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Nestraub im Adlerhorst - Wild Boys siegen problemlos


By unti - Posted on 11 Februar 2012

Nestraub im Adlerhorst - Wild Boys siegen problemlos

Mit einem nie gefährdeten 26:21 Sieg kehrten die PSV Wild Boys am Samstagabend vom BFC Preußen zurück. Trotz schildbürgerartiger Zustände in einer der schönsten Handballarenen Berlins, in welcher seit Neustem das nötige Harz komplett untersagt ist, konnten die Spieler von Trainerteam Untermann/Schadow einen sicheren Sieg einfahren.

Der Grundstein zum Erfolg wurde in der ersten Hälfte vor allem aufgrund einer sehr guten Abwehrarbeit - vor allem durch Indianer Lukas Schmidt - gelegt, hinter welcher ein sehr gut aufgelegter Philipp Pohl sein übriges dazu beitrug, dass den Preußen erst in der 14. Minute das erste Tor gelang.
Da Goalgetter Dennis Wittkopf aufgrund von schweren Rückenschmerzen früh das Feld verlassen musste, hatte Clemens Sirotenko erstmals in dieser Saison die Möglichkeit seine Qualitäten im Rückraum unter Beweis zu stellen. Und diese nutzte er vorzüglich.
Mit sieben Treffern avancierte er zum erfolgreichsten Torschützen, was ihn allerdings nicht vor der roten Karte schützte. Nach dem 13:6 zur Halbzeit verfiel der Modellathlet in eine überhastige Abwehrarbeit, was ihm innerhalb von acht Minuten drei Zeitstrafen einbrachte.

Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg des Polizei SV in Frage gestellt und als Youngster Nils Vergin rotzfrech per Heber gegen den Ex-PSVer und Zweimetermann Matthias Gornig per Siebenmeter verwandelte, war der Drops gelutscht.

"Wir haben heute eine runde Leistung gezeigt und trotz des Kreisklasse-Balls einen mehr als überzeugenden Sieg abgeliefert. Kompliment an die Mannschaft, die sehr harmonisch wirkte.", freute sich Coach Untermann über den zweiten Sieg gegen die Preußen.

Aufgrund des verpassten Pokal-Viertelfinals hat man nun am kommenden Wochenende Zeit, das Juniorteam beim letzten Saisonspiel zu powern, bevor es dann gegen die HSG Charlottenburg in zwei Wochen endlich wieder zu einem Heimspiel kommt.

Pohl (1.-53.), Heere (53.-60.); Sirotenko (7/1), Trambow (1), Schauer (2), Schmidt, Buchholz (1), Groth (2), Vergin (4/1), J. Finck (3), T. Strehlow, Wittkopf (1), Berger (4), Jetschni (1), Ninnemann (ne)

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Wer siegen will, muss auch Tore schießen !

Ja und das versäumte Preussens Talentschuppen auf das gröblichste, zumindest in der 1. Halbzeit wurden
die jungen Adler vom Polizei SV förmlich überrannt. Erst in der 20. Min. gelang den jungen Adlern ihr zweites
Tor zum 2:6. Bezeichnend aber auch, dass bis zu diesem Zeitpunkt auch erst sechs Tore kassiert wurden.
Das zeugt von einer guten Deckungsarbeit, bei der sich auch Torwart Maurice Krahl auszeichnete. Die
Untermann-Schützlinge gingen ein hohes Tempo, aber ihr Sturm riss bis dato auch keine Bäume aus. Vom
Meisterschaftsfavoriten hätte man mehr erwartet, zumal die Preussen schwere Verluste verkraften mussten,
Ihre zwei Goalgetter – Marco Nakic u. Chris Klopke – , die allein bisher ein Drittel der Preussentore
geschossen haben, mussten verletzungsbedingt (Fuß- und Handbruch) ersetzt werden und Torwart Julien
Grönendijk war für die 1. Männer nominiert.
Dafür wurde Cedric Reitzig von der A-Jugend nominiert und fürs Tor konnte erstmals ein neuer Mann –
Matthias Gornig – präsentiert werden. Beide hinterließen einen guten Eindruck und mit ihnen wendete sich in
der 2. Halbzeit das Spiel deutlich zum Besseren.
Die 2. Halbzeit konnten die Adler dann auch mit 15:13 für sich entscheiden. Es war nicht so, wie PSV-Trainer
Daniel Untermann über Facebook postete – seine Wildboys schlagen die Preussen locker. Das trifft zwar für
die 1. Halbzeit zu, aber in der 2. Halbzeit waren die Preussen ein ebenbürtiger Gegner, der auf Augenhöhe
agierte und versuchte sich ins Spiel zurück zu bringen. Woody Kretschmer zog die Leine kräftig an und
wurde selbst torgefährlich und mit Cedric Reitzig kam ein junger Mann, der sich gut in das Spiel einfügte und
auch seine eigenen Akzente setzte. Auch der Wechsel im Tor brachte noch mehr Sicherheit in die Deckung.
Beim 14:18 in der 18. Minute der zweiten Halbzeit keimte noch einmal Hoffnung auf. Auch Tobi Meyberth
wirbelte noch einmal und die Brüder Blankenstein versuchten das Tempo noch einmal zu forcieren. Aber die
1. Halbzeit war nicht mehr zu neutralisieren und mehr als das 21:25 ließen die Polizisten nicht mehr zu.
Damit fallen die Preussen in das Mittelmaß der Tabelle zurück.
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