Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Viertelfinale verpasst


By Haareschön - Posted on 09 Januar 2012

Am vergangenen Samstag den 07.01.2012 mussten wir im Pokal-Achtelfinale bei der zweiten Vertretung des TSV Rudow antreten. Anpfiff war um 15Uhr und hier möchten wir uns gleich bei den zahlreichen Anhängern für die Unterstützung bedanken. Viele Fans waren bereits zum Vorspiel des folgenden Pokalfights gekommen und bescherten uns eine volle Tribüne hinter der Bank.

Dies ist keine Selbstverständlichkeit, kamen doch erst viele Rudowanhänger zum Hauptspiel.

Die schwierigste Frage des Spielberichtes ist wohl die der Überschrift. Man könnte auch z.B.
"Licht und Schatten", "31 Auswärtstore reichen…NICHT!" oder "reine Kopfsache" schreiben.

Nun aber zum Spiel. Wir wollten nach den eher mageren vergangenen zwei Spielen in der Liga wieder Selbstvertrauen tanken und mit einem Erfolgserlebnis in der schon nächste Woche kommenden Neuauflage des Spiels im Ligaalltag gehen.

Nach anfänglichen Abtasten und Stand von 3:3 zündeten wir ein zwölfminütiges Feuerwerk ab, so dass sich Anhänger und auch die Bank die Augen rieben. Entschlossen in der Deckung, sehr agil im Angriff und einfachen Toren aus dem Tempogegenstoß hieß es na ca. 15 gespielten Minuten 12:4 für uns.

Nach der Auszeit der Rudower drehten die Spieler des TSV den Spieß um und wir ließen uns so leicht von den unbändigen Willen des Gegners beeindrucken. Nur fünf Minuten und ein 0:7 Lauf später stand es nur noch 12:11. Nach unserer Auszeit fingen wir uns wieder und konnten uns allmählich auf 17:12 absetzen. Wer dachte jetzt rollt die Dampflock wieder hat sich aber getäuscht. Nach dem 17:13 und noch 30sek. Ballbesitz für uns, verpassten wir es wieder einmal den Angriff vernünftig runter zuspielen und kassieren mit dem Halbzeitpfiff vom gegnerischen TW das 17:14 aus über 30m.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt, über die Stationen 17:19; 21:25 setzten sich die Rudowmänner mit ihrer Entschlossenheit in Deckung und Angriff ab. Jede aufkommende Hoffnung wurde durch zu viele technische Regelfehler, vergebene Großchancen, teilweise schlechtes Rückzugsverhalten, unnötiger Zeitstrafen und Disziplinlosigkeiten im Deckungsverband im Keim erstickt. Wir verlieren dieses Spiel mit 31:34 und das sei noch erwähnt, obwohl beide Torhüter eine durchaus ansprechende Leistung zeigten.

Damit stehen noch zwei Vertretungen aus der Landesliga im Pokalwettbewerb, Rudow II und auch der BTV 1850 der seine Formkurve in der Liga bestätigt und Rotation Prenzlauer Berg
souverän schlägt.

Am kommenden Wochenende gilt es nun sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und bis zum Umfallen zu kämpfen, soll nicht das Saisonziel zum Beginn der Rückrunde bereits in weite Ferne rücken!!!

Anpfiff ist am 14.01.2012 um 18Uhr in der Lilli-Hennoch-Werferhalle.

Bild des Benutzers Haareschön

Durch die kuriose Auslosung der Pokalachtelfinalbegegnungen (Rudow I : PSV I, Rudow II : PSV II) begann das Handballjahr 2012 für uns am 7. 1. mit dem ersten von zwei Spielen gegen PSV II binnen einer Woche. Wenngleich die zweite Partie am 14. 1. aufgrund der engen Tabellensituation in der Landesliga die höhere Priorität genießt, waren wir hochmotiviert, gegen diesen auf Augenhöhe agierenden, aber durchaus schlagbaren Gegner das Viertelfinale des Pokals zu erreichen.
Trotz der Gewissheit, bereits das erste Saisonspiel gegen diese Mannschaft gewonnen zu haben, gingen wir zu zögerlich ins Spiel und erwischten einen rabenschwarzen Start. Waren die ersten Minuten bis zum Stand von 3:3 noch ausgeglichen, offenbarten wir in der Folgezeit erhebliche Schwächen im Deckungsverhalten und konnten uns im Angriff gegen die Deckung des Gegners nicht entschlossen genug durchsetzen. Aus dieser Schwächephase resultierte ein 4:12-Rückstand nach einer Viertelstunde, weshalb sich PSV schon als sicherer Sieger fühlte. Doch die folgende Auszeit inklusive einer deutlichen Ansprache unserer Trainerin und einigen wichtigen Wechseln brachte uns auf zurück auf die Siegerstraße. Eine deutlich verbesserte Defensive führte zu leichten Toren aus der ersten und insbesondere der zweiten Welle und so kamen wir durch einen 7:0-Lauf auf 11:12 heran. Insbesondere Jan Samolarz, der nach langer Verletzungspause in die Mannschaft zurückkehrte zeigte eine starke Leistung und traf fast nach Belieben. In der Folge ließen wir die Zügel wieder ein wenig schleifen, sodass wir trotz eines sehenswerten Treffers unseres Torhüter Jan Voigt mit 14:17 in die Pause gingen.
Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit, nur dass diesmal wir den besseren Start hinlegten und die ersten fünf Treffer erzielten. Die PSVler waren, nachdem sie in der ersten Halbzeit schon sehr deutlich geführt hatten, nicht mehr in der Lage den Schalter noch einmal entscheidend umzulegen. Zwar konnten wir uns nie mit mehr als vier Toren absetzen, spielten allerdings über weite Teile der zweiten Halbzeit unsere Angriffe geduldig und dennoch druckvoll zu Ende und hielten bis auf einige Szenen in der Schlussphase die Intensität der Deckungsarbeit hoch. Die sehr gute Siebenmeterquote (6/7) im Gegensatz zum Gegner (2/4) tat ihr Übriges dazu, dass wir diesen Sieg nicht mehr aus der Hand gaben.
Damit stehen wir im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs, in dem uns sicherlich ein harter Brocken aus der Verbands- bzw. Ostsee-Spree-Liga erwarten wird. Wichtig wird es jedoch zunächst sein, uns gut auf das kommende Punktspiel gegen PSV II vorzubereiten, um auch den dritten Vergleich in dieser Saison positiv für uns zu gestalten und den in der Tabelle punktgleichen Gegner hinter uns zu lassen. Aller guten Dinge sind schließlich drei!

Quelle: www.handballrudow.de

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr