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Unentschieden so wertvoll wie ein Sieg!


By Ecki - Posted on 11 Januar 2016

Unentschieden so wertvoll wie ein Sieg!

Die mC1 erringt nach einer dramatischen Schlussphase einen Punkt gegen den VfV Spandau und trennt sich am Ende hochverdient mit 24:24 Unentschieden.

Dabei waren die Voraussetzungen für das Team des PSV alles andere als hervorragend. Nachdem es Mitte Dezember zum unrühmlichen und überraschenden Abgang des bis dahin aktiven Trainers kam, standen die Jungs eine Woche vor Weihnachten ohne Trainer und ohne Training da. Doch glücklicherweise fand man mit Thoralf Jüstel und Stefan Eckmann zwei Trainer, die sich trotz ihrer Aktivitäten beim Handballverband Berlin, den Füchsen und der SG NARVA bereit erklärten, den Verein zu unterstützen und als Trainer der Mannschaft einzuspringen. Denn beide Trainer kannten viele der Jungs noch aus früheren gemeinsamen Zeiten . Doch trotz der schnellen Lösung und der guten Kooperation mit den Teams der mB1 und mC2 im Trainingsbetrieb kam das Spiel gegen die Spandauer noch etwas zu früh.
Denn leider zog der Trainerwechsel auch noch zwei Spielerabgänge nach sich, sodass der ohnehin schon sehr kleine Kader auf lediglich neun Spieler schrumpfte.
Da das als Hypothek aber noch nicht ausreicht, musste man krankheitsbedingt auch noch auf zwei weitere Spieler verzichten und trat daher zum ersten Spiel des Jahres mit genau sieben Spielern an.

Doch die anwesenden Spieler bildeten eine konkurrenzfähige Mannschaft und verlangten den Gästen aus Spandau über die gesamte Spielzeit eine Menge ab.
Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die schnell mit 0:5 in Führung gehen konnten. Doch nach kurzen Anlaufschwierigkeiten fand das Team des PSV besser ins Spiel und arbeitete sich Tor um Tor heran. Vor allem die stabile Abwehr und die zunehmende Beweglichkeit im Angriff waren die Schlüsselfaktoren für die Aufholjagd. Und so lag man nach dem anfänglichen Rückstand von fünf Toren zur Halbzeitpause nur noch ein Törchen im Hintertreffen. Hz 12:13

Nach der sehr kräftezehrenden ersten Halbzeit musste man die Pause unbedingt dazu nutzen, die schon sehr stark beanspruchten Akkus wieder ein wenig aufzuladen.

Leider dauerte dies doch etwas länger als geplant und so verschlief man auch den Start in Halbzeit zwei und musste so erneut einem größeren Rückstand hinterherrennen (13:19).
Doch die Jungs fanden abermals ins Spiel und machten dort weiter, wo sie in Hälfte eins aufgehört hatten, nämlich den Rückstand Stück für Stück zu egalisieren. Man kämpfte sich erneut bis auf ein Tor heran und witterte drei Minuten vor dem Ende sogar noch eine Chance etwas Zählbares mitzunehmen. Doch die Westberliner erzielten 45 Sekunden vor dem Ende das wohl vorentscheidende Tor zum 22:24... Was also machen, wenn man 45 Sekunden vor dem Schlusspfiff mit zwei Toren im Rückstand liegt? Wir jedenfalls suchten unsere letzte Chance in der Manndeckung und was dann passierte, damit rechnete wohl keiner mehr!
Nach dem der Anschlusstreffer relativ schnell gelang, blieben bei Anwurf für Spandau lediglich 17 Sekunden, um noch ein weiteres Tor zu erzielen und spätestens als die Spandauer zehn Sekunden vor dem Ende einen Freiwurf an unserem 9m zugesprochen bekamen, rechnete kaum noch einer mit einem weiteren Treffer für den PSV. Doch die Gäste leisteten sich einen folgenschweren Fehlpass und der Ballbesitz wechselte ein letztes Mal. Die Jungs schalteten sofort, konterten in eigener Halle und erzielten mit der Schlusssirene doch noch das Tor zum hochverdienten Ausgleich.

Ein Unentschieden das sich am Ende auf Grund seiner Entstehung und der Vorgeschichte wie ein Sieg anfühlt!

Wir Trainer sind stolz auf die gezeigte Leistung und vor allem auf die Einstellung, denn die stimmte über die gesamte Spielzeit.

Am kommenden Wochenende wartet mit der SG TMBW eines der derzeitigen Topteams der Liga auf die Jungs des PSV. Doch mit dieser Einstellung muss man sich vor keinem Gegner verstecken!

Ecki

Mit dabei: Adrian, Jannick, Leon, Lucas, Marko, Max und Ole

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