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Perfekter Start in die Wochen der Wahrheit


By unti - Posted on 18 März 2012

Perfekter Start in die Wochen der Wahrheit

Die Vorzeichen auf das Topspiel des Tages sorgten bei PSV-Coach Daniel Untermann für ordentlich Sorgenfalten. Kapitän Matthias Trambow im Urlaub, gab die medizinische Abteilung am Freitagmittag das vierwöchige Aus von Mittelmann Christian Untermann bekannt. Er hatte sich einen Tag zuvor an der Hüfte verletzt.
Doch Michael Jetschni hatte sich das zu Herzen genommen und führte die Mannschaft in die Schlacht gegen die SG ASC/VfV Spandau. Ihm war nicht nur die Spielleitung übertragen worden, sondern auch die Aufgabe, Alt-Star Stefan Matz an die Kette zu legen. Kurzum, Jetschni lieferte sein mit Abstand bestes Spiel im PSV-Trikot ab, erklärte den ehemaligen Bundesligarecken zur Bedeutungslosigkeit.

Doch auch der Rest des Teams war hervorragend eingestellt und vorbereitet auf die Spandauer. In der ersten Hälfte brannten die Untermann-Schützlinge ein Feuerwerk in Angriff und Abwehr ab. Angeführt von Johann Finck, bei dem der Knoten endlich geplatzt ist, erspielten sich die Wild Boys nach anfänglichem Abtasten die mehr als verdiente Führung. Egal, welches seiner insgesamt 5 Abwehrsysteme Spandau-Trainer Matz spielen ließ, der PSV hatte stets die richtige Antwort parat.
Die Zuschauer schnalzten mit der Zunge, bekamen sie eine fast perfekte erste Hälfte geboten. Mit 20:12 ging es in die Kabine.

Die Spandauer wollten sich aber nicht abschlachten lassen und kamen motiviert aus den Katakomben. Eine kurze Schwächeperiode auf Seiten der Gastgeber und der Vorsprung schmolz auf drei Treffer. Doch Regisseur Jetschni nahm die Zügel rechtzeitig wieder in die Hand, Finck und Vergin krönten ihre Leistung mit ihrem jeweils siebten Treffer und Cem Tscherner bediente Denny Groth mit einem Sahnepaß zum verdienten 33:29 Endstand. Der Rest war Jubel.

"Wir haben heute die beste Halbzeit seit meinem Amtsantritt gespielt. Es hat richtig Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen. Unsere Taktik war genau die richtige.", frohlockte Trainer Untermann ob des wichtigen Sieges.

Besonders erfreut waren die Trainer aber vor allem über die erneut sehr gute Leistung von Johann Finck. "Willkommen in der Saison 2011/2012", konnte sich Konkurrent und Teamkollege Dennis Wittkopf, der nur zu Strafwürfen eingewechselt wurde und diese ausnahmslos alle verwandelte, für seinen Mitspieler augenzwinkernd freuen, "Der Junge ist der X-Factor, das wussten alle, nur er bisher nicht."

In der Tabelle hat sich nichts getan, gewann der TSV Rudow gegen die SG Narva mit 32:19 und scheint sich in Meisterlaune zu ballern.

Nun steht am kommenden Samstag das nächste wichtige Spiel an. Die SG OSC-Schöneberg-Friedenau bittet zur besten Sendezeit um 20.00 Uhr in der Pallasstr. zum Tanz. Mit denen hat man noch eine Rechnung offen, verlor man in der Hinrunde zwei wichtige Punkte. Nun also bereitet man sich erneut akribisch vor und kann auf der Leistung der letzten Spiele aufbauen.

Pohl (1.-16.), D. Finck (16.-60.); Sirotenko (1), Schauer (2), Schmidt, Buchholz, Jetschni (3), Groth (3), Vergin (7), J. Finck (7), Strehlow, Wittkopf (4/4), Berger (6), Tscherner

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