Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Saisonabschluß beim HC Spreewald


By ultra - Posted on 16 Mai 2011

Saisonabschluß beim HC Spreewald

Der Verlauf sowie der Ausgang des Spiels war typisch und repräsentativ für die nahezu gesamte Rückrunde. Dennoch möchte ich sich der Vorstand und das Team an dieser Stelle nochmal bei allen Fans in der gesamten Saison bedanken, die sowohl vor heimischer Kulisse als auch in der Fremde alles für die Mannschaft gegeben haben, egal welches Resultat an der Anzeigetafel abzulesen war! Ein absolut vorzeigbarer Support, den sich sicherlich auch andere Teams in der Liga gewünscht hätten.

Der PSV-Anhang freut sich bereits sehr auf die bevorstehende "Mission Wiederaufstieg" und wird auch in der Saison 2011/2012 wieder als 8. Mann die Mannschaft lautstark nach vorne peitschen!

Ein Dank an dieser Stelle geht auch in die Richtung des HC Spreewald, der ein toller Gastgeber war! Wir wünschen Euch viel Erfolg für die Rückkehr ins Oberhaus...

Tags
Bild des Benutzers ultra

HC Spreewald verabschiedet sich mit Sieg aus Ostsee-Spree-Liga

Mit einem hart erkämpften Sieg verabschiedeten sich die Männer des HC Spreewald aus der Ostsee-Spree-Liga am vergangenen Sonnabend in Luckau. Wer erwartet hat, dass beide Mannschaften nur noch lustlosen, langweiligen Handball bieten, der wird sich verwundert die Augen gerieben haben. Auch wenn es für beide Mannschaften sportlich nur noch um den vorletzten Tabellenplatz ging, kämpften diese bis zu letzten Spielminute, als ginge es um den Aufstieg oder Nichtabstieg.

Zunächst wurden vor Spielbeginn die Abgänge Robert Magister (Rechtsaußen – geht nach Senftenberg zurück), Christopher Faatz (Rückraum – geht nach Calau zurück) und Steffen Löwendorf (Rückraum Mitte – wechselt nach Ludwigsfelde) verabschiedet, dazu wurde Torhüter Tomasz Wilkosz wegen seiner besonderen Leistungen und der wichtigen Unterstützung als Kapitän der Mannschaft geehrt.

Offensichtlich war die Wehmut über die Abgänge und Ehrungen zu groß, jedenfalls begann die Mannschaft sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sehr verhalten und lies sich mehrmals vom schnellen Gegner PSV Berlin ausspielen und vorführen. Dank einiger Einzelaktionen von Nils Werner und schön heraus gespielten Kreistore durch Chris Guhrenz gelang es der HC-Sieben, den Rückstand in der ersten Hälfte auf nicht mehr als 3 Tore heran wachsen zu lassen. Die Auszeit nach 20 Minuten, in der die Abwehrmängel angesprochen wurden, trug dahingehend Früchte, dass der Rückstand zum Pausenpfiff durch ein spektakulären direkt verwandelten Freiwurf von Jens Kranick auf 15:16 verkürzt werden konnte.

In der Pause nahmen sich Trainerteam und Mannschaft nochmals vor, mehr als Team in der Abwehr füreinander einzustehen und im Angriff diszipliniert die für den Gegner vorbereiteten Kombinationen durchzuspielen. Dies sollte das Erfolgsrezept sein!

Angefangen von Ken Karstädt, welcher in der ersten Hälfte unglücklich agierte und in der zweiten wie vernagelt nur noch 10 Gegentore mittels riesiger Paraden zuließ, fand der PSV Berlin nun einen Abwehrverband vor sich! Alle Spieler zeigten bereits durch die Körpersprache, dass ein Vorbeikommen nur noch mit deutlich mehr Gegenwehr möglich war. Die Mannschaft raufte sich zusammen und konnte mittels gut heraus gespielter Kombinationen aus einer sicheren Deckung heraus von 16:16 über 21:18 auf 25:23 einen leichten Vorteil erspielen. Die zweite und dritte Zeitstrafe für Pascal Freund, der damit aus dem Spiel ausschied sowie die erste und zweite Zeitstrafe für Nils Werner sorgten dafür, dass der HC Spreewald in der 50. Minute 4 Minuten mit 4 Feldspielern durchstehen musste. Das Spiel drohte, wie oftmals während der Saison geschehen, zugunsten des Gegners zu kippen. Dann kam jedoch die Stunde von Steven Schnitzer und Felix Schulz. Innerhalb dieser 4 Minuten gelang des beiden, bei nur einem Gegentor durch einen unbändigen Kampfgeist und Siegeswillen auf 28:24 davon zu ziehen. Wichtige Torhüterparaden und schnell ausgeführte Konter überraschten die in Überzahl agierenden Berliner.

Trotz Auszeit des Gegners gelang es den Berlinern nicht mehr, ihr agiles und taktische schnelles Spiel erfolgreich umzusetzen. Ein um das andere Mal wurden Sie durch aufopferungsvoll kämpfende Spreewälder aufgehalten und gnadenlos ausgekontert.

Mit dem Schlusspfiff verabschiedete sich der scheidende Rechtsaußen Robert Magister noch mit seinem Tor zum Endstand von 30:26. Damit gelang der Mannschaft, mit diesem Erfolg einen Punkt mehr als in der Hinrunde zu erzielen und die rote Laterne für den Tabellenletzten noch an PSV Berlin abzugeben.

Die nächsten Wochen wird sich die Mannschaft lediglich einmal wöchentlich zum Laufen treffen, um dann ab Juli in die Vorbereitung für die kommende Saison in der Brandenburgliga zu starten.

Spieler und Torschützen:

Tomasz Wilkosz (Tor), Ken Karstädt (Tor), Steffen Löwendorf, Felix Schulz (2), Chris Guhrenz (4), Paul Schwebel, Pascal Freund (6), Robert Magister (1), Christopher Faatz, Jens Kranick (5), Tino Waegner, Nils Werner (9 / davon 2 x 7m), Steven Schnitzer (3) und Robert Schwengber

Quelle: www.hc-spreewald.de

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr