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Wenn Trümpfe stechen - 1.Männer zieht ins Final Four ein


By unti - Posted on 17 Februar 2013

Wenn Trümpfe stechen - 1.Männer zieht ins Final Four ein

Die 1. Herrenmannschaft des Polizei SV Berlin hat einen neuen Meilenstein gesetzt. Mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung zogen die Mannen um Kapitän Denny Groth mit einem 33:24-Kantersieg ins Final Four des Berliner Landespokals ein und können weiter vom Pokalsieg träumen.

Der Beginn der Partie verlief nicht nach dem Geschmack der Hausherren. Die Gäste der SG Rotation Prenzlauer Berg konnten sich schnell mit zwei Toren absetzen. Vor allem engte man die Kreise der beiden an dem Tag auffälligsten Rotations-Akteure, Bastian Decker und Sascha Buchweitz nicht entscheidend ein. Doch die Bank des PSV sollte sich an diesem Tag als entscheidend erweisen.
Mit cleverem Spiel und guter Abwehr holte man sich zum Ende der ersten Hälfte die verdiente 16:15 Führung.

Was die PSV-Equipe dann in Hälfte zwei auf das Parkett brachte, war eines Meisterschaftsanwärters durchaus würdig. Vor ausverkauftem Haus spielten sich die Spieler von Trainerteam Untermann/Schadow in einen Rausch und setzten einen Nadelstich nach dem anderen. Vor allem Peter Köpke schien die Anwesenheit seines neuen und alten Mannschaftskameraden Cristian Gherhard zu beflügeln - ob in der Defensive oder im Angriff, Köpke war der ständige Unruheherd des PSV.

Am Ende stand ein deutlicher und in der Höhe auch verdienter 33:24 (16:15)-Erfolg und der Einzug in die Runde der letzten Vier.
Überschwänglich feierten Mannschaft und Fans den Erfolg, ohne dabei aus den Augen zu lassen, dass die Rotationer an diesem Tag kein Bein auf das Parkett brachten.

"Ich freue mich neben dem Weiterkommen vor allem über das bärenstarke Comeback von Darius Finck, der ein halbes Jahr verletzungsbedingt seiner Form hinterher gelaufen ist. Nun weiss er wieder, dass er es immer noch kann und wird uns in den wichtigen Spielen noch weiterhelfen. Und natürlich erfreut mich das absolute Einschlagen eines Cristian Gherhards, der die Zuschauer denke ich auch begeistert hat. Beide Trümpfe haben gestochen.", war Trainer Daniel Untermann mit dem Auftritt seiner Mannschaft mehr als zufrieden.

Nun liegt der Fokus wieder ganz allein auf der Liga, wo man in der kommenden Woche die undankbare Aufgabe bei der SG Narva zu erfüllen hat, bevor die SG Rotation zum Ligaduell erneut in der Lilli-Henoch-Halle anzutreten hat.

Das Final Four findet am Wochenende 23./24.03.2013 im Horst-Kober-Zentrum statt. Qualifiziert haben sich neben dem PSV auch die SG TMBW Berlin als Seriengewinner, die Füchse II als Drittligist und überraschend BTV 1850, die erneut Pokalschreck für den TSV Rudow wurden.

Finck (1.-40.), Bänecke (40.-60.); Sirotenko (6), Köpke (7), Wildau, Buchholz (4), Groth (3), Vergin (2), Fischer (2), Gherhard (2), Wittkopf (1/1), Berger (3), Ninnemann (3)

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Sonntagsdebakel bei PSV

von SG Rotation Prenzlauer Berg e.V. - Handball -, Dienstag, 19. Februar 2013 um 10:02 ·

Es läutete beim HVB-Pokalviertelfinale zum Derby zwischen dem Polizei SV und der SG Rotation Prenzlauerberg in der Lilli-Hennoch-Sporthalle. In der Tabelle liegt der Unterschied vom Tabellenführer PSV zur Rotation gerade einmal bei zwei Punkten, so dass das Pokalspiel ein Vorgeschmack auf das in zwei Wochen anstehende Ligaspiel sein sollte.

In die Partie starteten wir ungewohnt stark und gingen innerhalb der ersten Minuten, dank Basti Deckers Treffern und einiger schöner Paraden von Leo Wilms, mit 1:5 in Führung. Auch die Deckung stand stabil trotz des fehlenden Sascha Violas, der das Spiel von der Tribüne aus verfolgte. Ab der 10. Minute wurden wir jedoch unkonzentrierter und ließen PSV in Führung gehen. Kurz vor Ende der ersten Hälfte stand es 16:12 und nur durch eine gute Abwehr und die dazugehörigen Konter konnten wir zum Halbzeitpfiff auf 16:15 verkürzen.

In der zweiten Hälfte versuchten wir weiterhin durch Schnelligkeit zurück ins Spiel zu kommen, fabrizierten dabei jedoch zu viele Fehlpässe und nutzen unseren Chancen nicht. PSV profitierte von der nun entstandenen Nervosität und baute die Führung weiter aus. Coach Harry versuchte noch einmal ein paar Varianten im Angriff aber PSV ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und konnte in den letzten Minuten, nach der offensichtlich aussichtslosen Situation der Rotationer, seinen Vorsprung auf 9 Tore ausbauen. Beim Endstand von 33:24 hieß die Endstation Polizei SV und nicht Final 4. Dies war nicht nur für die Spieler der Rotation eine große Enttäuschung, sondern auch für die zahlreichen Fans, die die Stimmung in der Halle bis zum Schluss hoch hielten.

Wir wünschen PSV gutes Gelingen im Final 4. Für uns gilt es die Wunden zu lecken um uns in zwei Wochen für diese bittere Niederlage revanchieren zu können. Davor gilt es uns am kommenden Sonntag gegen den VfL Lichtenrade für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Ab sofort gilt der Fokus dem Ligaspiel am 24.02. um 16 Uhr im heimischen Velodrom.

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