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Freitag, der Dreizehnte - oder wenn Leidenschaft siegt und Rudow Meister wird


By unti - Posted on 13 Januar 2012

Freitag, der Dreizehnte - oder wenn Leidenschaft siegt und Rudow Meister wird

Der TSV Rudow ist Meister - das muss man im Lager des Polizei SV Berlin ernüchtert feststellen. Nach einem leidenschaftslosen Auftritt, in welchem man zu keiner Zeit die Einstellung zum Geschehen fand, unterlag man am späten Freitagabend dem Schlusslicht der SG TMBW mit 29:32.

Nach verhaltenem Beginn übernahmen die Mannen von Trainer Daniel Untermann das Spielgeschehen und setzten sich ob der flüssigen Spielweise zu Recht ab, ohne dabei zu überzeugen. Zur Halbzeit lag man mit 15:11 in Führung.

Doch die Tempelritter rochen die Sensation und liessen sich nicht abschütteln. Beeindruckt ob der Härte des Gegners verloren die Wild Boys völlig den Faden und sich selber in leidigen Einzelaktionen.

Als beim 17:17 der Ausgleich erfolgte, brachen alle Dämme. Zu keinem Zeitpunkt war man mehr in der Lage das Spiel wieder an sich zu reissen und geriet immer weiter in Rückstand. Etliche Chancen wurden vergeben, technische Fehler reihten sich permanent an, der Favorit strauchelte nicht nur, er fiel.

Als beim 29:32 das Spiel durch die beiden Schiedsrichter Schadow/Viehstädt, welche die Nichtansetzung durch den HVB bestens ausglichen, abpfiffen, stand den Spielern um Kapitän Trambow die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Allerdings muss man sich mit dieser Leistung selber hinterfragen.

Die Spieler müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht mit der entsprechenden Einstellung ins Spiel gegangen zu sein und vor allem das endgültige Ziel völlig aus dem Fokus verloren zu haben.
"Ich bin tief enttäuscht von der Gewichtung der Prioritäten einiger Akteure. So kann man leider keine Meisterschaft gewinnen, so gerne ich diese vor allem unseren überragenden Fans geschenkt hätte. Aber nun muss man neidlos anerkennen, dass der TSV Rudow die Meisterschaft gewonnen hat. Wir werden unseren Fokus darauf legen, uns für einen Neuangriff zu formieren.", resümierte ein sichtlich niedergeschlagener Trainer Untermann.

Am kommenden Sonntag empfängt man die unbequeme SG FES, welche sich heute ein Bild davon machen konnte, nicht chancenlos zu sein.

Pohl, D. Finck; Sirotenko, Trambow (2), Untermann (2), Schauer (4), Schmidt (2), Jetschni (1), Groth (2), J. Finck (1), Kraft, Wittkopf (7/3), Berger (7/1), Ninnemann (1)

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