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Schwache Chancenverwertung besiegelt Niederlage


By Ecki - Posted on 23 September 2012

Schwache Chancenverwertung besiegelt Niederlage

1.C-Jugend Verbandsliga: SG TMBW – Polizei SV 24:16

Am dritten Spieltag ging es für die Spieler der 1.C-Jugend nach Tempelhof zur SG TMBW. Die Tempelhofer, die man genauso wie Narva und OSF gut aus der Vorbereitung kannte, konnten ihre ersten beiden Spiele gewinnen und wollten auch gegen uns ihre weiße Weste halten. Da man in der Vorbereitung zweimal das Nachsehen hatte, waren alle gewarnt und jeder kannte die Stärken des Gastgebers, wusste aber auch, dass die SG TMBW trotz ihrer Favoritenrolle nicht unschlagbar ist.
Dementsprechend gingen wir guten Mutes in das Spiel und hofften unsere Außenseiterchancen nutzen zu können.

Wir starteten gut in das Spiel und konnten uns nach anfänglichem Rückstand auf drei Tore absetzen (0:1; 4:3, 4:7). Besonders die gut stehende Abwehr ließ in 12min lediglich drei Gegentore zu, sodass der Trainer des Gastgebers gezwungen war eine Auszeit zu nehmen.
Leider konnten wir nach dieser aber nicht mehr an unsere starke Leistung zu Beginn es Spiels anknüpfen. So kassierten wir sechs Tore in Folge ohne ein einziges zu werfen und lagen nun selbst mit drei Toren zurück (10:7). Besonders unsere Schwäche im Abschluss ermöglichte es dem Gegner davon zu ziehen, denn es gelang uns nach der Auszeit lediglich ein einziges Tor in 13min zu werfen und so gingen wir mit einem Rückstand in die Halbzeitpause, der nicht hätte sein müssen (12:8).

In der Halbzeit gab es nicht viel zu bemängeln… Die Abwehr stand gut und auch im Angriff spielte man sich teilweise sehr gute Chancen raus, auch wenn wir uns dafür nicht selber belohnten. Nach kurzer Verschnaufpause war man sich sicher dieses nun besser zu machen und ging auch in die 2.Halbzeit positiv gestimmt.

Zu Beginn der 2.Halbzeit leistete man sich dann neben den vielen Fehlwürfen aber auch noch einige technische Fehler, sodass sich TMBW schnell auf 6-7 Tore absetzen konnte (15:9; 18:11). Nachdem man die technischen Fehler abstellen konnte, schwächte man sich in der Abwehr durch insgesamt 3x 2min-Strafen, wodurch man kurzzeitig sogar in doppelter Unterzahl agieren musste. Trotzdem gelang es der SG TMBW sich „nur“ auf neun Tore abzusetzen, da auch sie sich in dieser Phase einige Fehler leisteten. Da man es aber in der gesamten 2.Halbzeit verpasste seine freien Würfen im Tor unterzukriegen, verloren wir auch die 2.Halbzeit mit 12:8, sodass beim Stande von 24:16 Schluss war.

Trotz dieser deutlichen Niederlage können die Jungs zufrieden mit ihrer Leistung und Einstellung sein. Die Niederlage wäre bei besserer Chancenverwertung deutlich niedriger ausgefallen und mit etwas Glück hätte man sogar etwas zählbares heute mitnehmen können. Wer aber ca. 20 Großchancen, wo man völlig frei vor dem Torwart steht, vergibt, der hat in diesem Moment auch zu recht verloren. So genügt beispielsweise ein Blick auf die Statistik, denn wir hatten nach 12min bereits knapp die Hälfte unserer Tore erzielt, konnten diese Quote aber leider nicht halten.

TMBW hat zwar durchaus verdient gewonnen, war heute aber sicherlich keine acht Tore besser als wir!
Gerade deshalb müssen wir in den nächsten Wochen an unseren Abschlussschwächen arbeiten, um danach auch gegen vermeintlich stärkere Gegner vielleicht ein paar Punkte einzufahren, denn heute haben wir es selbst verpasst, uns für unsere gute Leistung zu belohnen.

In vier Wochen erwartet uns dann der nächste starke Gegner mit der SG Preussen/Lira, bei der die Ausgangslage ähnlich sein sollte wie heute.
Ecki

Kader: Jüstel(3), Nowak(3), Bellmann(2), Musiol(2), Herse(2), Neugebauer(1), Dierberg(1), Fellmann(1), Kaufhold(1) und Pohl(/)

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Mit einem 24:16 Arbeitssieg gegen den Polizeisportverein verabschiedet sich die mC I in die vierwöchige Spielpause über die Herbstferien. Zunächst aber kamen die TMBWler in den ersten Minuten nur schwer in die Gänge und waren wenig präsent. Ganz im Gegensatz zu den Jungs vom PSV, denen man anmerkte, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Während die PSVler den Ball gut laufen ließen und ihre Spielzüge ruhig vortrugen, schloss TMBW manches Mal vorschnell ab, scheiterte aber auch mehrmals unglücklich an Pfosten und Latte. Folge: Nach einem zwischenzeitigen 4:4 konnte sich PSV auf 4:7 absetzen. Kurze Besinnung in einer Auszeit und die Mannschaft startete, unterstützt von einer guten Torwartleistung, einen 6:0-Lauf. Beim Stand von 12:8 ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpften die TMBW-Jungs dann nahtlos an das Ende der ersten Halbzeit an. Nach dem 12:9 starteten sie eine weitere kleine Serie zum 16:9, was nach 10 Minuten der zweiten Halbzeit eigentlich zu klaren Verhältnissen führte. Aber der Polizei-Nachwuchs zeigte weiter Engagement und Kampfgeist und wollte die Niederlage noch nicht akzeptieren. Doch die insgesamt gute TMBW-Abwehrarbeit und eine konstant gute Torwartleistung trugen Früchte: Kräfte und Konzentration des Gegners hatten sich aufgeraucht und reichten nicht mehr für eine Aufholjagd. Dass das Ergebnis nicht höher ausfiel, lag daran, dass dann auch bei den TMBW-Jungs fortan ein wenig die Spannung abfiel. Überzahlsituationen wurden nicht konsequent ausgespielt und auch Latte und Pfosten weiterhin aktiv ins Spiel einbezogen. Über 19:12 und 23:14 erreichte man das Ziel nach 50 Minuten mit 24:16.

Insgesamt ein Arbeitssieg gegen eine strukturiert und flüssig spielende PSV-Mannschaft, die sich seit dem Freundschaftsspiel im Frühsommer deutlich weiterentwickelt hat und in der Liga gegen andere, der Papierform nach vermeintlich stärkere Gegner Punkte holen wird, wenn sie an die heutige Leistung anknüpft.

Aufgrund der Herbstferien ist in der Liga jetzt erst einmal für vier Wochen Pause. Nach drei Spieltagen stehen drei Siege zu Buche, Platz 2 in der Tabelle punktgleich mit dem Ersten, AC Berlin / Eintracht Berlin, und die nach Gegentoren zweitbeste Abwehr der Liga. Gut gemacht, Jungs. Und es ist ein Zeichen von Respekt, wenn Gegner sich in Abwehraufstellungen und Angriffsvarianten an Euch ausrichten oder zur Beobachtung in der Halle vorbeischauen. Aber man muss auch sagen, dass die Gegner der ersten Spiele – bei aller Anerkennung – nicht zu den stärksten der Liga gehören. So stehen Spiele eben gegen AC Berlin und die Füchse sowie die Traditionsklubs Preußen, Hermsdorf, Rudow und Narva noch bevor. Also kein Grund zu Übermut, sondern zu weiterhin konzentrierter Trainingsarbeit. Während die Abwehr bereits auf konstant gutem Niveau arbeitet, ist im Angriff noch Spielraum nach oben.

Im nächsten Spiel nach der Pause geht es gegen den Ligafavoriten AC Berlin / Eintracht Berlin, der mehr Auswahlspieler in seinen Reihen hat als Plätze in der Startaufstellung. Mal schauen ...

Quelle: www.sg-tmbw.de

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