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Krimi ohne Happy-End


By ultra - Posted on 21 Januar 2014

Krimi ohne Happy-End

Das erste Spiel der Rückrunde und es versprach direkt ein echter Krimi zu werden. Im Hinspiel waren wir knapp unterlegen, das sollte dieses Mal anders werden. Die Vorzeichen waren keine guten, denn neben unserem Langzeitverletzten Björn Jutzi fielen auch die Rückraum-Shooter Robert Lasarzik und Moritz Metelmann aus. Gleichzeitig eine Chance für den Rest der Mannschaft Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen was in ihnen steckt. Die Gäste von der Sonneninsel starteten mit einem knappen Sieg in die Rückrunde und beendeten damit ihre Durststrecke.

Es war schon zu Beginn der Partie zu erkennen, dass dies kein Spiel für schwache Nerven werden würde. Mit dem 1:0 eröffneten wir das Spiel. Es folgte der Ausgleich durch die Gäste, die erneute Führung unsererseits und der Ausgleich der Gäste. So ging hin und her bis zur 17. Spielminute gelang es keiner Mannschaft sich weiter als ein Tor zu entfernen. Beim Stand von 8:6 gelang es uns erstmals, einen in der Abwehr erkämpften Ball in einen zwei Tore Vorsprung zu verwandeln. Beim Stand von 9:7 folgte die Auszeit der Gäste. Es folgte ein Ballverlust der Usedomer und das 10:7. Drei Tore Vorsprung die allerdings nicht lange gehalten wurden. Beim Stand von 10:9 nahm Trainer Rainer Untermann die Auszeit. Konzentration schärfen und geduldig bleiben im Angriff, so die Ansage des Trainers. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit ging es so weiter, wie zu Beginn der Partie. Beim Stand von 13:14 und einem Tor Rückstand ging es in die Kabinen.

In den zweiten 30 Minuten wogte das Spiel weiter hin und her. Beim Stand von 16:14 lagen wir zwei Tore und ein paar Minuten später stand es 18:20. Keiner der beiden Mannschaften gelang es sich entscheidend durchzusetzen. Besondere Probleme hatte Usedom mit Steve Marschall und Denny Groth. Kaum hatten sie sich auf die Geschosse von Steve Marschall aus dem Rückraum eingestellt, legten wir die Bälle an den Kreis ab und Denny Groth verwandelte sicher. Beim Stand von 25:25 waren noch 40 Sekunden zu spielen und die Gäste in Ballbesitz. Nach 25 Sekunden abgeschlossen, Spielstand 25:26. Noch 15 Sekunden Zeit den Ausgleich zu erzielen, leider schafften wir das nicht mehr.

"Ein Remis wäre verdient gewesen, die Jungs haben gekämpft bis zum Umfallen. Jetzt müssen wir den Mund abwischen und weitermachen, so ist unser Sport leider manchmal!" resümierte Co-Trainer Wittkopf.

Vielen Dank an die wieder einmal großartigen Fans, wir brauchen euch auch nächste Woche gegen die TSG Lübbenau.

Aufstellung: Longardt 2, Vergin 5/3, Schmidt 1, Untermann 1, Kuche 2, Heere, Fischer 1, Groth 5, Marschall 7, Bänecke, Wildau 1, Wolf

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PSV Berlin – HSV Insel Usedom 25:26 (13:14) - Nach dem Heimsieg der letzten Woche hatten die Handballer des HSV diesmal auch in der Ferne Grund zum Jubeln. Wieder war es ein knappes Törchen Vorsprung. Diesmal trat das Team aber über die gesamte Spielzeit entschlossen und konzentriert auf. Lediglich zu Beginn des Spiels fanden die Usedomer nicht gleich in die Spur. Die Abwehr stand sicher, aber nach vorn fehlte die Durchschlagskraft. Mit dem 6:6 nach einer Viertelstunde war der HSV dann aber dran. Leider folgte dann eine Phase in der es mit Einzelaktionen übertrieben wurde. Die Berliner nutzten dies auch sofort aus und warfen sich mit 12:10 in Front. Glücklicherweise rissen sich die Usedomer vor dem Wechsel noch einmal zusammen und drehten Ihrerseits die Partie. Mit einer knappen Ein-Tor-Führung wurden die Seiten gewechselt. Die Pause tat den Gästen allerdings zunächst nicht gut. Wieder nahmen die Berliner das Heft in die Hand und waren plötzlich wieder mit 2 Toren vorn. Jetzt Schlug die Stunde von Sebastian Antczak. Der Usedomer Schlußmann parierte jetzt einen Ball nach dem Anderen. Selbst viele freie Würfe konnte er entschärfen. In der folgenden Nervenschlacht konnte sich kein Team absetzen. Es blieb eng umkämpft. Beim Stand von 25:25, 2 Minuten vor Spielende, konnten die Usedomer den Berliner Angriff abwehren und kamen selbst in den Ballbesitz. 15 Sekunden vor dem Abpfiff konnte Patrick Glende dann den entscheidenden Treffer erzielen. Der anschließende letzte Angriff der Berliner wurde mit einer konzentrierten Abwehrleistung zu Nichte gemacht. „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Jungs haben von der 1. Bis zur letzten Minute gekämpft. In den richtigen Momenten haben wir diesmal die Ruhe bewahrt und auch am Ende die Partie ruhig und abgeklärt über die Bühne gebracht. Hut ab vor der Mannschaft!“ ,fasste Co-Trainer Nico Heidenreich das Spiel zusammen.

Aufstellung: Petersen, Antczak- Dübener, Wendt 1, Glende 2, Nietzel, Frelek, Leow 4, Wicht 9, Pristas, Kicinski, Fink 6, Wolski 4

Quelle: www.usedom-handball.com

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