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Herbstmeister nach Spitzenspiel


By Heike - Posted on 19 Dezember 2011

Herbstmeister nach Spitzenspiel

Zum Jahresabschluss kam es in der heimischen Lilli-Henoch-Sporthalle zum lang ersehnten und erwarteten Spitzenspiel zwischen dem PSV und dem HC Pankow. Beide Mannschaften mit den Ambitionen nächste Saison in der Stadtliga zu spielen und beide mit nur einem verlorenen Spiel in der bisherigen Saison. So galt es an diesem 4. Advent heraus zu finden, wer über Weihnachten und Silvester auf dem Spitzenplatz der Bezirksliga A verweilen wird.
Von der Stärke des Gegners konnten wir uns in der Vorbereitung der Saison schon überzeugen und auch die Trainer auf beiden Seiten waren nicht tatenlos, waren sie doch oft zu Gast bei den Spielen des Gegners um die Schwachstellen des jeweils anderen heraus zu finden.
Dementsprechend wurden wir vom Trainergespann eingeschworen und bis in die Haarspitzen motiviert starteten wir in das Spiel. Folgerichtig war das erste Tor auch uns vorbehalten. Im Angriff bauten wir konzentriert unser Spiel auf, aber wie erwartet spielte der HC auf Augenhöhe. Keine Mannschaft ließ sich bis zum 4:4 abschütteln. Durch eine besser agierende Deckung und einen stark aufgelegten Torhüter konnten wir uns ein wenig absetzen und gingen mit 9:6 in Führung. Beide Mannschaften spielten stark und es wurde nicht zimperlich mit dem Gegner umgegangen. Doch dann verloren wir sowohl im Angriff als auch in der Abwehr ein wenig den Faden. Wir verloren uns in Einzelaktionen und in der Abwehr, zeitweise stark dezimiert durch mehrere 2-Minuten-Strafen, fehlte die Absprache. Folgerichtig kam der Handballclub wieder heran, glich zum 10:10 aus um sogar mit einer 12:15 Führung in die Pause zu gehen.
Wir hatten uns das Spiel allzu leicht aus den Händen nehmen lassen. Wir erkannten die Situation und schworen uns auf eine bessere zweite Hälfte ein. Nur als Team könne man dieses Spiel hier heute gewinnen. So leicht sollten die Gegner keine Weihnachtsgeschenke aus unserer Halle mitnehmen.
Aber der Beginn der zweiten Hälfte zeigte einmal mehr, dass Wollen und Können nicht immer nah beieinander liegen. So gelang es uns bis zum 16:20 nicht, unsere Fehler auszumerzen. Zu oft kam es zu Abspielfehlern, Abstimmungsproblemen in der Abwehr und überhasteten Abschlüssen im Angriff, die der gute Schlussmann des HC dann auch entschärfen konnte. Wir fingen an zu kämpfen und den Rest übernahm unser Torhüter, der dem Gegner ein ums andere Mal den Schneid abkaufte und uns im Spiel hielt. Wir schafften endlich den Ausgleich zum 21:21und nun war er da, der lang ersehnte Teamspirit. Das Spiel blieb weiter offen und wir konnten mit einen 26:25 erstmals wieder in Führung gehen. Nun war der Siegeswille allen anzumerken aber auch der HC wollte sich nicht kampflos seinem Schicksal ergeben und kam von einem 27:25-Rückstand noch einmal auf ein 28:28 heran. Die Spannung war nun förmlich greifbar und zusätzlich mussten wir drei Minuten vor Schluss noch eine 2-Minuten-Strafe hinnehmen. Beste Ausgangslage nun für den Gegner, der aber die bis aufs letzte kämpfende Abwehr des PSV in diesen zwei Minuten nicht überwinden konnte und aus dieser Überzahl keinen Profit schlagen konnte. Es waren noch dreißig Sekunden zu spielen und der PSV wieder vollzählig und in Ballbesitz, nachdem die starken Außenspieler des Handballclubs einmal mehr an unserem Torhüter gescheitert waren. Auszeit: Die Devise lautete bloß nicht den Ball verlieren. Wir erspielen uns die Lücke, um das Tor zu erzielen. Der Gegner verhindert den Torwurf und mit dem Abpfiff entscheidet der Schiedsrichter auf Siebenmeter für den PSV. Diese Situation ist nichts für Menschen mit schwachem Gemüt, aber unser 7m-Schütze konnte auch seinen 5. Siebenmeter verwandeln und der PSV siegt 29:28. Nun waren alle Dämme gebrochen und die Anspannung ergoss sich in grenzenlosem Jubel. Hatte man doch gezeigt, dass man nur zusammen stark sein kann.
Es war das mit Spannung erwartete Spitzenspiel und das ist es auch geworden mit zwei Gegnern, die auf gleichem Niveau agierten und wo die Glücksfee an diesem Sonntag eine PSV’lerin war.

Beste Genesungswünsche möchte der PSV noch dem verletzten HC-Spieler mit auf den Weg geben, der sich sehr unglücklich verletzt hat.

Kader: S.Wilhelm, E.Wilhelm, Brandt (7), Kraft (7), Bittrich (6/5), Giovanoli (2), Hermes (2), Melkovian (2), Schneevoigt (2), Krell (1), Bläsche, Bolle, Gruner und Fruhriep.
André
Allen Fans und Unterstützern wünscht die Dritte des PSV ein erholsames und besinnliches Fest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr, auf das die Rückrunde für uns genauso erfolgreich werden wird.

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