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Ohne Kapitän auf Kurs


By unti - Posted on 16 September 2012

Ohne Kapitän auf Kurs

Eine Heimspielpremiere nach Maß vollbrachten die 1. Herren des Polizei SV Berlin am heutigen Sonntag gegen den ambitionierten Aufsteiger vom BTV 1850.

Nachdem die BTVer in der Vorwoche gegen die starke SG FES knapp siegen konnten, waren die Mannen von Kapitän Denny Groth gewarnt. Eben dieser konnte erst gar nicht auflaufen, zog er sich einen Muskelriss in der Wade zu.

Doch wer jetzt dachte, es würde ob dieses Ausfalls und dem von Florian Weißenberg und Peter Köpke, sowie Goalie Darius Finck zu einem engen Match kommen, der sah sich getäuscht.

Vor vollem Haus wirbelten die Wild Boys die Kreuzberger von der ersten bis zur letzten Minute durcheinander. 6:0 stand es, da fand sich Kreisläufer Dennis Ninnemann schon mit gebrochener Nase auf der Bank wieder. Sebastian Mess aber ersetzte ihn mustergültig und wusste auch im Verbund mit Regisseur Christian Untermann zu gefallen.

Das Spiel begeisterte die Zuschauer in der Lilli-Henoch-Halle von der ersten bis zur letzten Minute. Egal, wen das Trainerteam auf die Platte schickte, es gab zu keinem Zeitpunkt einen Leistungsabfall. Arbeitete die Defensive wie in der letzten Woche grundsolide, standen dahinter mit Thomas Wachtel und Bryan Bänecke zwei überragende Schlussleute. Darüber freute sich vor allem Jubilar Herbert Mühlenbruch, seines Zeichens Torwarttrainer, der diese Woche seinen 60. Geburtstag beging.

Aber auch im Angriff wussten die PSVer zu gefallen und nahmen BTV regelrecht auseinander.
Wann immer der Gegner dachte, er würde jetzt mit einer neuen Deckungsvariante punkten können, waren die Hausherren hellwach und zimmerten die Bälle in die Maschen.

Leistungsgerecht pfiffen die beiden souverän agierenden Referees Klappauf/Thom unter dem Jubel des Anhangs die Partie beim Stand von 41:21 ab. Ein Kantersieg der besonderen Güte, gab es durch das variable Spiel nie den Moment der Langeweile.

"Was soll ich sagen? Wir haben erneut eine sehr gute Defensive aufgeboten und sind darüber zum zweiten Kantersieg gekommen. Vier Punkte gibt es aber auch trotzdem nur. Das nächste Spiel im engen Wildganssteig gegen den VfL Tegel wird eine Charakterfrage.", mahnt Trainer Untermann seine Truppe vor der Leichtigkeit des Seins.

Der Polizei SV ist gemeinsam mit dem BFC Preussen als einziges Team ohne Punktverlust und konnte sich aufgrund der Tordifferenz an die Spitze setzen. Diese zu verteidigen, wird noch schwer genug. Denn wie der Trainer weiss, "ist das nächste Spiel immer das Schwerste."

Bänecke (1.-30.), Wachtel (30.-60.); Kuche (2), Sirotenko (7), Tscherner (2), Fischer (3), Untermann (6/1), Ninnemann, Wittkopf (2/1), Berger (11/1), Mess (3), Buchholz, Vergin (4), Schaub (1)

Bild: Freute sich vor allem über die ausgezeichnete Torhüterleistung: Torwarttrainer Herbert Mühlenbruch

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Junger, wilder Aufstiegsaspirant trifft bei sich Hause auf uns Aufsteiger aus Kreuzberg. Mit was für einem Spielverlauf war da zu rechnen? Sicherlich haben wir am letzten Wochenende gegen FES erfolgreich eine unserer Stärken gezeigt: der Kampf, doch dieses Wochenende sollte alles ein bisschen anders sein.

Vor Anpfiff zeigten sich beide Seiten sehr konzentriert. Was mit der ersten Berührung der BTVler mit der Klisterkugel sich ins Gegenteil umkehren sollte. Viele technische Fehler waren zu sehen, ob es nun an der Konzentration lag oder am so anders anmutenden Spielgerät, welches bei unserem Training zuweilen auch „Stoffi“ genannt wird, ist nicht so genau nachvollziehbar. Fest steht: Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel. Wenn einmal ein paar Pässe gelangen, wurde der Ball vor den Füßen des Torwartes oder direkt in seine Arme geworfen. So stand es nach 15 Minuten bereits 7:1. Wie das Ergebnis zeigt, war die Abwehr dabei gar nicht mal so schlecht. Denn wenn man sich durch Fehlpässe und -würfe pausenlos Konter fängt, sind sieben Buden gar nicht soooo viel. Die Auszeit vom Coach fruchtete zunächst. Spielerisch schafften wir es dann doch in fünf Minuten auch fünf Tore zu werfen. Aber gerade zum Schluss der ersten Halbzeit zeigte sich die Abwehr löcheriger, was die „Wild Boys“ zu nutzen wusste. Halbzeitpfiff: 7:15.

Der Trainer impfte die Mannschaft nochmal ein und man wollte das Ruder nochmal rumreißen, aber da haben die PSVler auch noch ein Wörtchen mitzureden. Die richtige Überzeugtheit fehlte in den Aktionen und das Tor wurde einfach nicht getroffen. Die Abwehr war später nicht mehr richtig agil und der Schluss kann man sich denken, daher in Stichworten: Konter, Konter, zunehmende Frustration; mangelnde Chancenauswertung! Schlusspfiff: 41:21!

Ergo: Mit 85% Handball braucht man in der Verbandsliga gar nicht auflaufen. Wir haben unser Potential nicht abgerufen, sollten auf jeden Fall auch mal wirklich ne richtige Klisterkugel im Training in die Hand nehmen und müssen irgendwas mit unserem Zielwasser machen…

Sport frei!

Quelle: www.btv1850.de

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