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Vom Meilenstein zum Stolperstein - Juniorteam legt Fehlstart 2012 hin


By unti - Posted on 08 Januar 2012

Vom Meilenstein zum Stolperstein - Juniorteam legt Fehlstart 2012 hin

Es hätte ein ganz großer Schritt in Richtung Meistertitel werden können, das erste Spiel 2012 wurde aber zum ersten Stolperstein der Saison. Der SV Fortuns Neubrandenburg nutzte den gesundheitlichen Zustand des Juniorteams, welches mit sieben angeschlagenen Spielern ins Match ging, gnadenlos aus und deklassierte es mit 13:34.

Bis zum 7:8 sah es nach einer abermals engen Partie aus, doch Wurfpech paarte sich mit der ungenügenden Leistung der beiden völlig indisponierten Schiedsrichter, die einen Spielfluss nicht zuliessen.

In Halbzeit zwei war es dann völlig vorbei mit der Kraft und man ließ die Gäste aus der Vier-Tore-Stadt gewähren. Als beim 13:34 abgepfiffen wurde, war man fast froh, dass es vorbei war.

Man hat die Konkurrenz (Neubrandenburg und Lichtenrade) nun auf einen Zähler herankommen lassen, darf sich jetzt keinen Ausrutscher mehr leisten, will man ein Wörtchen um den Titel mitreden.
"So etwas kann passieren, wir haben nun unser schlechtes Spiel der Saison endlich hinter uns, nun geht es wieder ans Gewinnen. Nach wie vor sind wir nicht der Favorit, sondern der derzeitige Tabellenerste.", ist sich Trainer Daniel Untermann sicher, dass es sich bei der Niederlage um einen Ausrutscher handelte.

Ein Thema ist ihm allerdings seit Saisonbeginn ein Dorn im Auge. "Das Projekt - mit Kinderschiedsrichtern eine Leistungssportklasse zu bestücken und das ausschliesslich aus dem Handballverband Berlin - darf getrost als gescheitert betrachtet werden. Woche für Woche werden die sportlichen und finanziellen Bemühungen der Vereine, neben den Füchsen Berlin ein Hingucker in der Jugend zu sein, damit torpediert, dass wir es mit schlecht ausgebildeten und völlig fehl am Platz stehenden Nachwuchsschiedsrichtern zu tun bekommen und damit alles in die Lächerlichkeit zu führen. Die Mannschaften sind Spielball eines aberwitzigen Ansinnens. Man tut den Vereinen keinen Gefallen, den Fans nicht und vor allem aber auch den zu jungen Referees nicht. Das hat in solch einer Spielklasse nichts verloren. Und das sage ich nicht als Verlierer des Tages, sondern als Tabellenführer der Ostsee-Spree-Liga, der bisher nie verloren hat, ausser seine Contenance ob der gezeigten Schiedsrichterleistungen. Da betreibt der Verband Augenwischerei und sonnt sich in seiner 'Arme Schiedsrichter'-Kampagne. So geht das jedenfalls nicht.", nennt Untermann klar Roß und Reiter.

Jetzt heisst es für das Juniorteam die Wunden zu lecken und am kommenden Wochenende dann in Rostock wieder zu alter Stärke zu finden. Dort werden sie von vielen Fans und der 1. Männer begleitet, die ihren Mannschaftsausflug machen.

Finck, Heere; Schmidt (1), Borchardt, Bläsche (1), Wildau (1), Hodzic (1), Strehlow (3), Leonov, Vergin (1), Tscherner (1), Untermann (3/1), Hoffmann (1)

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Die männliche A-Jugend von Fortuna brachte in der Ostsee-Spree-Liga vom Spiel beim Tabellenführer Polizei SV Berlin einen so nicht erwarteten 34:13-Erfolg mit nach Hause und fügte den Gastgebern die erste Saisonniederlage bei. Das Team von Trainer Helmut Wilk verbesserte sich seinerseits bei nur noch einem Zähler Rückstand auf die „Polizisten“ auf den 2. Tabellenplatz.

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