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Premiere im Wohnzimmer


By unti - Posted on 12 September 2012

Premiere im Wohnzimmer

Sie sind wieder da - der BTV 1850 konnte seinen Betriebsunfall, welchen den Abstieg in die Landesliga zur Folge hatte, in nur einer Saison wieder ausbügeln.

Am Sonntag schicken sich die Spieler von Trainer Denis Niehusen an, dem Polizei SV die Suppe schon früh zu versalzen. Dass sie dazu in der Lage sein können, davon machte sich Coach Daniel Untermann im letzten Jahr selber ein Bild.

"Der Entwicklungsprozess der Kreuzberger ist bestens. Liessen sie im letzten Jahr durch eine Fehlentscheidung ihres Trainers gegen unsere Zweite noch einen Punkt liegen, war im Rückspiel ganz klar erkennbar, dass es da vorwärts ging. Und das Final Four erreicht man auch nicht im Vorbeigehen."

Nicht umsonst hat Trainer Untermann die BTVer als Geheimtipp genannt, wenn es um die vorderen Plätze geht. Mit dem Kopf des Teams Georg Jobs oder aber Magnus und Konrad John stehen gute Mannen im Kader der Kreuzberger.

Trotz aller Vorschusslorbeeren erwartet Untermann allerdings von seinem Team eine ansprechende Leistung, an deren Ende die nächsten zwei Punkte stehen sollen.

Für Stimmung wird gesorgt sein. Erst spielt die 3. Herren um 12.45 Uhr ebenfalls gegen BTV und will dort den hervorragenden Saisonstart fortsetzen, dann ist die 2. Herren um 15 Uhr an der Reihe, um gegen Köpenick die ersten Zähler einzufahren.

"Mario Dummert und Jan Müller haben mit Ihrem Organisationsteam wieder eine Menge auf die Beine gestellt, jetzt wollen wir ihnen dafür auch etwas zurückgeben.", so die klare Ansage von Kapitän Denny Groth.

Die Fans und Mannschaften sind aufgerufen, alle drei Männerteams an diesem Tag zu unterstützen. Ab 16 Uhr wird es dann auch wie immer Freibier am Berliner Pilsener Stand geben.

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Am Sonntag den 09.09.2012 war es endlich wieder soweit. Endlich wieder Punktspiele, endlich wieder Kampf, endlich wieder im Berliner Oberhaus.

Wer weiß was von den oben genannten Punkten es war, doch die Mannschaft war heiß und wild entschlossen dieses Spiel, von Anfang an, an sich zu reißen. Nach konzentrierter, intensiver wenn doch auch zerfahrener Saisonvorbereitung, da immer wieder Spieler urlaubsbedingt oder wegen Krankheit fehlten, schienen wir auf den Punkt hin fit zu sein.

Und so ging das Spiel mit einem gefühlten Run von 8:0 unsererseits los. Es war wirklich atemberaubend, wie gut die Abwehrteile trotz fehlender Kommunikation ineinander griffen. Es tat einfach jeder was er sollte und alles was zugelassen wurde, war nicht gefährlicher als der Wurf eines dreizehnjährigen aus 10 Metern Entfernung. Das klingt jetzt verdammt hart, aber FES schien anfangs wirklich völlig überfordert. Das sollte sich später noch ändern…

Tatsächlich fiel aus Sicht der SG FES 10min lang kein Tor. Allerdings waren unsere gefühlten 8 Tore leider nicht mehr als drei auf der Anzeigetafel. Festzuhalten bleibt dennoch eine stark überlegene erste Halbzeit. Wenn etwas durchkam war Tom zur Stelle, der wirklich eine überragende erste Hälfte ablieferte und sogar das Feingefühl bewies – genau im richtigen Moment rauszugehen – um Wesi mal eben zwei Siebenmeter rausfischen zu lassen.

Alles schön und gut. Aus einer solchen Halbzeit muss man mit mindestens zehn Toren plus hinausgehen, gerade gegen schon traditionell kämpfende, beißende FES’ler (Fort.Biesdorfer). Da hilft einem auch die gefühlte Überlegenheit, die damit verbundene psychologische Komponente nicht weiter. Die erste Halbzeit wurde mit drei Toren plus gewonnen, was zu wenig ist und schon allein mit dem vorhergehenden Absatz leicht zu erklären ist.

Die zweite Halbzeit war wie zu erwarten äußerst kampfbetont. Die FES’ler verließen die Kabine spät. Offensichtlich gab es eine Menge zu bereden und denn starteten sie auch sehr kämpferisch in die zweite Halbzeit. Es wurde hitziger und die mitgereisten FES’ler, die später teilweise gegen unsere zweite spielen sollten, machten ihrem Unmut über die Schiedsrichterentscheidungen immer wieder mächtig Luft. Die Stimmung war also top…fehlte nur noch ein Mega enger Schlagabtausch. Darauf hatten die Jungs aus Biesdorf offenbar jede Menge Lust. Tor um Tor kamen sie heran und übernahmen zeitweise sogar die Führung. Die Chancenverwertung unsererseits ließ immer mehr zu wünschen übrig. Nachdem Tom sein zeitweiliges Tief erkannt und sich folgerichtig auswechseln lassen hatte, aber auch Wesi nicht wirklich in Tritt kam, brauchte es einen weiteren Tritt in Toms werten Hi***** …das er sich wieder auf die Platte machen sollte um das zu Ende zu bringen, was er in diesem Spiel angefangen hatte. Und das tat er denn auch!

Ich zähle jetzt lieber nicht nach zum wievielten Mal ich es sage: Es wäre nicht die FES, wenn sie nicht unerbittlich bis zum Schlusspfiff weiterkämpfen würden. Aus meiner Sicht lässt sich resümieren, dass wir dem vor zwei Jahren nicht hätten Stand halten können. Jeder Handballer weiß, dass das nichtmal was mit dem individuellen oder auch kollektiven handballerischen Können zu tun hat. Das ist einfach Erfahrung, Biss, Reife und Selbstvertrauen und sowas dauert. Wir haben all das gewonnen jeder einzelne Teil dieser Mannschaft. Und verwunderliche Weise auch dieses niedliche Wesen mit dem kleinen Wohlstandsbauch…der noch garnicht so lange in unseren Gefilden unterwegs ist. Das eben genannte runde Ding in der Körpermitte des Heiko’s (was er vor Beginn des Spiels noch wie einen Schatz streichelte), setzte eben dieser – nach seiner ersten Einwechslung in ein offizielles Punktspiel für den BTV – gekonnt in Bewegung um mit Höchstgeschwindigkeit in eine Lücke zu stoßen und einzumünzen, als sei es nichts. Ich erwähne diese Situation so explizit und keine andere, weil sie zeigt wozu wir mittlerweile in der Lage sein können. Jeder übernimmt Verantwortung und solche Situationen entscheiden Spiele. Nicht weil es der Ausgleich oder das Siegtor ist, sondern weil es eine Message sendet an alle Beteiligten. Mittlerweile ist fast jeder Spieler in der Mannschaft in der Lage auch mal diese Verantwortung zu übernehmen. Wie man sieht selbst ein Neuzugang wie Heiko Schätzchen. Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir daran glaubten, die ganze Zeit. Dieser Glaube ging auch in keiner Phase des Spiels verloren und das sah man auch von Außen.

Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir es mehr wollten und mehr kämpften als die SG FES!

Der Form halber noch die letzte Minute:

Erste dreißig Sekunden: FES gleicht aus

Es stehen noch 25 Sekunden auf der Uhr.

Die Zeit ist angehalten.

Es geht ziemlich rund, warum weiß ich nicht mehr.

FES rückt sehr offensiv raus, wir spielen rum – Foul 15 Sekunden zu spielen – auf der Mitte 15m vom Tor entfernt.

Es wird ausgeführt, (10Sek.) der Ball wandert nach linksaußen und Inte schließt ab, da er genügend Platz hat.

Der Ball prallt vom Torhüter ab und flattert nach rechtsaußen zum völlig freien Magnus. Der versenkt!

8 Sekunden übrig. Die FES braucht recht lange um den Ball nach vorne zu tragen

bekommt aber noch einen Freiwurf aus 10m Entfernung. Direkt ausgeführt, keine Gefahr – gewonnen!

Damit haben wir seit drei Jahren das erste Auftaktspiel gewonnen. Mal sehen wo uns das hinführt ;)

Konrad

Quelle: www.btv1850.de

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Das erste Saisonspiel ist immer etwas besonderes, mehr Nervosität und Anspannung, die Ungewissheit, wo man steht und das Wissen um die Bedeutung eines guten Auftakts! Und die SG FES kam überhaupt nicht auf die Platte, zu keiner Zeit fand der Fünftplatzierte der letztjährigen VL-Saison zu seinem Spiel. Insgesamt zu weit weg von der Abwehr, zu wenig Druck, über weite Strecken ohne Umsetzung der Konzepte und im Torabschluss, obwohl vom Coach gut eingestellt auf den gegnerischen Keeper, vor allem in Hälfte 1 unterirdisch. Verbunden mit einer für FESte Verhältnisse wahnwitzigen Anzahl an 2min-Strafen grenzt es fast schon an ein Wunder, dass in Halbzeit 2 plötzlich eine 22:20-Führung zu Buche Stand - bekanntlich gibt es aber kein Wunder, nein, der BTV war ganz einfach ein Gegner, den du an einem "normalen" Tag schlagen musst! Die Kreuzberger waren im Angriff nicht minder einfältig, der Hauptspielzug war die 3-Mann-Freiwurf-"Kombination", die zu allem Überfluss auch noch mehrfach vom Block abgeprallt ins Tor fielen. Der gefühlte Großteil der Tore (vor allem in Hälfte 1) erzielte das Heimteam über die Kontermöglichkeiten aufgrund unseres schwachen Angriffsspiels. In den letzten Jahren haben wir solche Spiele am Ende mit +1 gewonnen, diesmal war es anders, 30 Sekunden vor Schluss, 26:26, mal wieder 4 gegen 6 auf dem Feld, kommt der BTV von Linksaußen zum Wurf, Marcus hält hervorragend, der Ball segelt jedoch auf die ob der Unterzahl natürlich eher verweiste linke Abwehrseite, wo der Kreuzberger Linksaußen den Abpraller bekommt und trifft - der krönende Abschluss eines wirklich miserablen Spiels!
Lichtblicke an diesem Tag waren Jan, mit sehr guter Quote insbesondere von Rechtsaußen und Marcus, der in Hälfte 2 durchaus ansprechend hielt. Auch Renne überraschte nach langer Verletzungspause und könnte entgegen der Erwartungen doch bereits in den ersten Spielen eine echte Alternative sein. Vom Einsatz her kann dem Team kein Vorwurf gemacht werden, trotz unzähliger strittiger Entscheidungen und trotz dem ganz schwachen Spiel im ersten Abschnitt glaubte das Team an sich und hatte das Spiel gedreht - um es dann allerdings aus unerklärlichen Gründen wieder aus der Hand zu geben.
Fazit: Finden beide Teams im weiteren Verlauf der Saison nicht zu deutlichen Leistungssteigerungen geht es im Rückspiel nur um die Verteilung der Plätze 11 und 12... Das war nichts!
Statistik wird nachgereicht...
Roman

Quelle: www.sg-fes.de

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SG Ajax/­Altglienicke - Turnsport 1911 18:14 (9:7) Nachdem die Mannschaft am Pokalwochenende keine Mühe hatte, sich klar gegen TMBW III durchzusetzen, wartete mit Turnsport 1911 eine Mannschaft auf uns, die uns über die gesamte Spielzeit alles Abverlangen würde, dass sah man schon bei der Erwärmung. Die körperliche Präsenz dieser Mannschaft war schon enorm.

Wir kamen gut ins Spiel und führten schnell mit 6:2. Turnsport 1911 kam zu diesem Zeitpunkt mit unserer sehr aggressiven und disziplinierten Deckungsarbeit überhaupt nicht zurecht.

Mitte der 1.Halbzeit stellte sich unserer Gegner dann besser auf unser Angriffsspiel ein und wir bekamen im Angriff immer mehr Probleme, uns gegen die sehr starke Abwehrarbeit unserer Gäste durchzusetzen. Da Turnsport 1911 sich im Angriff ebenfalls nicht richtig durchsetzen konnte, war schnell klar, heute entscheiden die Deckungsreihen dieses Spiel, denn viele Tore werden nicht fallen. Das Halbzeitergebnis von 9:7 drückt dies auch deutlich aus.

In der 2. Halbzeit sollte es noch schlimmer werden, denn weder wir, noch unser Gegner waren in der Lage zum Torerfolg zu kommen. Nach 45 Minuten ging Turnsport 1911 zum ersten mal in Führung, es stand 9:10.

Diesen Rückstand haben wir wohl auch gebraucht, denn ab diesem Zeitpunkt wurde es wieder ein richtig gutes Spiel von uns. Wir holten den Rückstand auf und setzten uns Tor um Tor vom Gegner ab. Jörg hielt mit einer überragenden Leistung unseren Kasten nahezu sauber und im Angriff konnten wir uns endlich gegen die starke Deckung und gegen einen super Torwart durchsetzen, der uns im laufe des Spiels mehrere freie Würfe und 5 siebener abnahm. Kupi, Chemo und endlich auch mal Basti haben uns in der Schlussphase dann zu einem vollkommen verdienten Sieg geworfen.

Es war schön zu sehen, wie fit sich unsere Mannschaft präsentiert hat, denn wir hatten überhaupt keine Probleme körperlich dagegen zuhalten. Da haben wir wohl nicht so viel falsch gemacht.

Einen ganz, ganz großen Dank an unsere Fans. Was sie auf der Tribüne abgezogen haben, war der Wahnsinn. Unglaublich.

Natürlich wurde der Sieg gebührend gefeiert, wobei uns Sven mal wieder super unterstützt hat. Danke Sven.

Noch ein Wort zu den Spielern, die wenig oder gar nicht gespielt haben. Ihr werdet alle noch genug Einsatzzeiten bekommen, die Saison wird lang und hart, da wird jeder einzelne gebraucht, also Kopf hoch.

Tore: Steffen Kupetz 7, Adrian Haase 0, Paul Zetsche 2, Andre Willim 0, Steffen Seeber 0, Andre Schemitzek 5, Sebastian Grenz 2, Michael Lindemann 0, Heiko Kleemann 0, Ronny Schulz 2, Maik Hentschel 0

Torsten Nischwitz

Quelle: http://handball.vsg-altglienicke.de

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