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Kampf und Einsatz werden belohnt...


By ultra - Posted on 02 Dezember 2013

Kampf und Einsatz werden belohnt...

... 1. Männer holen den ersten Auswärtssieg.

Es war das zweite Derby und wir wollten unseren Aufwärtstrend bestätigen. Den ersten Treffer konnten die Gastgeber setzen und gingen damit 1:0 in Führung. Bis zum 4:4 eine ausgeglichene Partie, dann kam ein Zwischenspurt unsererseits. Aus einer mannschaftlich geschlossenen Abwehr mit einem bärenstarken Bryan Bänecke dahinter, konnten wir uns auf 4:7 absetzen.
Es folgte ein Team-Timeout der SG OSF. Eine kurze Schwächephase von uns führte daraufhin dazu, dass sich die Gastgeber auf ein Tor herankämpfen konnten. Beim Stand von 7:8 nahm Trainer Untermann die Auszeit. Kurze knappe Worte und der Appell an den sehr guten Kampfes- und Einsatzwillen. Die Mannschaft hatte ihn verstanden und so konnten wir trotz mehrerer Unterzahlsituationen ein Unentschieden bis zur Halbzeit halten. Die Zwischenstände lauteten 8:8, 10:10 und schließlich 12:12. Damit gingen beide Teams in die Kabinen.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten uns. Eine erneute Parade von Bryan Bänecke leitete einen 6:1 Lauf ein und konnte uns von 14:14 auf 15:20 davon ziehen lassen. Es folgte ein Team-Timeout der Gastgeber. Jetzt nicht nachlassen und den Sack zumachen, war die Vorgabe für die letzten 15 Minuten. Über 16:21, 19:21 und 21:24 kämpfte man sich zum Endstand von 23:24. Der erste Auswärtssieg der Saison war geschafft. Aufgrund einer großartigen Mannschaftsleistung, einem wiedererstarkten Nils Wildau und einem sicheren Nils Vergin vom Punkt.

"Gegen Ende der Partie wurde es noch einmal unnötig spannend, aber Alles in Allem ein hochverdienter Sieg. Wir waren die bessere Mannschaft und haben mit Allem was wir hatten für diesen Sieg gekämpft. " so Co-Trainer Wittkopf. "Wir sind auf einem guten Weg, aber ausruhen können wir uns nicht. Am Sonntag spielen wir zu Hause gegen Ludwigsfelde, da sollten wir nachlegen." so Wittkopf weiter.

Aufstellung: Lasarzik 5, Longardt 2, Vergin 6/5, Schmidt, Untermann 1, Kuche, Heere, Fischer 2, Groth 4, Marschall 1, Bänecke, Wildau 3, Wolf

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PEINLICHE HEIM-DERBYNIEDERLAGE

Gast am vergangenen Wochenende war der PSV Berlin, der in der Tabelle noch hinter der SG lag. Auch im zweiten Derby-Heimspiel der Saison wollte man zwei Punkte auf der Habenseite für sich verbuchen, jedenfalls in der Theorie.

Viel zu sehen war dann in der Praxis leider nicht, am Ende unterlag man mit 23:24 und ist fast analog zu den Geschehnissen des letzten Jahres erneut an einem Punkt angekommen, an dem man sich ernsthaft hinterfragen muss.

Obschon die Gäste ohne einen ihrer wichtigsten Akteure, Moritz Metelmann, antraten, schaffte die Heimmannschaft es nicht, daraus Kapital zu schlagen. Schon die ersten Minuten legten dafür Zeugnis ab: Eine gut arbeitende Deckung der SG führte zu drei nacheinander gut abgewehrten Angriffsversuchen des PSV, im Gegenzug schaffte man es dann aber nur ein Mal, den Ball ins Tor zu versenken und ließ bereits hier Kaltschäuzigkeit und den unbedingten Willen zum Tor vermissen. In der Folge entwickelte sich ein sehr enges und auf sehr niedrigem Niveau geführtes Spiel. Die Stärken des PSV beschränkten sich auf die wohlbekannten in Person von Robert Lasarzik, teils in Verbindung mit Kreisanspielen, während die SG sich die Tore optisch mühsamer erspielen musste. Dazu trug auch bei, dass die eigentliche Stärke der Hausherren, die kontrollierte erste und zweite Welle, quasi nicht stattfand, was weniger an der Laufleistung des Gastes als am Unvermögen der SG lag. Dazu liefen gewisse Dinge sehr unglücklich, so fanden etliche Abpraller stets den Weg zurück in die Hände des Gastes und Ex-PSVler Marcel Buchholz sah bereits nach 25 Minuten die dritte Zeitstrafe. Alles in allem endete eine verworrene erste Hälfte 12:12.

Sicherlich ging das Spiel nach Wiederanpfiff somit bei null los, allerdings waren nur die Gastgeber in der Kabine geblieben, die zwar die 13:12 Führung herausspielen konnten, welche allerdings die letzte des Spiels bleiben sollte. In den folgenden 15 Minuten ließ man den PSV gewähren, wie er wollte, ohne dass der Gegner dazu auch nur ansatzweise herausragende Leistungen benötigte. Vielmehr vertändelte man vorne den Ball und kassierte dann schnelle Gegentreffer, bis man sich in der 45. Minute einem 5-Tore-Rückstand beim 15:20 entgegengesetzt sah. Erst jetzt schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen, stemmte man sich doch gegen die Niederlage und holte Tor um Tor auf. Die Aufholjagd endete leider ein Tor zu früh, sodass man sich mit 23:24 geschlagen geben musste und damit immerhin die schlechteste Saisonleistung mit sicherheit schon hinter sich weiß.

Auch hier wäre mit konsequenterer Chancenverwertung und etwas mehr Cleverness sicher mehr drin gewesen, jedoch sollte an diesem Tag einfach nicht wirklich etwas zusammenlaufen, daran änderte auch der Kempapass zu Maik Clausen über ca. 30 Meter nichts mehr.

Auch wenn es in dieser Saison bereits ein paar Mal Kommentare zu Schiedsrichtern gegeben hat, kommt man leider auch bei diesem Spiel an ein paar Worten nicht vorbei. Denn ob man einem 16- und 17-jährigen Gespann mit einem Derby in der OSL wirklich einen Gefallen tut, ihre Premiere in dieser Spielklasse zu geben, bleibt wieder einmal eines der großen Geheimnisse des HVB. Die offensichtliche Überforderung in Anbetracht einer z.B. recht variablen Auslegung der Schrittregelung auf beiden Seiten (man munkelt z.B., Sportskamerad Lasarzik konnte ohne zu tippen von der linken Außenlinie anlaufend auf halbrechts zum Abschluss kommen ;)) zeugt eher davon, dass es vielleicht nicht die allerbeste Idee war. Damit allerdings auch genug dazu.

Die Niederlage hin oder her bleiben die nächsten Wochen genauso spannend wie vorher.
Es stehen bis zum Jahreswechsel Spiele gegen Lübbenau (A), Neuruppin (H) und Werder (H) an, wo man langsam beginnen sollte, einmal wieder Zählbares mitzunehmen.
Nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag um 18h im Spreewald.

1. Männer - Polizei SV 23:24 (12:12)

Strafminuten: 0:0

Aufstellung:
Julien Groenendijk (TW), Kevin Kloft (TW), Tobias Erdmann (5), Quoc Cuong Le (5/2), Philipp Böttcher (4), Maik Clausen (3), Marius Wessel (2), Robert Kohrs (2/1), Marcel Buchholz (1), Sascha Höfer (1), Benjamin Noichl, Dorian Schnabel, Manuel Frank, Philipp Wieschollek

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