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Two for One - Pokalduelle der besonderen Art


By unti - Posted on 03 Januar 2012

Two for One - Pokalduelle der besonderen Art

Die Berliner Handballfans frohlocken, die Kennerszene hat sich angesagt, die Halle in der Neuhofer Straße wird aus allen Nähten platzen - es ist Derbyzeit der besonderen Art.

Der TSV Rudow und der Polizei SV Berlin stehen für die nachhaltige Arbeit im Berliner Handball. Die Pokalauslosung hat ein Kuriosum bereitgehalten. Denn sowohl die zweiten Mannschaften, als auch die Ersten müssen als Ligakonkurrenten um die jeweilige Meisterschaft gegeneinander im Landespokal antreten.

Die 2. Herren macht den Anfang eines langen Pokalnachmittags. Um 15.00 Uhr erfolgt der Anpfiff und die Spieler von Trainer Patrick Lehmann werden auf Wiedergutmachung sinnen, ging das erste Saisonspiel überraschend mit 28:30 gegen die Rudower Reserve verloren. Dabei wird vor allem entscheidend sein, wer die Rolle vom abwesenden Philipp Arndt übernehmen kann. Bereits eine Woche später muss man dann in der Lilli-Henoch-Halle erneut in der Liga gegeneinander antreten.

Im Anschluss treffen dann die beiden Spitzenteams der Verbandsliga aufeinander. Neben den Fans, ist vor allem den Wild Boys das letzte Aufeinandertreffen noch in ungeliebter Erinnerung. Mit 22:33 gingen die jungen Spieler von Trainer Daniel Untermann deutlich baden. Dieses Selbstbewusstsein aus dem Kantersieg nahmen die Rudower dann auch mit in die letzten Begegnungen und gewannen bis zum Jahreswechsel alles.
"Ich wurde in den letzten Tagen oft gefragt, welcher Titel mir lieber wäre. Pokal oder Landesmeister? Nun, ich will immer gewinnen, deshalb stellt sich die Frage gar nicht.", blickt der Coach in die Zukunft. Die Favoritenrolle liegt nicht mehr beim Polizei SV, die Mannschaft hat sich durch zwei Abgänge noch einmal personell verändert, es gibt also nichts zu verlieren.
"Wenn wir es schaffen, an uns selber zu glauben und die Härte diesmal anzunehmen, dann werden wir auch mithalten. Ist das nicht der Fall, erfüllt sich ein Saisonwunsch, nämlich gegen meinen Vater im Final Four zu spielen, für mich nicht und es gibt erst in der kommenden Saison mindestens zwei Familienduelle.", so Untermann augenzwinkernd.

Anpfiff zu dem immer jungen Derby ist um 17.00 Uhr. Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann um 19.00 Uhr in gleicher Halle noch das Duell der Rudower Veteranen gegen den BFC Preußen verfolgen.

Information für die Fans:
Parkplätze sind rar - es wird eine rechtzeitige Anreise empfohlen. Für kostengünstige Verpflegung vor Ort hat sich Rudow-Macher Bernd Konrad persönlich verbürgt.

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