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Unser Kampf gegen den Abstieg


By Heike - Posted on 28 April 2013

Unser Kampf gegen den Abstieg

Am vorletzten Spieltag und dem gleichzeitig letzten Heimspiel der Saison traf die Dritte des PSV auf den SC Eintracht Berlin. Dieser konnte entspannt in den Spieltag gehen, stand er doch bereits als Aufsteiger in die Landesliga fest.
Spannung war gewiss, denn schließlich ging das Hinspiel im Schneesturm bei der Eintracht mit 29:28 denkbar knapp und unglücklich gegen uns aus. Es hieß also Wiedergutmachung. Außerdem geht es weiterhin um den Klassenerhalt, für welchen jeder Punkt überlebenswichtig ist.
Mit voller Bank waren die Voraussetzungen dafür schon einmal sehr gut. Die Taktik des Gegners war bekannt und doch geriet der wir schnell mit 0:3 in Rückstand. Immer wieder scheiterte der eigene Rückraum am Pfosten und auch in der Abwehr waren die Absprachen mehr als ungenügend. Dem Gegner gelang es durch viel Bewegung vor der Abwehr uns aus dem Konzept zu bringen und konnte so zu einfachen Toren kommen. Allein in den ersten 15 Minuten musste der PSV-Torhüter 10-mal hinter sich greifen. Langsam wurde das Spiel jedoch angenommen und im Angriff wurde nun auch das Tor getroffen. So war man beim 8:10 immer noch in Schlagdistanz. Aber durch kleine Fehler brachten wir uns wieder in Schwierigkeiten und verhalfen Eintracht zu einfachen Toren. Eine starke Phase kurz vor der Pause verkürzte jedoch den Rückstand von 10:14 noch einmal auf 12:14.
In der Kabine fand man klare Worte und so ging es motiviert in die zweite Hälfte. Und dank starker Leistungen ging der PSV nach vier Minuten und beim Stand von 15:14 das erste Mal in Führung. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Über die Zwischenstände 16:16, 20:20, 23:23 blieb es spannend. Nun schwächte sich der Gegner selbst und stand zeitweise nur noch mit drei Spielern auf dem Feld. Dies nutzte der PSV um sich das erste Mal entscheidend auf 26:23 absetzen. Die Vorentscheidung. Zwar versuchte der Gegner noch einmal durch eine Manndeckung das Spiel zu drehen, der PSV konnte den Vorsprung jedoch über die Zeit retten und den Fans noch einmal einen Heimsieg schenken. Danach hieß es mit Freibier anzustoßen auf diesen so wichtigen 28:26 Sieg.
Sechs Punkte holte die Dritte aus den letzten vier Spielen. Ganz den Abstieg abwenden konnte man dadurch jedoch noch nicht. Da die zweite Vertretung des BTV 1850 bei Ajax Altglienicke einen Punkt holen konnte, ist nächsten Samstag zur Prime-Time um 20 Uhr in Spandau ein Sieg notwendig, will man sicher und aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen. Das Hinspiel ging unentschieden aus, also ist alles offen. Noch einmal alles geben, noch einmal 100% dann werden wir es gemeinsam auch schaffen. Es liegt weiterhin in unserer Hand, wir haben vorgelegt und sollten jetzt die verdiente Ernte einfahren.

Kader: Heere, Bittrich (6/6), Schmidt (6), Leonov (5), Tscherner (5), Kempe (2), Untermann (2), Bläsche (1), Wolf (1), Fruhriep, Just, Krell und Schaub.

André

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Die 1. Männer verliert das vorletzte Saisonspiel gegen PSV III knapp mit 26:28 und bringt sich somit selbst um die Möglichkeit auf den ersten Tabellenplatz.

Uns war bereits im Vorfeld klar, dass das Duell gegen die PSVer sicherlich zu einem der schwersten Saisonspiele werden würde. Die Gastgeber steckten noch mitten im Abstiegskampf und wir waren bereits aufgestiegen. Die Trainingsintensität in der Woche war der Situation angemessen und am Spieltag stand vormittags noch Saschas Umzug an. Nach dem wir die erste Hürde (auch bekannt als Plattenbau, 5. Stock) genommen hatten, stand sofort die zweite, ungleich höhere an. Wir mussten personell gebeutelt in das Spiel gehen. Lediglich 8 Feldspieler standen uns zur Verfügung, da einige Spieler ihre Blessuren nicht mehr allzu stark strapazieren wollten. Es ging ja auch nicht mehr um allzu viel. Dennoch wollten wir den Gegner möglichst besiegen. PSV wartete mal wieder mit einer stark verbesserten Besatzung der 3. Männer auf. 2 Spieler der 1. Herren, 3 Spieler der A-Jugend und der Rest der 3. Männer wollten uns Paroli bieten.

Die 1. Hälfte begannen wir hochkonzentriert. Durch schnelle Ballbewegung im Angriff konnten wir ein ums andere Mal Lücken in die PSV-Abwehr reißen und somit Tor um Tor erzielen. Hinten hatten wir die Rückraumgranaten im Griff bzw. profitierten vom Wurfpech der Gastgeber. So konnten wir uns schnell und verdient auf bis zu 10:8 absetzen. Hier waren gerade einmal 15 Minuten gespielt. In der Folge konnten wir das Tempo zwar hochhalten und uns somit auf 14:10 absetzen, aber es fiel uns merklich schwieriger zum Torerfolg zu kommen. Die PSV-Defensive stand nun sicherer und erlaubte uns nicht mehr allzu einfache Tore, sodass wir „nur“ mit einer 14:12 Führung in die Kabine gingen.

Die Pause war bitter nötig. Schon jetzt merkte man uns die dünne Besetzung und unser hohes Tempo an. Dennoch waren wir zufrieden mit der Leistung. Wir hatten den Gegner absolut im Griff und konnten nahezu alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Die Devise war jetzt, den Vorsprung möglichst auszubauen und unsere gewohnt starke Anfangsphase in Halbzeit zwei zur Entscheidung zu nutzen.

Nunja, diese Stärke scheint sich auch bis nach Hohenschönhausen herumgesprochen zu haben. Jedenfalls gelang es uns diesmal nicht, durch eine starke Phase das Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken. Vielmehr mussten wir sofort die Führung übergeben und lagen mit 14:15 hinten. Immerhin schafften wir es nun, in die zweite Halbzeit herein zu finden. Nun wieder besser in der Deckung und effektiver im Angriff zeigte sich ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte des öfteren und keine Mannschaft konnte sich auf mehr als 1 Tor absetzen. Beim 23:23 und noch 5 Minuten zu Spielen dann der Knackpunkt des Spiels. Wir kassierten eine 2-Minuten Strafe wegen eines doofen Foulspiels im Konter. Vorne wurde vergeben und erneut in der Deckung, kassierten wir direkt die nächste Zeitstrafe. Zusätzlich kassierte Andy wegen „Formfehler in der Schiedsrichterkritik“ eine 2-Minuten Strafe und als er nochmal überaus höflich beim Unparteiischen vorstellig wurde direkt den roten Karton. Nun traf der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung (welch Wunder), als er festlegte, dass die rote Karte eine erneute Zeitstrafe zur Folge hätte. Somit erhöhte sich Andys Zeitstrafe auf 4 Minuten, was leider bei Offiziellen nicht vorgesehen ist. Sei es drum. PSV konnten nun die nummerische Überlegenheit in einfache Tore ummünzen und entschied das Spiel durch unsere freundliche Mithilfe. Endstand 26:28

Glückwunsch an den PSV. Am Ende gewann der breiter besetzte Kader und die Mannschaft, die sich mit der eigenwilligen Regelauslegung (und das auf beiden Seiten) am besten arrangieren konnte. Also sicherlich auch ein verdienter Sieg. Wir wünschen viel Erfolg im Abstiegskampf und am Ende den Klassenerhalt!

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Deutscher Handball Bund

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Freiwilliges Soziales Jahr