Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

MB1 - Eine Saison unter schwierigsten Bedingungen!


By Ecki - Posted on 03 April 2018

Nachdem der talentierte 01er Jahrgang in der vergangenen Saison den 1.Platz in der Lanesliga erringen konnte, so durfte man sich in diesem Jahr eine Spielklasse höher beweisen.

Doch die Schwierigkeiten begannen bereits weit vor dem ersten Saisonspiel...

Bereits in den Planungen zur neuen Saison standen die Trainer und Verantwortlichen vor einer schwierigen Aufgabe:

Wie würde man am besten mit dem 23-köpfigen Spielerpool in die neue Saison starten!?

Schlussendlich entschied man sich zwei Mannschaften zu melden und tat dies vor allem mit Blick auf den jüngeren 02er Jahrgang, der ebenfalls den 1.Platz in der Landesliga belegen konnte und sonst größtenteils keine bis sehr wenig Spielzeiten in der Verbandsliga bekommen hätten.

Mit 10 der 23 Spielern startete die mB1 in die Vorbereitung und konnte sowohl beim Pfefferwerkturnier als auch beim Warnemünde Cup einen guten Eindruck hinterlassen und musste sich dabei nur knapp einer OSL-TRUPPE geschlagen geben und konnte den späteren Berliner Meister der B-Jugend bezwingen.

Doch leider verließen uns unerwartet und auch auf teilweise sehr fragwürdige Art und Weise zwei Spieler während der Sommerferien, sodass wir plötzlich vor dem ersten Pflichtspiel mit nur noch acht Spielern da standen.

Neben diesem Handicap kam auch noch erschwerend die immernoch dürftige Trainingssituation hinzu. Denn nach wie vor muss das Team in einer Ausweichhalle trainieren und das zu teilweise sehr ungünstigen Zeiten, sodass während der gesamten Saison nie mehr als vier Spieler zeitgleich aus der B1 zum Training erschienen. Und das sollte sich auch in den Spielen widerspiegeln...

Mit Ausnahme vom späteren Berlin Meister, der SG AC / Eintracht Berlin konnten unsere Jungs gegen jeden Gegner, meistens jedoch nur phasenweise, mithalten. Man schaffte es aber nur selten die Leistung über die kompletten 50 Minuten abzurufen.

Gerade gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte war dies meist sehr ärgerlich... Gegen Lichtenrade beispielsweise, die am Ende den 3.Platz erreichen konnten, trat man zwei Mal ohne Torwart an und lag in beiden Spielen 10 bzw. 8 Minuten vor dem Ende mit gerade einmal zwei Toren im Rückstand. Beide Spiele verlor man jedoch am Ende deutlich mit 7 bzw. 9 Toren.
Ähnlich sah dies auch gegen Narva, dem späteren Vizemeister, aus... Trotz roter Karte nach knapp 35 Minuten in Führung liegend, verlor man das Spiel am Ende kraftlos mit 12 Toren Differenz.

Und dieser Spielverlauf sollte sich wie ein roter Faden durch fast die gesamte Saison ziehen.

Neben diesen fast gleichbleibenden Spielverläufen gab es aber auch negative sowie positive Ausschläge. Hierbei sind vor allem die beiden Spiele gegen die Füchse in negativer sowie das Hinspiel gegen Spandau und Rückspiel gegen ACE in positiver Sicht zu erwähnen.

In der Hälfte der Spiele trat man mit lediglich 7-8 Spielern an und bestritt genauso viele Spiele ohne Torwart bzw. mit einem Ersatztorwart aus der C-Jugend. Die Jungs machten zwar einen klasse Job, doch ist der Leistungsunterschied zwischen der Verbandsliga B-Jugend und der Stadtliga C-Jugend am Ende dann doch sehr groß und in engen Spielen auch spielentscheidend und die Unterstützung aus der B2 fiel am Ende deutlich geringer aus als anfangs erhofft.

Die Quittung all dieser Umstände war am Ende ein geteilter 8.Platz mit dem SV Pfeffersport.

Fazit:

Beachtet man all diese Fakotren kann/muss man mit den neun erreichten Punkten eigentlich schon zufrieden sein...

Doch sieht man das Potenzial der Spieler sowohl körperlich als auch handballerisch, so war da doch vieles mehr drin und ein Platz in der oberen Tabellenhälfte alles andere als undenkbar gewesen.

Doch wer in der gesamten Saison kaum bis unregelmäßig trainiert, in den Spielen meistens nur zu 7. oder 8. und / oder ohne Torhüter auf dem Leistungsniveau antreten muss, der muss damit am Ende zufrieden sein.

Trotzdem muss ich mich bei den Jungs für die Saison bedanken! Denn wer trotz dieser vielen widrigen Umstände die Saison so anständig durchzieht und zu Ende bringt und dabei nicht die Lust am Sport verliert, hat einen guten Job gemacht, auch wenn sich dies leider nicht in Punkten oder Tabellenplätzen widerspiegelt.

Was jedoch Mut macht ist der Blick auf die kommende Saison, wo die Voraussetzungen deutlich besser stehen, wieder erfolgreicheren Handball zu spielen! Gemeinsam mit den 00ern haben wir einen breiteren Kader und gute Voraussetzungen eine gute Rolle in der Verbandsliga zu spielen. Was wir daraus machen, liegt an uns ;-)

Forza PSV!

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