in der ersten Hälfte leider zu viele einfache Fehler gemacht. Ein Spitzenteam wie Stralsund bestraft das sofort. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir auch Handball spielen können. Alles in Allem können wir als Trainerteam mit der gezeigten Leistung, gerade im zweiten Durchgang, zufrieden sein. Die Jungs haben sich nicht hängen lassen und bis zum Schluss gekämpft." resümierte Co-Trainer Dennis Wittkopf.

Jetzt geht es in die verdienten Weihnachtsferien, ehe es am 04.01.2014 im Landespokal gegen die HSG Kreuzberg weitergeht. Im nächsten Ligaspiel am 19.01.2014 gehen wir zu Hause gegen den HSV Insel Usedom auf Punktejagd.

Aufstellung: Metelmann 2, Lasarzik 2, Longardt 1, Vergin 4/2, Schmidt, Untermann 3, Kuche 2, Heere, Fischer 1, Groth, Marschall 4, Bänecke, Wildau 2, Wolf

Foto: www.stralsunder-hv.de

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Der SHV hat seine Samstagspartie gegen den PSV Berlin vor 800 Zuschauern in der Vogelsanghalle souverän mit 30:21 (16:8) gewonnen und verabschiedete sich durch diesen Erfolg mit einer makellosen Heimbilanz von 12:0 Punkten in der Hinrunde von seinem heimischen Publikum in die kurze Winterpause. Bereits am 11.01.2014 startet der SHV mit einem Heimspiel gegen die TSG Lübbenau in die Rückrunde der Oberliga Ostsee-Spree.

In einer einseitigen Begegnung konnten die Gäste vom PSV Berlin lediglich bis zum 3:3 kurzzeitig mithalten, bevor sich die Hausherren frühzeitig absetzten und klar machten, dass es hier nur einen Sieger geben wird. So führte der SHV bis zur 20. Spielminute bereits mit 11:4 und agierte dabei aus einer gewohnt starken Abwehr mit einem guten Tom Korth im Tor, der zahlreiche Würfe der Gäste parieren konnte. Lediglich im Angriffsspiel ließ der Gastgeber an diesem Abend die absolute Kaltschnäuzigkeit etwas vermissen und so wurden viele Chancen teilweise fahrlässig vergeben, was das Ergebnis für die Berliner zu diesem Zeitpunkt im erträglichen Rahmen hielt. Sehenswert waren in dieser Phase des Spiels die starken Anspiele von Marijan Basic, der diverse No-Look-Pässe bravourös zum eigenen Mitspieler brachte. Höhepunkt war dabei sicherlich das Kempa-Tor von Benjamin Hinz nach Anspiel von Basic zum 13:6. Mit dem Eindruck dieser spielerischen Highlights wurden beim Stand von 16:8 für die Sundstädter die Seiten gewechselt.

Im zweiten Spielabschnitt nutzte das Henke-Team seine Überlegenheit dahingehend, Akteuren aus seiner ersten Sieben die verdienten Verschnaufpausen einzuräumen und allen Spielern Einsatzzeiten zu gewähren. So durften sich Aleksander Kokoszka, Marijan Basic und Rico Mittmann die zweite Halbzeit von der Bank aus ansehen und miterleben, wie ihre Mitspieler sich nach leichten Startschwierigkeiten, am Ende dann aber überzeugend, auf der Platte präsentierten und den Sieg problemlos über die Ziellinie brachten. Dabei war es in Halbzeit zwei immer wieder der fünffache Torschütze Martin Brandt, der gut in Szene gesetzt wurde und sehenswert abschloss. Das Spiel „plätscherte“ zwar so dahin aber die tapfer kämpfenden Gäste steckten nie auf; besaßen dabei allerdings nicht die handballerischen Möglichkeiten, um den Stralsundern ernsthaft gefährlich zu werden. So verwalteten die Hausherren ihren Vorsprung über die Stationen 21:13 und 25:17, bevor den Gästen zwischenzeitlich durch mehrere Treffer des Ex-Stralsunders Steve Marschall eine zwischenzeitliche Ergebniskosmetik zum 26:20 gelang. Doch dieses Aufbäumen der Hauptstädter war für den SHV Ansporn genug nochmals das Tempo zu erhöhen und somit den am Ende nie gefährdeten 30:21 Erfolg zu sichern.

So zeigte sich Kapitän Markus Dau nach dem Spiel zwar zufrieden über das Ergebnis blickte aber bereits auf die letzte schwere Auswärtsbegegnung beim HSV Insel Usedom voraus „Wir haben heute den Gegner dominiert und die Punkte sicher eingefahren. Das ist auch nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Von daher sind wir natürlich zufrieden. Uns ist aber auch bewusst, dass wir am kommenden Wochenende in Ahlbeck eine andere Leistung abrufen müssen als heute. Das unser Team dazu in der Lage ist, haben wir eindrucksvoll in Cottbus bewiesen.“
(RB)

Quelle: www.stralsunder-hv.de

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