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Knappe Auswärts-Niederlage in Usedom !


By RedSharksMunich - Posted on 15 September 2013

Knappe Auswärts-Niederlage in Usedom !

Eine Insel mit zwei Bergen...

...aber leider auch zwei Tälern, doch der Reihe nach.

Die erste Reise stand an, es ging in das östlichste der drei Kaiserbäder. Die Sonneninsel Usedom ist immer eine Reise wert, allerdings hatte unser Team keine Zeit Strand, Sonne oder ähnliches zu genießen. Alle waren komplett auf die nächste Aufgabe fokussiert.
Das Ziel war nach letzter Woche klar definiert, man wollte zwei Punkte auf der Haben-Seite verbuchen. Auch wenn dies wieder ein schweres Stück Arbeit bedeutete, da mit Usedom wieder ein ehemaliges Drittliga-Team auf unsere Mannen wartete.

Nachdem die Gastgeber den ersten Treffer markierten, gehörte die Anfangsphase uns und wir konnten uns schnell einen vier Tore (6:2) Vorsprung herausspielen. Allerdings ließ sich Usedom nicht beeindrucken und legte nach einem zwischenzeitlichen 8:4 einen acht Tore Lauf hin. Dieser wurde von uns durch zu schnelle Würfe und unklaren Spielaufbau unterstützt. Beim Stand von 11:14 nahm Trainer Untermann eine Auszeit, um die Mannschaft noch einmal zu sortieren. Man kämpfte sich auf den Halbzeitstand von 13:15 wieder heran.

In der zweiten Hälfte konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen und so ging es über ein 14:17 und ein 18:21 der Endphase entgegen. Leider verloren wir wieder unseren roten Faden und ließen uns zu unnötigen Würfen hinreißen. Wobei auch der gegnerische Torwart Sebastian Antczak nach seiner Einwechselung das Tor vernagelte. Eine Folge dieser kurzen Phase war ein erneuter Zwischenspurt der Insulaner. Beim Stand von 19:25 und noch zwölf Minuten zu spielen, hieß es Zähne zusammenbeißen und kämpfen bis zum Umfallen. Gesagt, getan es wurden die letzten Reserven mobilisiert und man kam auf ein 24:27 heran. Es folgte eine Auszeit von Usedom. Noch 3 Minuten und 26 Sekunden zu spielen. Der HSV spielte den folgenden Angriff clever aus. Leider begann unsere Aufholjagd zu spät und so wurde das Spiel beim Stand von 25:28 abgepfiffen.

Auch wenn es ihn nicht trösten wird, Yves Kuche wurde nach dem Spiel vom Usedomer Trainer zum Spieler des Spiels gewählt. Vollkommen zu recht, da Yves das wahrscheinlich beste Spiel im PSV Dress, seit seiner Rückkehr gemacht hat.

Fazit: Trotz allem eine Auswärtsfahrt, von denen hoffentlich noch mehrere folgen werden. Die lautstarke Unterstützung unserer Fans, der große Kampfgeist und die tolle Stimmung im Team werden uns weiter antreiben. Wir werden in der nächsten Woche im Training wieder Gas geben, um zum Beispiel unsere Chancenverwertung zu optimieren. Denn nächste Woche geht es in den Spreewald zur TSG Lübbenau 63, die überraschend einen Punkt aus Cottbus entführen konnte.

Mehr als gelungen war der erste Auftritt unseres „Whats Spielstand“, welches sich für alle daheim gebliebenen gelohnt hat. Diese Idee wird mit Sicherheit weiterverfolgt, um allen Fans das Mitfiebern zu ermöglichen.

Aufstellung: Bänecke, Wachtel, Lasarzik 6, Longardt, Boldt, Schmidt 1, Untermann, Kuche 5, Fischer 3, Groth, Vergin 6/2, Bräunig 1, Wildau 3, Wolf

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HSV erkämpft sich Sieg gegen Polizei SV Berlin....

HSV Insel Usedom – PSV Berlin 28:25 (15:13) – Zum ersten Heimspiel der Saison hatte Drittligaabsteiger HSV Insel Usedom den Aufsteiger vom PSV Berlin zu Gast. Trotz der Heimniederlage der letzten Woche, als die Berliner dem LHC Cottbus mit 25:34 unterlagen, galt es den Gegner nicht zu unterschätzen. Wie wichtig die richtige Einstellung ist, zeigte sich nämlich gleich zu Spielbeginn. Zwar ging der HSV schnell mit 1:0 in Führung, danach klappte aber zunächst einmal wenig. Die Gäste enteilten auf 1:4. Der HSV fand einfach keine Mittel gegen die Abwehr der Berliner und lief sich immer wieder fest. Dazu kam auch noch etwas Pech. So landete Leows erster 7-m-Versuch am Pfosten. Auch Torwart Patrick Petersen bekam kaum eine Hand an den Ball. Fast jeder Berliner Versuch landete im Netz. Der frühe Torwartwechsel zu Sebastian Antzcak erwies sich anschließend als richtige Entscheidung. Er sorgte mit einigen schönen Paraden für den nötigen Rückhalt. Mitte der ersten Hälfte folgte eine konfuse Zeit, in der viel Hektik herrschte und wenig gute Handballkost zu bewundern gab. Beide Teams schenkten sich nichts und verbissen sich in Zweikämpfen. Die Folge waren einige 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten. Zwischenzeitlich standen die Insulaner nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte. Jetzt war der HSV allerdings „im Spiel“ und überstand auch diese Phase schadlos. Nach 19 Minuten fiel dann auch endlich der Ausgleich zum 9:9, als sich Patryk Kicinski ein Herz nahm. Nach einem schönen Anspiel von Gordon Wicht konnte Marcus Fischer vom Kreis dann kurze Zeit später sogar die Führung erzielen. Der HSV hatte jetzt einen Lauf und erzielte 8 Tore in Folge ohne ein Gegentor zu schlucken. Beim Stand von 14:10 schien es langsam deutlich zu werden, doch so schnell die Führung erzielt wurde, so schnell schrumpfte sich auch wieder. Plötzlich agierten die Hausherren ohne Grund nervös und der PSV nutzte die Chance um bis zum Wechsel wieder auf 15:13 heran zu kommen.

In Hälfte 2 bliebe es zunächst eng. Zwischendurch baute der HSV die Führung auf 5 Tore aus, die Berliner kamen allerdings immer wieder bis auf 3 Tore heran. Mit dem 21:17, als Torben Wendt im Stile eines Kreisläufers verwandelte, schien die Gegenwehr des PSV gebrochen. Doch weit gefehlt. Die Gäste gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran. HSV-Coach Piotr Frelek versucht mit einigen Wechseln die richtige Formation zu finden. 4 Minuten vor dem Ende wurde es mit dem 27:24 noch einmal eng. Frelek nahm aber zum richtigen Zeitpunkt die Auszeit und brachte sein Team wieder in die Spur. Mit dem anschließenden 28:24 war das Spiel dann nämlich so gut wie gewonnen. In der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Gästetrainer Rainer Untermann zufrieden mit dem Spiel seines Teams: „Wir haben ein wenig Pech mit den Ansetzungen, in dem wir gleich zu Beginn gegen 2 Absteiger antreten müssen. Für uns geht die Saison eigentlich jetzt erst los. Kompliment an das faire Publikum in der Pommernhalle. Es herrschte eine tolle Stimmung.“ Usedoms Co-Trainer Mike Blobel sah bei seinem Team konditionelle Vorteile: „In der zweiten Hälfte habe ich uns in dieser Beziehung vor gesehen. Das war am Ende ausschlaggebend für den Sieg. Berlin war ein guter Gegner.“ Auch im Rahmenprogramm gab es einige Neuerungen. So dürfen die jeweiligen Trainer ab sofort immer nach dem Spiel für einen „Spieler des Spiels“ des Gegners wählen. Während die Wahl der Berliner auf Usedom Schlussmann Sebastian Antzcak entfiel, entschied sich Blobel für den Berliner Spielmacher Yves Kuche. Beide freuten sich im Anschluss über ein kleines Präsent

Aufstellung: Petersen, Antczak – Dübener 1, Wendt 2, Glende 4, Nietzel 3, Frelek, Leow 2, Wicht 4/2, Fischer 4, Kicinski 3, Fink 4, Wolski 1, Moscinski

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