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PSV die Zwote vs. SG TMBW Berlin II


By ultra - Posted on 16 November 2015

PSV die Zwote vs. SG TMBW Berlin II

Mit endlich mal fast Allen an Deck, war die Maßgabe klar, wir wollen zu Hause gegen den Tabellennachbarn 2 Punkte holen. Und so entwickelte sich von Anfang an, ein spannender Schlagabtausch in dem keine Mannschaft sich mit mehr als 1 Tor absetzen konnte. Erstmals beim Stand von 8:6 hatten wir einen kleinen Vorteil, nutzten aber in dieser Phase die Einladungen des Gegners nicht, sondern bauten eher den TMBW-Torwart auf. Mit einem unnötigen Gegentor ging es dann mit 11:13 in die HZ.

Mit einem sehr guten Start und einem schnellem Angriffsspiel konnten wir mit Beginn der zweiten HZ schnell wieder Ausgleichen und sogar mit 15:14 in Führung gehen. Bis zum 21:21 war es wieder ein Kopf- an Kopf-Rennen und trotz starker Kampfmoral müssen wir in dieser Phase cleverer spielen und unsere Überzahl besser organisieren. Stattdessen wird der Gegner zum Torewerfen eingeladen und kann sich erstmals mit 3 Toren (21:24 und 23:26) absetzten. Die Einstellung stimmte jedoch und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kämpften wir uns wieder heran, um beim Stand von 27:27 kurz vor Schluss wieder auszugleichen. Wir hatten unsere Deckung schon offensiver ausgerichtet (3:3), da gelang es der SG beim Stand von 29:30 eine Minute vor Spielende auf 29:31 zu erhöhen. Mit einem schnellen Tor zum 30:31 sowie einer erneuten Umstellung zur Manndeckung kamen wir doch noch einmal 15 Sek. vor Schluss an den Ball und konnten Chris freispielen, der den Ball zum viel umjubelten 31:31 einnetzte. Unterm Strich ist der Punktgewinn der geschlossenen Mannschaftsleistung sowie der endlich erwachten Kampfmoral (Einstellung) zu zuschreiben, auch wenn zum Schluss die Punkteteilung etwas glücklich (danke Bundte) ausfiel.

3-2-1-Danke-Team

Kai

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Befreiungsschlag verpasst

Das Kellerduell. Tabellenletzer gegen Vorletzter. So oder mit vielen weiteren Worten hätte man die Brisanz dieses Duells beschreiben können. Beide Teams gleich miserabel in die Saison gestartet, doch zuletzt unterschiedliche Formkurven. Wir fielen nach dem Unentschieden gegen die favorisierten Turnsportler in ein tiefes (ausfallbedingtes) Loch, um dann mit deutlich verbesserter Form in Pokal und Liga für Hoffnung zu sorgen, während der PSV mal zwischendurch die zweite Hellersdorfer Vertretung wegputze um dann von Rolle weggefegt zu werden. Wir hofften also unsere aufsteigende Formkurve über die Spielpause konservieren zu können. Leider standen nur 10 Feldspieler zur Verfügung, darunter erstmals auch wieder Sportsfreund Meyer, der nach genesener Schulterverletzung wieder ins Spielgeschehen eingreifen durfte.

Wir sahen uns zu Beginn einer jungen, quirligen Mannschaft gegenüber, die wir bis auf einige Rückraumwürfe gut verteidigen konnten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen zu Seiten der Polizisten, die ab der zehnten Minute stets mit 1-2 Toren führten. Als der PSV eine doppelte Überzahl beim Stand von 9:7 mit 0:1 verlor, war das Momentum plötzlich auf unserer Seite und wir konnten bis zum Pausenpfiff auf 11:13 enteilen.

Wir konnten mit der bisherigen Leistung recht zufrieden sein, einzig die Passivität der Abwehr gegenüber den Rückraumschützen machte etwas Sorge. Während wir kaum wechseln konnten, stellten sich uns in der zweiten Halbzeit vier frische Polizisten in den Weg, die bis dahin noch nicht gespielt hatten. Das Spiel setzte sich wie im ersten Durchgang fort, wechselnde Führungen sorgten für ordentlich Spannung. Springen wir in Minute 55: Eine nicht ganz verständliche Zeitstrafe sollte wieder für einen positiven Verlauf sorgen, so dass wir wieder auf zwei Tore enteilen konnten. Durch eine weitere Zeitstrafe gegen uns konnte die nun inzwischen zur Manndeckung transformierte Abwehr des PSV einen Ballgewinn provozieren, der zum Tor führte. 30 Sekunden noch auf der Uhr. Machste mal ´n bißchen ruhiger. Sollte man zumindest denken. Ohne Not lässt man sich zu einem schwierigen Wurf bringen, der vom Keeper des Gastgebers entschärft wird und den direkten Gegenstoß einleitete. Da konnte dann auch Alex, der wie gewohnt einen guten Job leistete, nichts mehr gegen ausrichten. Hängende Köpfe, viel Frust ob der verpassten doppelten Punkteausbeute.

Die Punkteteilung ist mehr als ärgerlich, da man eigentlich alles in den eigenen Händen hatte den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Nun findet man sich weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz wieder und die anstehenden Aufgaben gegen Rotation II und CHC werden nicht einfacher, belegen diese beiden Mannschaften doch die beiden Aufstiegsplätze. Nächsten Samstag steht das Pokalderby gegen OSF III auf dem Programm. Wir wollen die knappe Pleite in der Liga vergessen machen und in die nächste Pokalrunde einziehen. Über Unterstützung auf den Rängen würden wir uns freuen.

Spielfilm: 3:3 ; 8:6; 11:11 ; 11:13 (Hz.) ; 15:14 ; 17:19 ; 21:20 ; 21:24 ; 26:26 ; 29:31 ; 31:31

Polchow, Haas
Fritz (12/1), Voß (6), Keller, Eckardt (je 4), Wesch (2/1), Kaya, Rath, Hösch (je 1), Meyer, Steinicke

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