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Traumstart in Spandau


By unti - Posted on 08 September 2012

Traumstart in Spandau

Wo steht man? Wie gut passen die einzelnen Mannschaftsteile? Wer kann was? Die Fragen eines jeden Trainer vor dem Saisonstart.

Die 1. Herren hatte am ersten Spieltag die Aufgabe, sich mit der unbequemen SG Spandau auswärts messen zu müssen. Die Stimmung auf den Rängen traditionell bissig. Viele Schlachten wurden am Falkenseer Damm zwischen beiden Clubs geschlagen, immer mit der Prise Brisanz.

Während die Hausherren aus Spandau gut ins Spiel fanden, war der Druck, der auf den Schultern des PSV lastete, deutlich spürbar. Beim Stand von 2:7 feierten die Vorstädter euphorisch ihr Team, denn ausser einer guten Defensive, brachten die Wild Boys nicht viel auf das Parkett. Pfosten, Latte oder aber der allseits bekannte Sascha Klütz im Spandauer Gehäuse, die Treffer fielen nicht.
So zog das Trainerteam die grüne Karte und stellte die Taktik um. Was auch immer sie ihren Spielern mit auf den Weg gaben, es war goldrichtig.

Beim Stand von 9:8 war das Match gedreht und die Hausherren wussten nicht mehr, wie ihnen geschieht. Mit einem 13:9 ging es für den PSV zum Pausentee.
Unaufhörlich ging es nun vermehrt auf das Spandauer Tor. Dies war vor allem einer excellenten Defensive und zwei bärenstarken Torhütern zu verdanken. Während Bryan Bänecke 47 Minuten etliche Bälle entschärfte, schien sich A-Jugend-Goalie Marvin Heere dadurch angespornt zu haben. Einen einzigen Treffer kassierte der 18-jährige Schlussmann, der durch die Ausfälle von Wachtel und Finck zum Zug kam.

Im Angriff wirbelte Yves Kuche gekonnt auf der Mitte, Martin Berger kam vor allem über Konter zum Zuge und Nils Vergin hatte einen seiner berühmten Sahnetage. Der jüngste im Team wusste mit neun Treffern besonders zu gefallen und war sicherlich der Spieler des Tages, sollte man überhaupt jemanden aus der mannschaftlich geschlossenen Leistung hervorheben.

"Wir haben natürlich nicht alles richtig gemacht, aber sehr vieles. Wussten gegen insgesamt fünf verschiedene Deckungsvarianten zum Torerfolg zu kommen und haben sogar in doppelter Unterzahl 3:0 gewonnen. Toll, dass wir nach dem bescheidenden Start eine solche Leistung abrufen konnten.", war Coach Untermann sichtlich erleichtert, diese schwere Hürde gleich zu Beginn erfolgreich genommen zu haben, vergaß aber nicht, seine Spieler daran zu erinnern, dass in der kommenden Woche ein ganz anderes Kaliber in die Lilli-Henoch-Halle kommt.
Der starke Aufsteiger BTV schickt sich an, der erste Stolperstein werden zu wollen. Bleiben die Wild Boys so gelassen wie im heutigen Vergleich, kann es zu einem erneuten Erfolg kommen. Dort sollen dann mit Köpke und Wittkopf zwei weitere Akteure zum Einsatz kommen, die heute geschont werden konnten.

Bänecke (1.-47.), Heere (47.-60.); Sirotenko (3), Kuche (5), Tscherner (1), Fischer (1), Untermann (1), Groth (2), Vergin (9), Ninnemann (1), Wittkopf (ne), Berger (8/3), Köpke (ne), Schaub (1)

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