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Rehabilitiert und gut gekämpft - Wild Boys unterliegen Rudow im Landespokal 26:28


By unti - Posted on 08 Januar 2012

Rehabilitiert und gut gekämpft - Wild Boys unterliegen Rudow im Landespokal 26:28

Das Los wollte es so, die beiden besten Teams der Landesmeisterschaft sollten auch im Landespokal die Klingen kreuzen.
Nach dem Hinspiel der Saison, welches der TSV Rudow mit 33:22 deutlich für sich entschied, konnte einem Angst und Bange werden. Es sollte anders kommen.

Die Halle in der Neuhofer Straße zum Bersten gefüllt, vor allem die Anhänger des Polizei SV liessen sich nicht bitten und kamen in Scharen zum Neujahrsauftakt. Auch der 2. Mannschaft wurde bereits im Vorspiel jegliche Unterstützung von der Tribüne zuteil, während die Rudower Fans erst zum Hauptspiel des Tages in die Halle pilgerten.

Der Start versprach bereits, dass es nicht einseitig werden sollte. Mit forschem Spiel und schnellen Kombinationen schenkten sich beide Teams nichts.

Die Wild Boys drückten dem Geschehen zwar den Stempel auf, letztendlich sollte aber die Chancenauswertung sich später als spielentscheidend herausstellen. Denn schon in der ersten Hälfte ließ man klare Konterchancen liegen und konnte erstmals in der Saison die Strafwürfe nicht im gegnerischen Kasten unterbringen.

Das Spiel wog hin und her, Rudow setzte sich leicht ab. Doch die Spieler um den erneut überragenden Niclas Schauer, sowie einen wieder erstarkten Philipp Pohl gaben sich nicht auf und kämpften. Kurz vor der Halbzeit dann der erste große Aufreger des Spiels, als Ex-Bundesligaspieler Sebastian Heck per Faustschlag Dennis Wittkopf aus der Luft holte. Statt den dunkelroten Karton zu zücken, übersahen die Schiedsrichter dieses unsportliche Unterfangen.
Mit 11:13 ging es in die Kabine.

Die Spannung in der zweiten Hälfte liess nicht nach. Rassig, kämpferisch, ein Spiel, was der hohen Erwartung gerecht wurde. Beim 22:21 hatte man dann endlich das Spiel zurück geholt, doch es sollte nicht reichen.
Mit Ach und Krach rettete sich die alte Rudower Truppe über die Ziellinie und ausgerechnet Heck war es vorbehalten, den entscheidenden Treffer zum 28:26 für den TSV zu setzen.

Dies war auch der Endstand eines tollen Handballnachmittags. Auch wenn den Spielern des Polizei SV die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand, war man im Trainerteam nicht unzufrieden. "Nach der Klatsche im Saisonspiel, war das heute eine deutliche Steigerung. Machen wir die Strafwürfe und Konter rein, gewinnen wir das Spiel sogar deutlich. Da hat uns ein wenig Abgeklärtheit gefehlt. Aber es gibt Zuversicht, die Meisterschaft nicht abschreiben zu müssen.", so Coach Untermann nach dem Spiel im Interview mit dem Rudower-Handball-TV (Link zum Interview wird nachgeliefert).

Nun kann man sich vollends auf die Meisterschaft konzentrieren und die am kommenden Freitag beginnende Rückrunde mit großem Ehrgeiz angehen.

Pohl (1.-60.), D. Finck; Sirotenko (2), Trambow (1), Kraft, Schauer (7), Schmidt, Buchholz (1), Jetschni, Groth, J. Finck (5), Wittkopf (3), Berger (7/1), Ninnemann

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Das Achtelfinale des HVB-Pokals bescherte uns mit viel Losglück gleich drei interessante Heimspiele. Im ersten Spiel hatte unsere ersatzgeschwächte zweite Mannschaft mit einem starken Comeback-Sieg nach hohem Rückstand in der ersten Halbzeit die zweite Vertretung vom Polizei SV aus dem Pokal gekegelt. Glückwunsch dazu, Jungs!
Im zweiten Spiel war es an uns, der ersten Mannschaft von Polizei SV am Wochenende 18./19.02.2012, wenn das Viertelfinale ausgetragen wird, ein paar handballfreie Tage zukommen zu lassen. Beim letzten Aufeinandertreffen Anfang Dezember wurde PSV mit einer gehörigen Klatsche zu ihrer Weihnachtsfeier geschickt, was dort, wie es auf der PSV-Homepage zu lesen war, zu gehörigem Unmut führte.
Abgeschlossen wurde der Spieltag durch unsere alten Herren, die gegen die in der Oberliga Ostsee Spree spielenden Preußen antraten und leider nach großen Kampf aussschieden. Doch zurück zu unserem Spiel.

Gleich zu Beginn wurde klar, dass das Spiel diesmal nicht eine so deutliche Angelegenheit wie beim Elf-Tore Sieg im Dezember wurde. Beide Mannschaften verhinderten erfolgreich, dass sich der jeweils andere absetzen konnte. Bezeichnend hierfür war, dass keine in der ersten Halbzeit eine Führung herausspielen konnte, die höher als zwei Tore war. Hauptgrund hierfür war, dass auf unserer Seite nicht die taktische Disziplin gezeigt wurde, mit der wir PSV vier Wochen zuvor zermürbt hatten. Oftmals wurde einfach nicht bis zur klaren Chance gewartet, sondern das Glück in optimistschen Einzelaktionen gesucht. Darüber hinaus kam PSV mit Mitteln zu Toren, auf die uns der Coach vorher eingestellt hatte, die aber nicht unterbunden wurden. Gepaart wurde das damit, dass wir unnötig Energie darauf verwandten, gegen die Schiedsrichter zu wettern (Insgesamt sieben 7m für PSV, vier 7m für Rudow - vier Zeitstafen für PSV, sieben Strafen für Rudow). Glückerweise warfen die Spieler von PSV die zahlreichen ihnen zugesprochenen Siebenmeter, nachdem sie zwei Mal an Oliver Klein gescheitert waren, freiwillig neben das Tor. Anzumerken ist, dass wir uns allerdings mit einer Siebenmeterquote von 50 Prozent auch nicht gerade mit Ruhm überschütteten. Endstand einer sehr umkämpften ersten Hälfte: 13:11 für Rudow.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich genauso wie die Erste. Taktische Undiszipliniertheiten unserseits verhinderten erneut, dass wir uns absetzen konnten. Eine etwas bessere Abwehrleistung kompensierten wir leider mit einer schwächeren Torausbeute. Lars Schneegaß, den PSV aufgrund seines Fehlens im Saisonspiel nicht auf dem Zettel hatte, spielte aber eine starke zweite Halbzeit und versorgte uns in Schwächeperioden stets mit Toren, von denen er am Ende sieben auf dem Zettel hatte. Dennoch gerieten wir in der 48sten Minute erstmalig in Rückstand (21:22). Ab diesem Zeitpunkt legten wir jedoch den Schalter um. Der Rückstand wurde prompt in ein 23:22 gedreht. Auch Phillip Höhna, der PSV im Dezember noch mit zwölf Treffern die Hütte kaputtgeschossen hatte, fand nach viel Wurfpech in der ersten Halbzeit jetzt wieder Mittel und Wege zu einfach Toren, sodass in den letzten zehn Minuten nichts mehr anbrannte und wir mit drei Toren in Führung gingen. PSV kam zwar noch einmal etwas heran, hatte aber nicht mehr die Chance zum Ausgleich. Mit 26:24 verlor nun die Truppe von Trainer Untermann auch das zweite Aufeinandertreffen gegen uns. Wir sind gespannt, wie es sich zum Ende Saison beim dritten Aufeinandertreffen verhält.

Zwei von drei Rudower Mannschaften haben den Weg ins Viertelfinale gefunden. Mal schauen, was der Lostopf für uns ausspuckt. Wir hoffen natürlich wieder auf Heimspiele. Mit den Oberligsten Rotation Prenzlauerberg, TMBW, Schöneberg und Preussen sind noch ziemlich schwere Brocken im Topf. Die Alternative sind die im oberen Drittel der Verbandsliga platzierten Mannschaften aus Hermsdorf und Spandau. Wir hoffen natürlich, dass wir nicht gegen unsere zweite Mannschaft, dem einzigen Landesligavertreter, spielen müssen, auch wenn Rudow dann schon mit einer Mannschaft sicher am 31.03.2012 im Final Four vertreten wäre.

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Es spielten für den TSV Rudow:
Im Tor: Oliver Klein (4/6 7m gehalten), Stefan Burkhardt (1/1)
Phillip Gohl (8 Tore/ davon 1 7m), Lars Schneegaß (7), Phillip Höhna (5), Sebastian Heck (4), Marian Blanke (2/1), Alexander Ottho (2), Andre Meyer (2), Arne Brandt, Nico Brandt, Andy Baltruschat, Meik Beer

Quelle: www.handballrudow.de

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