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Im Velodrom gehts rund - sechzig Minuten Derbyfieber!


By unti - Posted on 23 Oktober 2012

Im Velodrom gehts rund - sechzig Minuten Derbyfieber!

Dass Derbys die Massen elektrisieren, ist hinlänglich bekannt. Jeder ist der Meinung, den Ausgang des Spiels vorhersagen zu können, jeder hat seinen ganz persönlichen Antrieb für dieses Match - und doch ist es einfach nur ein Spiel. Sechzig Minuten lang, auf 40 x 20 Metern, mit maximal vierzehn Spielern und einem Handball auf dem Feld.

Die 1. Herren des Polizei SV haben eine reizvolle Aufgabe. Beim Bezirksnachbarn müssen die Mannen vom Trainerteam Untermann/Schadow um Punkte kämpfen. Man mag es nicht für möglich halten, es gibt in einem solchen Derby auch nur zwei davon.

Die SG Rotation Prenzlauer Berg freut sich bereits seit dem 24. März diesen Jahres auf den Vergleich, der endlich wieder die Massen ins Velodrom spülen wird. An jenem sonnigen Samstag herrschte herrlichstes Wetter in Berlin. 20 Grad zeigte das Quecksilber an, nur an der Landsberger Allee zog eisiger Wind über das Fahrrad-Rund. Nach der Niederlage gegen den Grünheider SV stand für den Traditionsclub der Abstieg aus dem Oberhaus fest.

Es folgte ein Umbruch. Nachdem man sich während der letzten Saison schon vom Trainerteam Ehrlich/Grunow getrennt hatte, wechselte die Veranwortlichkeit von Interims-Spielertrainer Marco Thäle auf Harald Schneider.
Schneider, gerade mit den Handballfreunden Pankow hinter dem PSV III von der Bezirks- in die Stadtliga aufgestiegen, nahm die Herausforderung gerne an.

Mit etlichen Neuzugängen gespickt, sorgten die Rotationer auch gleich am ersten Spieltag für eine Überraschung - eine negative. Gegen den Charlottenburger HC verlor man mit 29:30 knapp, aber gerecht. Es folgten zwei nicht überzeugende Auftritte gegen die SG FES und die OSF-Reserve, die man jeweils mit einem Treffer für sich entscheiden konnte. Am letzten Spieltag dann der nächste Paukenschlag, als haushoher Favorit unterlag man beim VfL Lichtenrade.

Damit finden sich die Schneider-Mannen auf einem nicht zufriedenstellenden 5. Rang der Verbandsliga wieder. Doch das Team nutzte die lange Spielpause und bereitete sich akribisch auf den Vergleich mit den Wild Boys vor. Etliche Einheiten, teils Läufe in strömendem Regen, garniert mit einem Trainingslager in den Herbstferien - die Ansage ist klar. Auch in den sozialen Netzwerken kokettiert man mit der eigenen Lage - schließlich hat man bisher genauso viele Siege wie in der vergangenen Saison. Allerdings gesellten sich damals noch zwanzig Niederlagen und zwei Unentschieden dazu. So weit wird es sicherlich nicht kommen, ist die Qualität des Kaders doch zu hoch. Spieler wie Martin Wernhammer, Sascha Viola, Sven Grunow oder aber Neuzugang Julian Grosskopf - sie alle können Spiele im Alleingang entscheiden. Und dann ist da ja noch der Umstand der besonders motivierten Spieler. Matthias Trambow, letztjähriger Kapitän der Wild Boys, dazu Lukas Schmidt, der eine Spielzeit lang das Trikot des PSV tragen durfte und der Exspielertrainer der PSV-Reserve Philipp Arndt - sie alle wollen zeigen, zu was im Stande man zu leisten ist. Verständlich, wer würde dies gegen seinen Ex-Club nicht wollen.

PSV-Coach Daniel Untermann weiss um die Situation, und dass die "Profiflitzer" (so der Name des Hauptsponsors) sich in gespielter Zurückhaltung üben. Er schwört seine Mannen wie gewohnt auf den nächsten Gegner ein, ohne dem Spiel besondere Bedeutung beizumessen. "Für die Fans eine tolle Sache. Die Halle wird aus allen Nähten platzen, die Stimmung überschäumen, aber mir ist letztendlich wichtig, dass wir am Ende gewinnen. Da ist mir der Name des Gegners oder dessen Protagonisten völlig egal.", so der Trainer.

Vielmehr interessiert es ihn, welche Spieler er bis zum Sonntag zur Verfügung hat. Bei Florian Weißenberg wird sich die Verletzung noch bis ins nächste Jahr ziehen, Carsten Schaub hat am morgigen Mittwoch sein Schulter-MRT, Cem Tscherner, Nils Wildau und Nils Vergin können aufgrund von unterschiedlichen Fuß- und Knöchelverletzungen nicht trainieren und Darius Finck (Fingerbruch), sowie Denny Groth (Muskelriß) sind ebenso noch in der Reha-Phase.

Das Derbyfieber wird auf der Tribüne auf jeden Fall ausbrechen, wenn es sechzig Minuten lang keine Freunde hüben wie drüben geben wird.
"Ich hoffe, dass unsere Fans wie immer die Dezibel-Oberhand haben werden. Dann mache ich mir keine Sorgen, dass mein Team alles dafür geben wird, die nächsten zwei Punkte einzufahren. So gerne ich auch mit meinem sympatischen Trainerkollegen Harry nach jedem Spieltag fachsimple und wir uns eifrig über Teams, Gegner und Methoden austauschen, so gerne ich mit seinem Co-Trainer Jan Klein feiern gehe, aber die Zähler behalten wir.", freut sich der Coach auf den Anpfiff in der Seelenbinder-Halle im Velodrom am Sonntag um 16.00 Uhr. Und da wird es rund gehen!

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Lokalderby der Extraklasse - PSV zu Gast bei Freunden

von SG Rotation Prenzlauer Berg e.V. - Handball -, Dienstag, 23. Oktober 2012 um 08:44 ·

Die Herbstferienpause endet in diesem Jahr mit einem echten Kracher, nämlich der Begegnung gegen den PSV Berlin, den wir hiermit auch herzlich in unseren Hallen des Velodroms begrüßen dürfen. Am 28.10.2012 wird um 16 Uhr im Velodrom angepfiffen.

Ein Kracher schon deshalb, weil die Begegnung einiger Spieler ( Matthi, Lukas und Grinse ) mit Ihrem alten Verein sicherlich immer mit etwas Spannung gesehen wird. Carlo kam zwar auch vom PSV wieder zurück auf den Prenzlberg, ist aber leider verletzungsbedingt nicht dabei. An dieser Stelle gute Besserung Carlo !
Mit Spannung ist vor allem Trainer Daniel Untermann schon im Vorfeld aktiv, um gerade gegen Rotation Prenzlauer Berg Punkte zu holen. Da wurden sicherlich alle Informationskanäle angezapft, die irgendwie mit uns in Verbindung stehen um optimal vorbereitet zu sein.
Doch es gilt das „Lokalderby“ gegen den Tabellenzweiten in eigener Halle zu einem echten Schlager zu machen, und das ist auch das große Ziel. Einfach wird es sicherlich für keine Mannschaft, wobei die Ausgangssituation für den PSV spricht. Tabellenzweiter, Spandau und BTV ordentlich nach Hause geschickt, nur ein kleiner Überheblichkeitsausrutscher und weitestgehend komplett. Dazu wird es an uns liegen, ob wir uns erst einmal im Kellerkampf wiederfinden oder ob wir den Angriff auf das obere Tabellendrittel wagen können.

Wenn wir es schaffen das schon recht ansehnliche PSV Spiel frühzeitig zu stören, dann wird es uns auch sicherlich gelingen, das Spiel lange Zeit offen zu halten und mit etwas Cleverness auch die beiden Punkte nach Hause zu bringen.
Wenn sich dann auch noch ettliche Handballverrückte Fans ins Velodrom begeben und das Velomax überquillt, dann steht einem interessanten, spannungsgeladenen, tempo- und
aktionreichen Sonntagnachmittagsspiel nichts mehr im Wege !

Darauf freue ich mich und auf Euch im Velodrom.

Mit sportlichen Grüßen

Euer Coach Harry

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr