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Punktlandung im Spitzenspiel - Wild Boys entreissen Spandau den sicheren Sieg


By unti - Posted on 14 November 2011

Punktlandung im Spitzenspiel - Wild Boys entreissen Spandau den sicheren Sieg

Samstagabend, 20.26 Uhr, die SG ASC/VfV Spandau führt in heimischer Halle mit 26:22 gegen den Tabellenführer vom PSV Berlin.

Was war bis dahin geschehen? Die Gastgeber starteten prächtig ins Match und die Wild Boys bestanden in der Offensive zu diesem Zeitpunkt nur aus Niclas Schauer, der sich in unnachahmlicher Manier ein ums andere Mal durch die gegnerischen Reihen tankte.
Das war es dann aber auch mit aller Herrlichkeit, denn das Spiel der Wild Boys kam nicht ins Rollen.

Dann die dramatischste Szene des Abends. Der Spandauer Spielertrainer stieß unglücklich nach erfolgreichem Kopfleger mit PSV-Keeper Philipp Pohl zusammen und verletzte sich schwer. Stark blutend und taumelnd wurde der Ex-Bundesligist von der medizinischen Abteilung des PSV unter wüsten Beschimpfungen des "Fachpublikums" betreut, bis der Krankenwagen eintraf.

Dem Kampfgeist der Spandauer tat dieser Ausfall allerdings keinen Abbruch und über einen 13:13-Halbzeitstand und eine zwischenzeitliche 19:17-Führung der Wild Boys, konnten die Hausherren davon ziehen.

Eben bis zu jenem 22:26 aus PSV-Sicht.

Was dann folgte, war nichts für schwache Nerven. Nachdem Martin Berger alle Reserven aufgebraucht hatte, schleppte er sich vom Feld, für ihn wieder auf der Platte Simon Kapa, der stark begann, dann stark nachließ und gewechselt wurde. Diese Pause schien ihm gut getan zu haben. Er netzte nun alles ein, was er in die Hände bekam. Das Angriffsspiel hatte nach der Einwechslung von Kapitän Trambow nun deutliche Strukturen und der Vorsprung der Spandauer schmolz dahin.
Dennis Wittkopf hätte mit seinem 7. Siebenmeter alles klar machen können, doch er vergab. Spandau nochmals im Angriff. Durcheinander, Freiwurf, Block. Die miserablen Schiedsrichter Klappauf/Thom, nie auf der Höhe des Spielgeschehens und Grund für die Härte und Hektik auf dem Feld, verdienten sich mit dem fehlerfreien Abpfiff zumindest zwei Punkte in der Schiedsrichterbewertung.

Und dieser Abpfiff bedeutete den Sieg. Innerhalb weniger Minuten entrissen die Wild Boysden Spandauern zwei sicher geglaubte Punkte und wucherten mit ihrer Fitneß in den Schlussminuten. Während die Spandauer sich damit vorerst aus dem Titelrennen verabschiedeten, feierten die Fans und das Team frenetisch diesen Last-Minute-Sieg.

"Am Ende einer vor reicht!", diktierte Rainer Untermann seinem Filius nach dem Abpfiff ins Trainerbüchlein. Der Coach selber war sichtlich mitgenommen durch den Spielverlauf, freute sich aber "über diesen beiden Big-Points". "Wir waren heute angeschlagen, haben aber gekämpft bis zum Ende und das zählt. Weiter zu Null.", so Untermann.

Die Wild Boys stehen damit weiterhin mit weisser Weste an der Tabellenspitze, müssen ihre Ambitionen kommenden Samstag in heimischer Halle wieder unter Beweis stellen. Gegner wird dann die Reserve der SG OSC-Schöneberg-Friedenau sein.

Pohl (58 Min), D.Finck (2 Min); Sirotenko (1), Kapa (8), Thümmler (2), C.Untermann (1), Schauer (3), Schmidt, Groth, J.Finck, Wittkopf (8/6), Berger (3), Trambow (1), Meß.

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